Kalenderblätter zum reich werden

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Archiv für den Monat Juni 2014

Zinsen bleiben bis 2016 niedrig

Hallo liebe Freunde des reich Werdens!

Das nenne ich mal eine echt gute Nachricht. Der, der diese Prognose wagt und sich bdenklich weit aus dem Fenster lehnt, ist kein geringerer als der Bundesbank-Regionalchef Stephan Freiherr von Stenglin.
Egal, wenn er recht behalten sollte, dann ist das eine gute Nachricht. Ob für die Zocker an den Börsen, weiß ich nicht. Ob die von den Großinvestoren hochgetriebenen Börsenkurse noch weiter steigen werden, kann man wahrscheinlich nicht vorhersagen. Irgendwann wird die Luft auch da immer dünner. Aber immerhin wagt er auch da so etwas wie eine Prognose und sagt für 2024 einen DAX-Kurs von 20.000 Punkten voraus. Wenn er da mal nicht die Rechnung ohne den Wirt gemacht hat.
Ich habe da ernste Zweifel, denn das würde bedeuten, dass die Zinsen auch nach 2016 weiter unten bleiben müssten. Es wäre die kontinuierliche Fortsetzung des auf ständigem Wachstum aufbauende und die Aktienkurse weiter treibende Entwicklung der Wirtschaft.
Billiges Geld o.k. – das kann man machen.
Ständiges Wirtschaftswachstum kann man sich wünschen. – aber machen?
Das billige Geld an die Börse dirigieren und so die Kurse nach oben heben, um sich Gewinne zu erspekulieren und dann das virtuelle Giralgeld im nächsten Akt des Schauspiels wieder zu vernichten. Das ist das eigentliche Ziel der Finanzpolitik der EZB.
Das sagt er natürlich nicht, denn seine Aufgabe ist eine ganz andere. Die kann er in der gegenwärtigen Phase der Niedrigzinspolitik der EZB sehr gut erfüllen. Im Gegensatz zu der von den Medien vorrangig propagierten Meinungsmanipulation, weist er auf die positiven Folgen für die einfachen Leute hin. Und das sieht dann so aus:

… Und was die Sparer angeht, so ist es die Aufgabe der Notenbank, den Geldwert stabil zu halten – jedoch nicht, eine bestimmte Verzinsung zu garantieren. Außerdem profitieren auch die Bürger hierzulande von den sehr niedrigen Zinsen: Sie sichern Arbeitsplätze, auch weil sich deutsche Unternehmen und Handwerker extrem günstig finanzieren können, sie ermöglichen erschwingliche Wohnungsbaukredite und sie entlasten den deutschen Steuerzahler, da der Finanzminister wenig Zinsen für seine Schulden zahlen muss.

Das ist doch eine wirklich gut Nachricht. Wenn er nun noch gesagt hätte, dass die Leute dann, wenn sie sparen, kaum Kaufkraftverlust erleiden und sich Sparen deshalb weiter lohnt, dann wäre das Interview perfekt gewesen. Das durfte er aber sicher nicht, denn das würde bedeuten, dass das zu 70% auf den Inlandskonsum beruhende Wirtschaftswachstum nicht weiter gefördert werden würde. Das kann sich die Wirtschaft, die auf immer währendes Wachstum ausgerichtet ist, einbrechen lassen. Die Folge wäre dann die so gefürchtete Deflation. Über die dann schrumpfende Wirtschaft und die steigende Arbeitslosenquote würde das dann doch wieder die kleinen Leute treffen.
Solange nur ein paar Sonderlinge den Weg der Kapitalanhäufung durch Sparen beschreiten, um dann, wenn die nächste Krise die Wirtschaft und die Aktienkurse in den Keller sausen lässt, billig zu kaufen, spielt das keine Rolle. Wenn aber alle diese Idee haben und reich werden wollen, klappt das nicht mehr. Mit Mitteln, wo einige reich werden können, müssen die anderen halt arm bleiben oder werden.
Das kann natürlich nicht im Sinne der Gemeinschaft liegen und darf deshalb auch nicht hinaus posaunt werden. Schon gar nicht von Leuten, die als Vertreter des Volkes dessen Wohl im Auge haben sollten. Also Leute wie Stephan Freiherr von Stenglin, der in seiner Funktion als Bundesbank Regionalchef das Wohl der Gemeinschaft im Auge haben muss.
Immerhin hat er den Leuten aber gesagt, das sie sich um ihr Geld, wegen der niedrigen Zinsen, keine Sorgen zu machen brauchen. Die Kaufkraft sinkt nicht wesentlich und das ist eine gute Nachricht.
Das ganze Interview kannst du hier lesen:
http://www.volksstimme.de/nachrichten/deutschland_und_welt/deutschland/1301438_Zinsen-bleiben-bis-2016-niedrig.html
Ein schönes Wochenende
Der Malachit.

Kalenderblatt 097

Herzlich willkommen bei den Kalenderblättern!

Das neue Kalenderblatt beschäftigt sich, wie angekündigt, noch einmal mit der Enteignung der Sparer.
Ach das Thema ist für dich schon durch? Steht ja in jeder Zeitung. Und überhaupt, machen kann man ja wohl dagegen auch nichts. Stimmt, aber Fehler kann man machen. Besonders dann, wenn man die von den Medien zielgerichtet verbreiteten Informationen als sein Wissen übernimmt und glaubt, diesem Wissen entsprechend handeln zu müssen. Wie die Bürokraten die Medien kaufen und ihren Interessen entsprechende Informationen unter das Volk streuen lassen, konntest du ja im letzten Beitrag „Fahrradhelm“ lesen. Das war aber nur ein ganz kleines Beispiel.
Viel gefährlicher ist die von der Bürokratie derzeit verfolgte Geldpolitik. Wie du in den kommenden Monaten und Jahren wirklich um dein Geld gebracht werden sollst, das steht im neuen Kalenderblatt.
Pass bloß auf, dass du nicht dabei bist.Kalenderblatt 097
Und wie jede Woche das jahreszeitlich passende Kalenderblatt aus dem Vorjahr zur Erinnerung an deinen Urlaub.Kalenderblatt 045
Ein schönes Wochenende allen meinen Lesern.
Der Malachit.

Meinungsmanipulation

Hallo liebe Freunde des Reichwerdens!

Die Entscheidung, reich werden zu wollen, entspricht ganz und gar nicht dem, was die Bürokraten den Bürgern eintrichtern wollen. Die Leute sollen möglichst viel arbeiten, das verdiente Geld möglichst schnell für den Konsum ausgeben, damit die Wirtschaft neue Waren produzieren kann und dann sollen sie, als Folge der stressigen Arbeit und dem damit verbundenen schlechten Gesundheitszustand möglichst vor dem Erreichen des Rentenalters am Herzinfarkt oder Krebs sterben.
Das ist der Idealfall für das Funktionieren unserer Gesellschaft. Wer da nicht mit machen will und ausschert, wird als Außenseiter, Spinner oder als asozial diffamiert.
Sich trotzdem geistig aus der religiösen und gesellschaftlichen Umklammerung zu befreien, erfordert ein starkes Selbstbewusstsein und Wissen. Es ist das Wissen darüber, wie über Funktionsmechanismen die Freiheit der Bürger eingeschränkt oder ihr Verhalten in die gewünschte Richtung manipuliert wird.
Wie das bezüglich des Reichwerdens versucht wird, konntet ihr in den Kalenderblätteren lesen.
Ein ähnliches Beispiel durften wir in dieser Woche erleben. Es ging um die Entscheidung des Bundesgerichtshofes die Helmpflicht für Fahrradfahrer nicht festzuschreiben. Auf den ersten Blick ist das eine für den Bürger gute Entscheidung. Die Richter haben dem Bestreben der Bürokraten, mit Gesetzen und Verordnungen die persönliche Freiheit der Bürger weiter einzuschränken, eine Abfuhr erteilt.
Ende? Keineswegs!
Weil das nun per Verordnung nicht geklappt hat, ziehen die Bürokraten die nächste Karte. Es ist die Karte der Meinungsmanipulation mit Hilfe der von ihnen kontrollierten Medien. Es reicht offensichtlich nicht, dass die höchste Instanz (Bundesgerichtshof) wegen des Themas angerufen worden ist. Jetzt wird das Thema Fahrradhelm so richtig in die Köpfe der Menschen hineinplatziert – als wenn es nichts Wichtigeres geben würde.
Aufwändige Berichte mit Fernsehbildern, wie der Kopf eines Dummies auf der Motorhaube eines ausrangierten Schrottautos zerschellt. Ja, da schauen die Leute hin und bekommen so richtig Angst. Ist es nicht vielleicht doch besser, sich einen Fahrradhelm aufzusetzen? Und damit endet der Manipulationsversuch der Bürokraten nicht. Passend dazu schlage ich gestern die Tageszeitung auf und was schaut mich da an?
Fahrradhelme
Es ist eine Kollektion bunter Fahrradhelme, wie aus einem Kaufhauskatalog.
Eine bessere Werbung für ihre Produkte hätte sich die helmproduzierende Brange wirklich nicht wünschen können. Auf der Titelseite der Tageszeitung zum Anzeigenpreis von 0,00 Euro. Wahnsinn!
Das ist aber noch nicht alles, denn auf Seite 8 der gleichen Ausgabe bekommen die aufmerksam gewordenen Bürger einen ausführlichen Bericht präsentiert; mit Bild, Funktionsbeschreibung usw. Glaubst du nicht? Bitte schön!
Fahrradhelm 2
Natürlich kann der Bürger nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs frei entscheiden, ob er sich einen Helm aufsetzt oder nicht. Tuen die meisten aber wohl angesichts der Sensibilisierung des Themas nicht. Sie werden auch im Zweifel Fahrradhelme kaufen. Und genau das ist es, was die Bürokraten wollten. Waren verkaufen und das Geld der Bürger abziehen.
So funktioniert das mit der Manipulation.
Wenn du nun noch Zweifel hast. „Vielleicht ist ein Fahrradhelm doch gar nicht so schlecht?“ Dann ist das Meisterstück der Bürokraten gelungen; ohne Gesetzesverordnung, bei Bewahrung der Entscheidungsfreiheit dem Volk doch ein paar Tausend neue Fahrradhelme zu verkaufen. Und weil der Nachbar nun einen solchen neuen Fahrradhelm trägt, wirkt sich das über den Herdentrieb auf das Verhalten der übrigen Bevölkerung aus.
Die Wirtschaft wird angekurbelt und der Bürger trennt sich in gutem Glauben, eine eigene Entscheidung getroffen zu haben, von seinem Geld.
Warum auch nicht, denn „Sparen lohnt sich ja nicht“. Aber das ist eine andere Manipulation.
Der Malachit.

Register aktualisiert

Hallo liebe Freunde der Kalenderblätter!

Im Kalenderblatt 000 findet ihr das aktuelle Register der bisher in meinem Blog veröffentlichen Kalenderblätter.
Themen, die euch interessieren, könnt ihr so schneller finden und in den Medien anklicken, lesen oder selbst herunterladen und speichern.
Kalenderblatt 000 Register
Der Malachit.

Kalenderblatt 096

Hallo liebe Freunde des Reichwerdens!

Das Sparen ist die Grundlage dafür, Kapital anzuhäufen. Also es gibt auch andere Möglichkeiten, aber die sind illegal oder strafbar. Aus diesem Grunde können die hier auch nicht empfohlen werden. Schließlich wollen wir ja später, wenn wir es geschafft haben und reich sind, ein unbeschwertes freies Leben genießen. Und nicht ein mit einer Eisenkugel am Bein beschwertes und hinter Gittern unfreies Leben erleiden.
Aber es gibt da einen Haken, denn die Sparer haben es nicht leicht, früher nicht und heute auch nicht. Wie die Sparer enteignet wurden und werden, darüber informieren dich die Kalenderblätter 096 (1.Teil) und 097 (2.Teil). Wenn ihr diese Blätter gelesen habt, dann werdet ihr auch die wahren Absichten der von der EZB gefahrenen Strategie der Niedrigzinspolitik besser verstehen.
Viel Spaß beim Schlaumachen, denn es gibt immer Leute, die nicht so blöd sind, wie sie von den Bürokraten gemacht werden wollen.
Kalenderblatt 096

und wie jede Woche das jahreszeitlich passende Kalenderblatt aus dem Vorjahr. Arbeit und Erholung: Kalenderblatt 044
Der Malachit.