Kalenderblätter zum reich werden

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Archiv für den Monat Mai 2014

Abschaffung des Bargeldes

Hallo liebe Leser!

Über die Geldpolitik und zukünftige Entwicklung im Euroraum habe ich ja schon einmal etwas geschrieben. Die zunehmende Kontrolle des Zahlungsverkehrs und die damit verbundene Einschränkung auch unserer persönlichen Freiheit schreitet unaufhaltsam voran. Die angebotene Vereinfachung im täglichen Zahlungsverkehr mittels Plastikkarte und Chip wird ja zunehmend von der gutgläubigen Bevölkerung angenommen. Zahlungsbeschränkungen mittels Bargeldes sind aber in einigen EU-Staaten von den Regierungen bereits offiziell verfügt worden. Und Schweden will das Bargeld endgültig abschaffen.
Nicht so in Deutschland. Hier wird die Freiheit im Zahlungsverkehr gewährleistet. Noch, sollte man einschränkend hinzu fügen. Und auch, nicht mehr generell. In Deutschland geht man nicht so plump zu Werke und verfügt eine Bargeldbeschränkung. Zumindest ist mir das nicht bekannt. Hier erfolgt die Beschränkung klammheimlich durch die Hintertür.
Da wird die Annahmebe eines 500 Euro-Scheins glatt verweigert. Obwohl gesetzliches Zahlungsmittel stehst du plötzlich mit deinem Geldschein auf der Straße völlig nackt da. Und damit du nicht auf die Idee kommst damit etwas einkaufen zu wollen, steht z.B. an der Eingangstür einer Tankstelle: „Barzahlungen mit 500 Euro Scheinen sind aus Sicherheitsgründen nicht möglich.“
Tja, so sieht dann die Praxis in Deutschland aus. Natürlich ist der lila Geldschein als Zahlungsmittel nicht abgeschafft. Man könnte ja zu einer Bank gehen und ihn wechseln lassen.
Das geht in Deutschland leider auch schon nicht mehr uneingeschränkt.
Da kommst du mit deinem 500 Euro-Schein in die Bank und keiner will ihn. Das glaubst du nicht? Dann lies mal diesen Artikel in der heutigen Ausgabe der „Volksstimme Magdeburg“.
http://www.volksstimme.de/mobile_website/sachsen_anhalt_mobil/1285182_Gross-lila-und-schwer-zu-wechseln.html
Du wirst den Schein einfach nicht los. Da können wir einmal sehen, was so ein Papiergeldschein in der Praxis für einen Wert hat, wenn Behörden vielleicht in einem Krisenfall von Regierungsseite einmal eine offizielle Verfügung über den Zahlungsverkehr erhalten.
Da kommt man schon ins Grübeln. Solange alles läuft, denkt man gar nicht darüber nach, was alles möglich werden könnte.
Das geschieht alles nur zu deiner eigenen Sicherheit, tönt es dann aus offizieller Quelle und die Herde ist wieder beruhigt. Bis zu dem Tag an dem die offizielle Quelle trocken fällt, der Staat zahlungsunfähig ist, die Banken endgültig schließen und die Kuh geschlachtet wird.
So weit ist es zwar noch nicht, aber man sollte nicht uneingeschränktes Vertrauen in den Staat haben, die Augen schließen und sich die Ohren zuhalten.
Passt bloß auf euer Geld auf.
Der Malachit.

Kalenderblatt 093

Hallo liebe Kalenderblattleser!

Heute einmal ein Beitrag über das reich Sein. Viel Spaß mit dem neuen Kalenderblatt.Kalenderblatt 093
Und hier das jahreszeitlich passende Kalenderblatt aus dem vorigen Jahr.Kalenderblatt 041
Der Malachit.

Europawahl

Hallo liebe „zukünftigen Millionäre“!

Auch wenn wir in unserem Bestreben, wohlhabend und reich zu werden unseren eigenen Weg gehen müssen, können wir uns wirtschaftlich nicht von der real existierenden Gesellschaft abkoppeln. Im Gegenteil; wir müssen alle sich bietenden Möglichkeiten und Gelegenheiten für uns ausnutzen. Unsere Entscheidungen auch gesellschaftlicher Art sind dabei sehr wichtig. Dabei müssen wir das angestrebte Ziel, wohlhabend und reich zu werden, zur Grundlage unserer Entscheidung machen.
Mitleid oder Gerechtigkeitsempfinden sind da fehl am Platze. Informationen über gegenwärtige Zustände, die die Folgen der eingeleiteten wirtschaftlichen und politischen Umstrukturierungen in Europa sind, schon. Die von den Medien bereit gestellten Informationen helfen uns dabei. Einzelne Fakten in den Raum zu stellen, um dann die Politikermeinung verschiedener Fraktionen sich darüber zerfleischen zu lassen, sind beliebte Praxis in den Medien. Die Sendezeiten allerdings sind meistens sehr spät abends angesiedelt. Nicht so gestern abend! Da hat es die Moderatorin Maybrit Illner doch tatsächlich geschafft, im ZDF den Topsendeplatz 20.15 Uhr zu ergattern. „Wie geht´s Europa“ war der Titel der Sendung. Der Europawahl am kommenden Sonntag ist es wohl zu verdanken, dass sich dieses „highlight“ dort positionieren konnte.
Schonungslos wurden die Folgen der wirtschaftlichen Globalisierung herausgearbeitet. +++ ! Schlimme Folgen für die Menschen in den südlichen Ländern. Folge ist die europakritische Stimmung dort, die von Protesten der Bevölkerung und der Repräsentanz der Staatsmacht begleitet wird. Angesichts der Folgen europäischer Politik dort, würde ich sofort für eine Abwahl und Einleitung eines anderen Weges plädieren. Tun die Leute aber nicht oder besser noch nicht. Sie wählen und stimmen für Europa. – sehr seltsam!
Schön für Deutschland! Wirtschaftswachstum, Exportsteigerung, wachsende Steuereinnahmen. Viele drängen in das gelobte Land. Ärzte aus Rumänien, Pflegekräfte aus Polen und Tschechien, IT- Spezialisten aus Spanien und Frankreich. Deutschland ist das Einwanderungsland schlechthin und braucht für die vielen Fachkräfte nicht einmal Ausbildungskosten zu bezahlen. Das haben Rumänien, Polen, Spanien usw ja bereits erledigt. Deutschland profitiert von der Arbeitsleistung, denn die bezahlen ja hier ihre Steuern und das nicht wenig. Von der Ausbeutung der Arbeitskräfte in deutschen Schlachthöfen waren die in der Fernsehsendung geladenen Politiker aller Fraktionen genau so geschockt, wie ich selbst. Das muss geändert werden, hörte man die Politiker einhellig diskutieren und wir in Brüssel werden mit unseren Verordnungen dafür sorgen. Ja und dann? Dann werden sich die Betreiber halt wieder einen neuen Trick einfallen lassen, wie sie den größten Profit erwirtschaften können.
Angesicht des sich um Deutschland bildenden Staatenverbundes und den sich dort zeigenden Auswirkungen erinnert mich das irgendwie an das „Römische Reich“.
Alles arbeitete für Rom. Als freier römischer Bürger geboren zu sein, war sicher nicht die schlechteste Voraussetzung für ein gutes Leben vor 2000 Jahren. Immer neue Völker wurden unterworfen in Provinzen umgewandelt und ausgeplündert. Alles für das Gedeihen Roms. Und das funktionierte fabelhaft, solange noch neue Provinzen hinzugefügt werden konnten.
Leute – Bürger Roms, am Sonntag ist Europawahl. Wer angesichts dieses Gleichnisses sich nicht für das Gedeihen Roms entscheidet und eine europakritische Partei wählt, der müsste in eine der Provinzen abgeschoben werden. Vielleicht als Stadthalter von Galilea. Dort kann er dann seine romfeindliche Haltung überdenken oder sich an die Spitze eines Volksaufstandes gegen die Kaiserin stellen. Das unzufriedene Volk dort, wird ihn sicher eifrig unterstützen.
Bis dahin aber können noch viele neue Provinzen erobert werden. Heuzutage natürlich nicht mehr mit der fast unbesiegbaren Römischen Armee, sondern mit dem fast unbesiegbaren „Euro“.
Wohlan, tue er seine heilige Pflicht als freier Bürger Roms. Gehe er zur Wahl und wähle er so, dass das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ noch viele Jahre weiter bestehen möge. Und uns die günstigen Bedingungen beschere, die wir als Bürger Roms brauchen, damit wir wohlhabend und reich werden können.
Der Malachit

Kalenderblatt 092

Hallo liebe Kalenderblattleser!

Wieder habe ich einen Betrugsversuch entdeckt, mit dem uns das Geld aus der Tasche gezogen werden soll. Immer wieder denken sich die Geschäftemacher neue Tricks aus. Jetzt wollen sie sogar die Leute um ihr Geld erleichtern, die glauben, dass Edelmetalle eine gute Geldanlage sind.
Lies einmal das neue Kalenderblatt:Kalenderblatt 092

Und hier das jahreszeitlich passende Kalenderblatt aus dem Vorjahr:Kalenderblatt 040

Haltet bloß euer Geld zusammen.
Der Malachit.

Unterhaltung

Hallo liebe Freunde des Reichwerdens!

Sich nach anstrengendem Tun beim Zusammentragen des zum reich Werden ach so fundamental wichtigen Geldes zu erholen, ist genau so unerlässlich, wie das Tun selbst. Meistens unterhalte mich mich selbst und tue Dinge, die mir einfach Spaß machen. Das trifft auch für meine sportliche Betätigung zu. Nicht so in dieser Woche. Ich wollte mich einmal von anderen unterhalten lassen.
Es boten sich da zwei außergewöhnliche Fußballspiele an.
1. Das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft.
Dort, wo die besten Spieler unseres Landes, die sagenhaft viel Geld verdienen, tätig waren. Leider konnten vom Nationaltrainer Löw nur hoffnungsvolle Zukunftskräfte aufgeboten werden.
Wer hier mehr als null Tore erwartet hatte, der wurde enttäuscht. Weniger geht auch. Das sind negative Tore oder Selbsttore. Die werden aber normaler Weise nicht erwartet.
Wer ein schönes Fußballspiel zur Unterhaltung erwartet hatte, der wurde auch enttäuscht. Geht eigentlich auch gar nicht, denn die Mannschaft war gar keine Mannschaft. Es war die Neben- und Hintereinanderreihung von außergewöhnlichen, ausgewählten Fußballprofis. Die haben sich wirklich Mühe gegeben. Glücklicher Weise lief parallel zu diesem Spiel auf SWR eine Unterhaltungssendung.
Da konnte ich mich von Heinz Becker richtig gut unterhalten lassen. Schon wie er seine Mütze trägt und im Kaufhaus die aufdringlichen Verkäufer mit seinen eigenen Geschichten zur Sprachlosigkeit verdammt, war einfach unterhaltsam. Nicht einen müden Euro hat er ausgegeben. Eine meisterhafte Vorführung, wie man sich vor unnötigen Geldausgaben schützen kann.
Nach der Sendung habe ich dann wieder zum Fußballspiel umgeschaltet und wurde doch noch köstlich unterhalten. Nicht von den hochbezahlten Fußballprofis, die sich sichtlich selbst darüber freuten, ihr erstes Länderspiel absolvieren zu dürfen. Es war der Kommentator. Und weil er mich so toll unterhalten hat, habe ich noch Minuten lang gelacht. Alle, die hier lesen, möchte ich an dieser Unterhaltung teil haben lassen.
Originalkommentar: „Das Länderspiel ist ganz oben anzusiedeln.“ (Ich musste schlucken.) kurze Pause des Kommentators. – “ … in der Kategorie Überflüssig!“
Und das war noch nicht alles, denn er legte noch eins nach.
Kommentator: „Wir haben eine Menge neuer Leute kennen gelernt. Das ist ja in der Zeit des Kommunikationszeitalters auch nicht unwichtig.“
Wenn du nach diesem Fußballspiel auch so lachen kannst, wie ich nach diesem Kommentar, wurdest du trotz des Spiels gut unterhalten.

2. Erstes Relegationsspiel des HSV gegen Greuther Fürth.

Spannend war es und unterhaltsam, wenn man nicht gerade HSV-Fan war.
Ich hatte den Eindruck, dass da in der ersten Halbzeit der Hase (HSV) gegen den Igel (Fürth) Fußball spielte. Also, dass wir uns da nicht falsch verstehen. Es geht hier nicht um die Geschwindigkeit des Passspiels und der Laufbereitschaft des Hasen. Es geht um die geistige Verfassung. Also wenn der Hase Angst hat, dann läuft er wenigstens schnell. Das würde aber eher auf die Spielanlage der Fürther zutreffen. Dem nach müsste der HSV der geistig überlegene Igel sein. Kann ich mir angesichts der herausgespielten Torchancen allerdings nicht so richtig vorstellen.
Vielleicht schaltet der HSV ja seine Dino-Uhr bereits heute und nicht erst nach dem Rückspiel in Fürth ab. Das wäre zumindest ein letzter taktischer Überraschungseffekt, der eines geistig überlegenen Igels würdig wäre.
Liebe HSV-Fans, bitte nicht böse sein, aber für einen solchen HSV wäre eine Mannschaft wie Fürth für die 1.Liga eine echte Bereicherung.

Wir können uns auch heute beim Relagationsspiel für die 2.Liga, morgen im Pokalendspiel und am Sonntag im Rückspiel Fürth gegen HSV von anderen unterhalten lassen. Aber bitte nicht das dritte, vierte und fünfte 0:0.

Der Malachit.