Kalenderblätter zum reich werden

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Meinungsmanipulation

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Hallo liebe Freunde des Reichwerdens!

Die Entscheidung, reich werden zu wollen, entspricht ganz und gar nicht dem, was die Bürokraten den Bürgern eintrichtern wollen. Die Leute sollen möglichst viel arbeiten, das verdiente Geld möglichst schnell für den Konsum ausgeben, damit die Wirtschaft neue Waren produzieren kann und dann sollen sie, als Folge der stressigen Arbeit und dem damit verbundenen schlechten Gesundheitszustand möglichst vor dem Erreichen des Rentenalters am Herzinfarkt oder Krebs sterben.
Das ist der Idealfall für das Funktionieren unserer Gesellschaft. Wer da nicht mit machen will und ausschert, wird als Außenseiter, Spinner oder als asozial diffamiert.
Sich trotzdem geistig aus der religiösen und gesellschaftlichen Umklammerung zu befreien, erfordert ein starkes Selbstbewusstsein und Wissen. Es ist das Wissen darüber, wie über Funktionsmechanismen die Freiheit der Bürger eingeschränkt oder ihr Verhalten in die gewünschte Richtung manipuliert wird.
Wie das bezüglich des Reichwerdens versucht wird, konntet ihr in den Kalenderblätteren lesen.
Ein ähnliches Beispiel durften wir in dieser Woche erleben. Es ging um die Entscheidung des Bundesgerichtshofes die Helmpflicht für Fahrradfahrer nicht festzuschreiben. Auf den ersten Blick ist das eine für den Bürger gute Entscheidung. Die Richter haben dem Bestreben der Bürokraten, mit Gesetzen und Verordnungen die persönliche Freiheit der Bürger weiter einzuschränken, eine Abfuhr erteilt.
Ende? Keineswegs!
Weil das nun per Verordnung nicht geklappt hat, ziehen die Bürokraten die nächste Karte. Es ist die Karte der Meinungsmanipulation mit Hilfe der von ihnen kontrollierten Medien. Es reicht offensichtlich nicht, dass die höchste Instanz (Bundesgerichtshof) wegen des Themas angerufen worden ist. Jetzt wird das Thema Fahrradhelm so richtig in die Köpfe der Menschen hineinplatziert – als wenn es nichts Wichtigeres geben würde.
Aufwändige Berichte mit Fernsehbildern, wie der Kopf eines Dummies auf der Motorhaube eines ausrangierten Schrottautos zerschellt. Ja, da schauen die Leute hin und bekommen so richtig Angst. Ist es nicht vielleicht doch besser, sich einen Fahrradhelm aufzusetzen? Und damit endet der Manipulationsversuch der Bürokraten nicht. Passend dazu schlage ich gestern die Tageszeitung auf und was schaut mich da an?
Fahrradhelme
Es ist eine Kollektion bunter Fahrradhelme, wie aus einem Kaufhauskatalog.
Eine bessere Werbung für ihre Produkte hätte sich die helmproduzierende Brange wirklich nicht wünschen können. Auf der Titelseite der Tageszeitung zum Anzeigenpreis von 0,00 Euro. Wahnsinn!
Das ist aber noch nicht alles, denn auf Seite 8 der gleichen Ausgabe bekommen die aufmerksam gewordenen Bürger einen ausführlichen Bericht präsentiert; mit Bild, Funktionsbeschreibung usw. Glaubst du nicht? Bitte schön!
Fahrradhelm 2
Natürlich kann der Bürger nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs frei entscheiden, ob er sich einen Helm aufsetzt oder nicht. Tuen die meisten aber wohl angesichts der Sensibilisierung des Themas nicht. Sie werden auch im Zweifel Fahrradhelme kaufen. Und genau das ist es, was die Bürokraten wollten. Waren verkaufen und das Geld der Bürger abziehen.
So funktioniert das mit der Manipulation.
Wenn du nun noch Zweifel hast. „Vielleicht ist ein Fahrradhelm doch gar nicht so schlecht?“ Dann ist das Meisterstück der Bürokraten gelungen; ohne Gesetzesverordnung, bei Bewahrung der Entscheidungsfreiheit dem Volk doch ein paar Tausend neue Fahrradhelme zu verkaufen. Und weil der Nachbar nun einen solchen neuen Fahrradhelm trägt, wirkt sich das über den Herdentrieb auf das Verhalten der übrigen Bevölkerung aus.
Die Wirtschaft wird angekurbelt und der Bürger trennt sich in gutem Glauben, eine eigene Entscheidung getroffen zu haben, von seinem Geld.
Warum auch nicht, denn „Sparen lohnt sich ja nicht“. Aber das ist eine andere Manipulation.
Der Malachit.


1 Kommentar

  1. egghead sagt:

    Die Journailleschranzen leben davon. Kaum hat jemand ein Thema springen sie auf. Vielleicht ist das noch dämlicher als man denkt, also keine bewusste Manipulation, sondern Ergebnis von unreflektierte Schreiberei auf dem fahrenden Zug.

    Gefällt mir

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