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Abschaffung des Bargeldes

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Hallo liebe Leser!

Über die Geldpolitik und zukünftige Entwicklung im Euroraum habe ich ja schon einmal etwas geschrieben. Die zunehmende Kontrolle des Zahlungsverkehrs und die damit verbundene Einschränkung auch unserer persönlichen Freiheit schreitet unaufhaltsam voran. Die angebotene Vereinfachung im täglichen Zahlungsverkehr mittels Plastikkarte und Chip wird ja zunehmend von der gutgläubigen Bevölkerung angenommen. Zahlungsbeschränkungen mittels Bargeldes sind aber in einigen EU-Staaten von den Regierungen bereits offiziell verfügt worden. Und Schweden will das Bargeld endgültig abschaffen.
Nicht so in Deutschland. Hier wird die Freiheit im Zahlungsverkehr gewährleistet. Noch, sollte man einschränkend hinzu fügen. Und auch, nicht mehr generell. In Deutschland geht man nicht so plump zu Werke und verfügt eine Bargeldbeschränkung. Zumindest ist mir das nicht bekannt. Hier erfolgt die Beschränkung klammheimlich durch die Hintertür.
Da wird die Annahmebe eines 500 Euro-Scheins glatt verweigert. Obwohl gesetzliches Zahlungsmittel stehst du plötzlich mit deinem Geldschein auf der Straße völlig nackt da. Und damit du nicht auf die Idee kommst damit etwas einkaufen zu wollen, steht z.B. an der Eingangstür einer Tankstelle: „Barzahlungen mit 500 Euro Scheinen sind aus Sicherheitsgründen nicht möglich.“
Tja, so sieht dann die Praxis in Deutschland aus. Natürlich ist der lila Geldschein als Zahlungsmittel nicht abgeschafft. Man könnte ja zu einer Bank gehen und ihn wechseln lassen.
Das geht in Deutschland leider auch schon nicht mehr uneingeschränkt.
Da kommst du mit deinem 500 Euro-Schein in die Bank und keiner will ihn. Das glaubst du nicht? Dann lies mal diesen Artikel in der heutigen Ausgabe der „Volksstimme Magdeburg“.
http://www.volksstimme.de/mobile_website/sachsen_anhalt_mobil/1285182_Gross-lila-und-schwer-zu-wechseln.html
Du wirst den Schein einfach nicht los. Da können wir einmal sehen, was so ein Papiergeldschein in der Praxis für einen Wert hat, wenn Behörden vielleicht in einem Krisenfall von Regierungsseite einmal eine offizielle Verfügung über den Zahlungsverkehr erhalten.
Da kommt man schon ins Grübeln. Solange alles läuft, denkt man gar nicht darüber nach, was alles möglich werden könnte.
Das geschieht alles nur zu deiner eigenen Sicherheit, tönt es dann aus offizieller Quelle und die Herde ist wieder beruhigt. Bis zu dem Tag an dem die offizielle Quelle trocken fällt, der Staat zahlungsunfähig ist, die Banken endgültig schließen und die Kuh geschlachtet wird.
So weit ist es zwar noch nicht, aber man sollte nicht uneingeschränktes Vertrauen in den Staat haben, die Augen schließen und sich die Ohren zuhalten.
Passt bloß auf euer Geld auf.
Der Malachit.


1 Kommentar

  1. Petra-Wolff sagt:

    Dass die Läden keine so großen Scheine annehmen, kann ich verstehen. Manchmal ist es schon mit Hundertern schwierig. Aber die Banken sollten erkennen können, ob es sich um echtes Geld handelt, und das wechseln. Aber was soll’s. Muss man sich eben darauf einstellen. So schlimm finde ich das nun auch wieder nicht.

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