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Noch mal: DER WOLF

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Hallo liebe Naturfreunde!

Vor ca. zwei Wochen habe ich meine Meinung zur Wiederansiedlung des Wolfes geblogt.
Es gibt Neuigkeiten! Die Argumente der Befürworter, der Wiederansiedlung des Wolfes sind aus ihrer Sicht; alles Öko, zurück zur Natur und dazu gehört natürlich auch der Schutz wildlebender Tiere usw. durchaus nachvollziehbar. Schließlich wollen wir doch alle diese ekeligen Chlorhühnchen und genveränderten Soja- und Maisprodukte nicht wirklich. Aber wie ist das eigentlich mit dem Rotkäppchen? NABU sagt dazu, dass der Wolf für den Menschen ungefährlich ist. Schließlich meidet er den Menschen. Das ist richtig!
Leider denken die Wolfspopulisten, wie übrigens auch die politisch dafür die Verantwortung tragenden Politiker nicht weiter. Die einfache Fragestellung dazu wäre: Warum meidet denn der Wolf den Menschen?
Tja, der Wolf hat sich angepasst, wie es übrigens alle erfolgreichen Lebensformen tun.
Menschen brauchen das nicht mehr, denn sie verändern die Bedingungen und wollen am liebsten, dass alles so bleibt, wie es ist. Wehe wenn der Meeresspiegel wegen der globalen Erwärmung und dem Abschmelzen des Polareises um ein paar Zentimeter ansteigt.
Ja so tickt der Mensch! Und der Wolf?
Der tickt nämlich anders. Wölfe sind sehr schlaue Tiere. Wölfe haben sich in ihrer Entwicklung dem Menschen angeschlossen und sind zum Hund mutiert. Der Wolf sieht zu, wie er bequem an Nahrung heran kommt. Und wie man sieht, hat er da die freie Auswahl zwischen Schaf, Rind, Damwild, natürlich am liebsten im Gatter, weil es da nicht weglaufen kann. Und sonstiges. Das Sonstige sind die weniger leicht zu schlagenden Beutetiere.
Wölfe im Land
Und nun liebe Leser ratet einmal, wie lange der Wolf den Menschen noch meidet. Warum sollte er das denn tun? Schließlich geht in der heutigen Zeit vom Menschen doch keine Gefahr mehr für ihn aus. Nur die Autofahrer sind da vielleicht auszuschließen. Die weitsichtigen Jäger, Hirten und der gnädige Herr Gutsbesitzer mit seinem Rotwildgatter hat da kaum eine politische Lobby.
Schließlich sitzen an den Schaltstellen Politiker von echtem Schrot und Korn. Da werden Gesetze geschmiedet und die Bevölkerung sensibilisiert. Schließlich will man etwas für die Umwelt tun, damit das menschliche ach so einfältige Selbstverständnis des Tickens in Richtung der nächsten Wahl geleitet wird.
Was glaubt ihr einfältigen Politiker denn, wie lange sich der Wolf das mit euren trägen Politentscheidungen noch bieten lässt? Wenn die Rudel erst größer geworden sind und der Wolf gelernt hat, dass er von den Menschen nichts mehr zu befürchten hat, dann würde ich das Rotkäppchen nicht mehr allein in den Wald schicken.
Aber politische Einsicht dauert lange; bis, ja bis das erste Rotkäppchen … .
Der Malachit.


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