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Ein- und Zweicent-Münzen abschaffen?

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Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Es gibt da ein Sprichwort: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.“

Nun, in Zeiten ohne Pfennig und Taler scheint das Sprichwort nicht mehr gelten zu sollen. Das hat natürlich seine Gründe.

Nach Abschaffung der kleinen Münzen sollen die Preise die solche Centbeträge enthalten, auf- bzw abgerundet werden. Das Brötchen, das 27 Cent kostete, wird dann für 25 Cent zu haben sein.
Wer das glaubt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Hier die Wahrheit: Es wird nicht einen Händler, nicht eine Handelskette und nicht einen Handwerker, Bäcker, Fleischer oder sonst wen geben, der auf einen oder zwei Cent pro Einheit verzichten wird.
Es wird viel mehr so aussehen, dass das Brötchen, was gestern noch 27 Cent kostete und wegen der gerechten Abrundung morgen für 25 Cent verkauft werden müsste, heute noch um einen Cent auf 28 Cent verteuert werden wird, um es morgen wegen der gerechten Aufrundung für 30 Cent verkaufen zu können.
Der Malachit.


2 Kommentare

  1. decordoba sagt:

    Es sind nicht die Brötchen um 28 Cent.

    In Österreich sind die Preise im Einzelhandel etwa 20 % höher als in Deutschland. Es ist zwar die Mehrwertsteuer etwas höher, aber das dürfte maximal 5 % ausmachen.

    Zum Teil ist es die Konzentration der Handelsketten, die ihr Monopol zu einer Kartellbildung ausgenützt haben (Rewe, Spar, Hofer=Aldi).
    Zum Anderen Teil sind die Österreicher selber schuld, weil sie beim Einkauf nicht auf den Preis achten.
    Sie kaufen manchmal Lebensmittel und Kosmetika um den doppelten Preis, weil es in Österreich erzeugt worden ist, Markenware oder Bio ist. Dabei sind die Eigenmarken der Handelsketten keineswegs minderwertig.

    Eine Anekdote: Bereits zu Einführung des Euro, waren manche Leute sehr dagegen und haben die Teuerung als Argument angeführt, was unzutreffend war.

    Bei einer Diskussion mit einem Arbeitskollegen habe ich ihm vorgerechnet, dass ein Netz mit 10 Semmeln=Brötchen nur mehr die Hälfte kostet als vorher mit dem Schilling.
    „Die mag ich nicht – die sind mir zu minderwertig – die sind noch gut zum Fische Füttern“, hatte er gesagt.

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