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Europawahl

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Hallo liebe „zukünftigen Millionäre“!

Auch wenn wir in unserem Bestreben, wohlhabend und reich zu werden unseren eigenen Weg gehen müssen, können wir uns wirtschaftlich nicht von der real existierenden Gesellschaft abkoppeln. Im Gegenteil; wir müssen alle sich bietenden Möglichkeiten und Gelegenheiten für uns ausnutzen. Unsere Entscheidungen auch gesellschaftlicher Art sind dabei sehr wichtig. Dabei müssen wir das angestrebte Ziel, wohlhabend und reich zu werden, zur Grundlage unserer Entscheidung machen.
Mitleid oder Gerechtigkeitsempfinden sind da fehl am Platze. Informationen über gegenwärtige Zustände, die die Folgen der eingeleiteten wirtschaftlichen und politischen Umstrukturierungen in Europa sind, schon. Die von den Medien bereit gestellten Informationen helfen uns dabei. Einzelne Fakten in den Raum zu stellen, um dann die Politikermeinung verschiedener Fraktionen sich darüber zerfleischen zu lassen, sind beliebte Praxis in den Medien. Die Sendezeiten allerdings sind meistens sehr spät abends angesiedelt. Nicht so gestern abend! Da hat es die Moderatorin Maybrit Illner doch tatsächlich geschafft, im ZDF den Topsendeplatz 20.15 Uhr zu ergattern. „Wie geht´s Europa“ war der Titel der Sendung. Der Europawahl am kommenden Sonntag ist es wohl zu verdanken, dass sich dieses „highlight“ dort positionieren konnte.
Schonungslos wurden die Folgen der wirtschaftlichen Globalisierung herausgearbeitet. +++ ! Schlimme Folgen für die Menschen in den südlichen Ländern. Folge ist die europakritische Stimmung dort, die von Protesten der Bevölkerung und der Repräsentanz der Staatsmacht begleitet wird. Angesichts der Folgen europäischer Politik dort, würde ich sofort für eine Abwahl und Einleitung eines anderen Weges plädieren. Tun die Leute aber nicht oder besser noch nicht. Sie wählen und stimmen für Europa. – sehr seltsam!
Schön für Deutschland! Wirtschaftswachstum, Exportsteigerung, wachsende Steuereinnahmen. Viele drängen in das gelobte Land. Ärzte aus Rumänien, Pflegekräfte aus Polen und Tschechien, IT- Spezialisten aus Spanien und Frankreich. Deutschland ist das Einwanderungsland schlechthin und braucht für die vielen Fachkräfte nicht einmal Ausbildungskosten zu bezahlen. Das haben Rumänien, Polen, Spanien usw ja bereits erledigt. Deutschland profitiert von der Arbeitsleistung, denn die bezahlen ja hier ihre Steuern und das nicht wenig. Von der Ausbeutung der Arbeitskräfte in deutschen Schlachthöfen waren die in der Fernsehsendung geladenen Politiker aller Fraktionen genau so geschockt, wie ich selbst. Das muss geändert werden, hörte man die Politiker einhellig diskutieren und wir in Brüssel werden mit unseren Verordnungen dafür sorgen. Ja und dann? Dann werden sich die Betreiber halt wieder einen neuen Trick einfallen lassen, wie sie den größten Profit erwirtschaften können.
Angesicht des sich um Deutschland bildenden Staatenverbundes und den sich dort zeigenden Auswirkungen erinnert mich das irgendwie an das „Römische Reich“.
Alles arbeitete für Rom. Als freier römischer Bürger geboren zu sein, war sicher nicht die schlechteste Voraussetzung für ein gutes Leben vor 2000 Jahren. Immer neue Völker wurden unterworfen in Provinzen umgewandelt und ausgeplündert. Alles für das Gedeihen Roms. Und das funktionierte fabelhaft, solange noch neue Provinzen hinzugefügt werden konnten.
Leute – Bürger Roms, am Sonntag ist Europawahl. Wer angesichts dieses Gleichnisses sich nicht für das Gedeihen Roms entscheidet und eine europakritische Partei wählt, der müsste in eine der Provinzen abgeschoben werden. Vielleicht als Stadthalter von Galilea. Dort kann er dann seine romfeindliche Haltung überdenken oder sich an die Spitze eines Volksaufstandes gegen die Kaiserin stellen. Das unzufriedene Volk dort, wird ihn sicher eifrig unterstützen.
Bis dahin aber können noch viele neue Provinzen erobert werden. Heuzutage natürlich nicht mehr mit der fast unbesiegbaren Römischen Armee, sondern mit dem fast unbesiegbaren „Euro“.
Wohlan, tue er seine heilige Pflicht als freier Bürger Roms. Gehe er zur Wahl und wähle er so, dass das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ noch viele Jahre weiter bestehen möge. Und uns die günstigen Bedingungen beschere, die wir als Bürger Roms brauchen, damit wir wohlhabend und reich werden können.
Der Malachit


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