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Der Wolf im Schafspelz

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Wolf 1

Um Ruhe und Entspannung zu finden, habe ich des öfteren empfohlen, wieder einmal in die Natur zu gehen. Sich zurück lehnen, seinen Gedanken nachgehen und Kraft sammeln. Die Stille schärft den Blick.

Schau einmal in diese Augen und folge den Worten:
„Großmutter, warum hast du so große Augen?“
– „Damit ich dich besser sehen kann.“
„Großmutter, warum hast du so ein schrecklich großes Maul?“
– „Damit ich dich besser … .“
Mit einem Satz sprang der Wolf aus dem Bett der Großmutter und verschlang das arme Rotkäppchen.

Wolf 2

Ja liebe Naturfreunde, nun ist er da; – der liebe Wolf. Folgt man den Argumenten der Naturschützer, die in der Politik eine gewaltige Lobby zu haben scheinen, dann ist alles in bester Ordnung.
Der Wolf gehört in die Natur und ist nun wieder da. Die zunehmenden Attacken auf Schafe werden mit Steuergeldern ausgeglichen. Nach anfänglichen Versuchen, die Vorfälle wildernden Hunden unter zu schieben, kommen nun auch die schärfsten Verfechter der Wiederansiedlung des Wolfes nicht mehr umhin, das blutige Tun ihren Lieblingen zu zu ordnen.
Egal, Hauptsache die Umwelt wird durch das schöne Tier bereichert.
Was der schöne Luchs im Harz unter den Waldrehen bereits angerichtet hat, wird ja auch nicht so gern veröffentlicht. Schließlich gibt es ja immer noch zu viele.
Was zu viele?
– Na Rehe.
Welche Rehe denn?
Zur Erinnerung. Das ist ein Reh. Rehbock
Pro Woche vertilgt jeder freie Luchs ein solches Tier. Rechnen kann ja jeder. ca 40 Luchse bei 52 Wochen pro Jahr.
Der Wolf frisst ja lieber Schafe, denn die sind leichter zu fangen. Das hatte der Luchs auch heraus bekommen und die Wildschafe (Muffelwild) inzwischen alle aufgefressen.
Was weg ist ist weg. Eine Wiederansiedlung ist nicht vorgesehen.
Aber der Wolf ist ja nun im Magdeburger Herrenkrug angekommen. Schafe gibt es da auf den Rennwiesen weniger, dafür aber köstliche Pferdekeulen. Die kann der Wolf aber nicht so einfach verspeisen. Schließlich sind die Pferdchen ja viel schneller. Die sind als Fluchttiere so schnell, dass sie sich in der vom Wolf ausgelösten Panik glatt die Hufe brechen. Und dann haben wir wieder Entschädigungszahlungen für Rennvereine zu stemmen. Macht nichts, aber wenn das nun mit Zehntausenden von Euro pro Zuchttier zu Buche schlägt, könnte doch glatt ein Politiker auf die Idee kommen, dass er sich gegen den Wolf entscheidet.
Das Argument, der Wolf gehört in unsere Natur, würde dann doch glatt „ad absurdum“ geführt werden. Und überhaupt. Gehört der Wolf wirklich in die von kilometerlangen gelben Raps- und mit Insektiziden verseuchten Maisplantagen von heute?
Die Zeit wird zeigen, ob das Rotkäppchen gelogen hat.
Der Malachit.


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