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Zinsen bleiben bis 2016 niedrig

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Hallo liebe Freunde des reich Werdens!

Das nenne ich mal eine echt gute Nachricht. Der, der diese Prognose wagt und sich bdenklich weit aus dem Fenster lehnt, ist kein geringerer als der Bundesbank-Regionalchef Stephan Freiherr von Stenglin.
Egal, wenn er recht behalten sollte, dann ist das eine gute Nachricht. Ob für die Zocker an den Börsen, weiß ich nicht. Ob die von den Großinvestoren hochgetriebenen Börsenkurse noch weiter steigen werden, kann man wahrscheinlich nicht vorhersagen. Irgendwann wird die Luft auch da immer dünner. Aber immerhin wagt er auch da so etwas wie eine Prognose und sagt für 2024 einen DAX-Kurs von 20.000 Punkten voraus. Wenn er da mal nicht die Rechnung ohne den Wirt gemacht hat.
Ich habe da ernste Zweifel, denn das würde bedeuten, dass die Zinsen auch nach 2016 weiter unten bleiben müssten. Es wäre die kontinuierliche Fortsetzung des auf ständigem Wachstum aufbauende und die Aktienkurse weiter treibende Entwicklung der Wirtschaft.
Billiges Geld o.k. – das kann man machen.
Ständiges Wirtschaftswachstum kann man sich wünschen. – aber machen?
Das billige Geld an die Börse dirigieren und so die Kurse nach oben heben, um sich Gewinne zu erspekulieren und dann das virtuelle Giralgeld im nächsten Akt des Schauspiels wieder zu vernichten. Das ist das eigentliche Ziel der Finanzpolitik der EZB.
Das sagt er natürlich nicht, denn seine Aufgabe ist eine ganz andere. Die kann er in der gegenwärtigen Phase der Niedrigzinspolitik der EZB sehr gut erfüllen. Im Gegensatz zu der von den Medien vorrangig propagierten Meinungsmanipulation, weist er auf die positiven Folgen für die einfachen Leute hin. Und das sieht dann so aus:

… Und was die Sparer angeht, so ist es die Aufgabe der Notenbank, den Geldwert stabil zu halten – jedoch nicht, eine bestimmte Verzinsung zu garantieren. Außerdem profitieren auch die Bürger hierzulande von den sehr niedrigen Zinsen: Sie sichern Arbeitsplätze, auch weil sich deutsche Unternehmen und Handwerker extrem günstig finanzieren können, sie ermöglichen erschwingliche Wohnungsbaukredite und sie entlasten den deutschen Steuerzahler, da der Finanzminister wenig Zinsen für seine Schulden zahlen muss.

Das ist doch eine wirklich gut Nachricht. Wenn er nun noch gesagt hätte, dass die Leute dann, wenn sie sparen, kaum Kaufkraftverlust erleiden und sich Sparen deshalb weiter lohnt, dann wäre das Interview perfekt gewesen. Das durfte er aber sicher nicht, denn das würde bedeuten, dass das zu 70% auf den Inlandskonsum beruhende Wirtschaftswachstum nicht weiter gefördert werden würde. Das kann sich die Wirtschaft, die auf immer währendes Wachstum ausgerichtet ist, einbrechen lassen. Die Folge wäre dann die so gefürchtete Deflation. Über die dann schrumpfende Wirtschaft und die steigende Arbeitslosenquote würde das dann doch wieder die kleinen Leute treffen.
Solange nur ein paar Sonderlinge den Weg der Kapitalanhäufung durch Sparen beschreiten, um dann, wenn die nächste Krise die Wirtschaft und die Aktienkurse in den Keller sausen lässt, billig zu kaufen, spielt das keine Rolle. Wenn aber alle diese Idee haben und reich werden wollen, klappt das nicht mehr. Mit Mitteln, wo einige reich werden können, müssen die anderen halt arm bleiben oder werden.
Das kann natürlich nicht im Sinne der Gemeinschaft liegen und darf deshalb auch nicht hinaus posaunt werden. Schon gar nicht von Leuten, die als Vertreter des Volkes dessen Wohl im Auge haben sollten. Also Leute wie Stephan Freiherr von Stenglin, der in seiner Funktion als Bundesbank Regionalchef das Wohl der Gemeinschaft im Auge haben muss.
Immerhin hat er den Leuten aber gesagt, das sie sich um ihr Geld, wegen der niedrigen Zinsen, keine Sorgen zu machen brauchen. Die Kaufkraft sinkt nicht wesentlich und das ist eine gute Nachricht.
Das ganze Interview kannst du hier lesen:
http://www.volksstimme.de/nachrichten/deutschland_und_welt/deutschland/1301438_Zinsen-bleiben-bis-2016-niedrig.html
Ein schönes Wochenende
Der Malachit.


3 Kommentare

  1. smartinnet sagt:

    Hallo Malachit,

    mir soll es recht sein. In ca 2 Jahren steht bei mir die Verlängerung meiner Immobilienkredite an. Dann sind 10 Jahre abgelaufen. Derzeit zahle ich 5,5% Zinsen. Inclusive Sondertilgungen wären dann noch insgesamt 40.000,00€ für zwei Wohnungen zu finanzieren. Ich rechne mit ca 3,5% Zinsen für die Neufinanzierung. Das sind 2% Ersparnis auf 40.000,00€. Macht immerhin 800,00€ Ersparnis, plus die Ersparnis aus der geplanten Sondertilgung in Höhe von 20.000,00€. Leider muss die Esparnis versteuert werden.

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    • Hallo Martin!
      Klar, dass dir das prima ins Konzept passt, denn du hast deine Investitionsentscheidung mit Immobilien langfristig ausgerichtet. Weiter niedrige Zinsen heißt für Immobilieninvestoren weiter niedrige Finanzierungskosten. Die Gewinne kommen ja von den Mieten. (alles vor Steuern)
      Ich glaube, dass es wohl derzeit keine solidere Privatanlage gibt. Für Neueinsteiger allerdings sind die Immobilienpreise trotz günstiger Zinsen gewaltig hoch. Die Kredite müssen ja schließlich auch zurück gezahlt werden.
      Der Malachit.

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      • Nach Immobilien habe ich mich auch umgeschaut, allerdings gibt es momentan hier in der Gegend leider kaum noch welche wo Preis/Leistung(Zustand) stimmen.
        Meiner Meinung nach sind die Immobilienpreise gerade WEGEN der günstigen Zinsen so dermassen hoch.

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