Kalenderblätter zum reich werden

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Archiv für den Monat Januar 2016

Achte auf die Märkte

Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Viele von uns glauben, dass die Investition in Aktien und anderen Börsenpapieren der „Stein der Weisen“ ist, um sich ein Stückchen des Wohlstandskuchens abzuschneiden. Ich halte das für ein sehr gefährliches Experiment. Den „Stein der Weisen“ haben die Alchemisten im Mittelalter ja leider nicht gefunden.

Aber wie war das doch gleich? Wozu wollten sie denn den „Stein der Weisen“ eigentlich gebrauchen? Erinnern wir uns. Ja richtig; Gold wollten sie machen. Gold aus Quecksilber. Und vorher, war da nicht auch der Wunsch vorhanden, Gold zu machen?

Ja richtig, Gold aus Stroh. Das Rumpelstilzchen hat uns sein Geheimnis leider nicht offenbart. Und der König, der in seiner Gier immer mehr Stroh heran schaffen ließ, wurde letztendlich auch bestraft.

Gold aus Quecksilber geht nicht und Gold aus Stroh offensichtlich auch nicht. Vielleicht geht es ja aus Papier. Allerdings müsste es schon ein etwas hochwertigeres Papier sein. Mit einfachem Zeitungspapier wird es nicht funktionieren. Schließlich haben die Menschen heute ein viel höheres Bildungsniveau. Die würden das mit dem Zeitungspapier genau so wenig glauben, wie die Sache mit dem Stroh. Aber wenn wir das Papier als Wertpapier bezeichnen und noch viele kleine Abstufungen vornehmen, könnte es vielleicht funktionieren. Die Menschen müssen nur daran glauben, denn der Glaube versetzt schließlich sogar Berge. Wo Berge sind, gibt es aber auch Täler. Das kapieren sogar die heute hoch gebildeten Menschen. Wenn wir um diese, allen verständliche Berg und Tal Geschichte nun ein Zauberschloss bauen würden, dann … .

Nein, Zauberschloss geht gar nicht, dann wären wir wieder beim Rumpelstilzchen. Aber Börse, ja Börse hört sich viel besser an als Zauberschloss. Und an der Börse kann man auch viel Papier, Wertpapier natürlich, mal auf einen Berg von scheinbar vorhandenem Geld und dann wieder in ein Tal hinter den Berg aus scheinbar vorhandenem Geld platzieren. Wir platzieren Aktien! Da die Geldberge (Aktienkurse) ja nur aus Scheingeld (Giralgeld) bestehen, sind sie eigentlich nicht wirklich vorhanden und die Täler auch nicht. Irgendwie sehr mysteriös, aber wenn alle daran glauben, dass das Geld echt ist, eine Aktien heute 10$ und morgen 15$ an Wert besitzt, kann man die vielleicht verkaufen. Es muss nur einer da sein, der daran glaubt und das Papier für 15$ kauft. Irgendwann stellt dann einer fest, dass man auch aus Papier kein Gold machen kann. Der kauft dann kein Papier mehr für 15$. Kein Problem, schließlich gibt es noch genügend Ahnungslose, die das nicht glauben und weiter kaufen. Die glauben doch tatsächlich, dass Wertpapiere immer wertvoller werden, dass die Aktienkurse immer weiter steigen und die Berge aus nicht vorhandenem Giralgeld immer höher werden.

Aber wie war das doch gleich; Berge aus nicht vorhandenem Geld. Was soll das sein? Berge, die aus nichts, als aus bedrucktem Papier bestehen? Irgendwann bemerkt dann ein zweiter und ein dritter, dass man auch aus dem bedruckten Wertpapier, das inzwischen auch als Bit im Computer der Systeme herum wuselt, kein Gold machen kann.

Im Märchen wurden ja das Rumpelstilzchen für sein unlauteres Tun und der König für seine Gier bestraft. Ich habe die Befürchtung, dass das Rumpelstilzchen in unserem System mit weitaus höheren Mächten im Bunde ist und nicht nur der gierige König bestraft wird. Wenn du nicht auch als des Königs Untertan und somit zu seiner Mannschaft gehörig bestraft werden willst, dann solltest du vorhandenes Gold beschaffen und sichern. Ich glaube nicht daran, dass man neues Gold aus Papier, Stroh oder Quecksilber machen kann

Der Malachit.

Kalenderblatt 166

Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Das neue Kalenderblatt zum reich Werden  hier —-> Kal.- blatt 166 bitte lesen und darüber nachdenken.

Der Malachit.

Die neue Weltordnung

Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Während die Börsen hin und her taumeln, geht es in der Welt um ganz andere Dinge.

Es geht auf der Welt immer um Macht. Und es geht darum, die Macht auszubauen. Damit wären wir beim springenden Punkt, bei der Weltmacht. Die dafür eingegangenen Koalitionen zwischen den Akteuren, ich benenne einmal nur die der Weltmacht am nächsten stehenden Kräfte USA, Russland, China und die nun, noch bevor sie sich zu einer solchen etablieren konnte, von den anderen wieder in den Pool der Regionalkräfte zurück getriebene EU. Die EU-Idee mit einer enormen deutschdominierten Wirtschaftskraft, einer Regierung in Brüssel, einer starken einheitlichen Währung und französischen und britischen Atomwaffen ist vom Tisch. Die anderen können keine weitere Weltmacht gebrauchen und haben mit der Destabilisierung des nahen Ostens, dem Strom der Flüchtlinge und der damit verbundenen Erstarkung der nationalen Interessen innerhalb der EU ihr Ziel erreicht. Eine Weltmacht EU wird es auf Sichtweite der nächsten Jahrzehnte nicht geben. Der Kampf zwischen den anderen geht in die nächste Runde und die USA bleiben am Drücker. Was glaubt ihr eigentlich, weshalb die OPEC die Ölproduktion bei dem derzeitigen Preisniveau nicht drosselt? Warum werden gerade jetzt, wo der Ölpreis von über 100 $ auf unter 50$ gefallen ist und jetzt nachdem die Ölfelder im nahen Osten unter Kontrolle der USA sind, die ach wie schlimmen Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden? Jetzt, wo der Ölpreis schon unter 30$ gefallen ist, dürfen die Iraner, ach wie schön für die armen Menschen dort, jubeln die Mainstream-Medien, wieder Öl auf den Weltmarkt pumpen. Tja und die vom Export von Öl und Gas stark abhängige Weltmacht Russland kann bald bei der  US-$ dominierten Weltleitwährung Klinken putzen. Die Bedeutung des Rubelchen wird eine richtig kleine. Und China ist froh, dass es seine eigenen Wirtschaftsprobleme in den Griff bekommt, kann und möchte Russland natürlich nicht auf seinem eigenen Weg, eine Großmacht zu werden stärken. Immerhin hat China das Monopol der seltenen Erden und ist der größte Gläubiger der USA. Da hackt man sich nicht gegenseitig die Augen aus. Zumindest nicht, wenn es gegen eine andere Großmacht geht.
Das alles zu durchschauen und richtig zu werten, ist ganz hohes Niveau. Und womit werden die Deutschen beschäftigt? Mit ein bisschen PEGIDA, mit destabilisierender Angst vor Ausländern in der Silvesternacht und eventuell zukünftig beim Karneval. Mit Gerangel zwischen Horst, dem dicken Sigi und der Kanzlerin und mit Meinungsumfragen: „Fühlen Sie sich von der Polizei ausreichend beschützt?“
Vielleicht sollten wir uns darüber Gedanken machen, uns gegen die Unwägbarkeiten des eigenen Lebens abzusichern und dankbar sein für das, was wir derzeit haben. Eine Inflationsrate von unter 1%, einen Silberpreis von unter 13 Euro die Unze und billiges Heizöl. Mach den Tank so voll, wie es geht. Ein billiges großes Küchenmesser für 2 Euro tut den gleichen Zweck, wie eine teure Schreckschusspistole mit kleinem Waffenschein. Dann haben dich die Behörden im Fall der Fälle gleich am Haken.
Ach ja und freue dich, dass es nun doch geschneit hat und er Glühwein wieder besser schmeckt. Die Flasche für 99 Cent! Aber gut, das ist alles eine Sache des eigenen Selbstverständnisses. Wenn du dich mit dem Pfefferspray besser fühlst, obwohl du beim Einsatz wegen Körperverletzung angeklagt werden kannst, dann ist das natürlich für dich auch eine Option.

Der Malachit.

Aus alten Kalenderblättern

Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Die Zeiten ändern sich! Und genau das trifft auf alles zu, was mit uns, mit unserem Leben, mit den äußeren Bedingungen, die die Gesellschaft bereit stellt und mit den Grenzen unserer Freiheit zu tun hat.

Vor einem Jahr schrieb ich im Kalenderblatt  Kal.- blatt 125 folgendes:

„Vor Überfremdung brauchst auch du, keine Angst zu haben. Wenn du Leser der Kalenderblätter bist, gehörst du wahrscheinlich sowieso nicht zu den Armen unseres Landes. Und unsere Sozialsysteme blocken die paar Tausend Asylanten locker ab.“

Inzwischen sind es aber nicht mehr „ein paar Tausend“, sondern es sind Tausend mal Tausend und es werden wahrscheinlich noch mehr. Es besteht zunehmend die  Gefahr, dass der Staat die Kontrolle verliert. Wirklich?

Ich denke nein, aber es wird sich einiges ändern. Nicht das System, sondern die äußeren Bedingungen für unser Dasein. Wie das in der Praxis aussieht, konnten wir letzte Woche in Köln beobachten. Wasserwerfer, Knüppel frei und Ende mit PEGIDA. Leider war das Ziel des Einsatzes nicht, die diese Reaktion des Staates vorausgegangene Verursachung, sondern die diese Verursachung für ihre Zwecke nutzen wollende Protestbewegung PEGIDA.

Der Staat lässt sich nicht einfach abwählen. Er schlägt zurück. Wen er dabei trifft, ist im Prinzip egal. Wenn er seine Bürger schon nicht in der Silvesternacht vor Übergriffen schützen konnte, dann eben „Knüppel frei“ gegen andere, die, und das muss man ganz nüchtern sehen, schon vor Monaten vom etablierten Regierungsmitglied Herrn Gabriel als „Pack“ abqualifiziert worden sind.

„Knüppel frei“ gegen das „Pack“, gegen den Teil der Bevölkerung also, die in ihrer Mehrheit nichts haben als den gesellschaftlichen Reichtum, den sie glauben, weggenommen zu bekommen. Aber was ist das eigentlich – gesellschaftlicher Reichtum? Es ist genau das, was die Millionen von Asylanten anlockt. Es ist all das, was uns allen zur Verfügung steht und in anderen Ländern nicht selbstverständlich ist. Wer das nicht zu schätzen weiß, der sollte sich nicht an destabilisierenden Protestaufmärschen beteiligen, sondern alles dafür tun, sein eigenes Leben zu meistern. Wer das nicht begreift, sollte auch einmal darüber nachdenken, was für eine Gesellschaftsformation er mit seiner Beteiligung an destabilisierenden Protesten anstrebt.

Steine und Molotow-Cocktails gegen die Polizei?

Auflösung der öffentlichen Ordnung?

Chaos und Straßenschlachten – Krieg und Gewalt?

Welches Ziel streben diese Leute an? Welche Ordnung wollen sie?

Kaiser oder Diktator?

Unsere Demokratie ist bei weitem nicht perfekt. Es gibt Mängel ohne Ende, Korruption, Verschwendung öffentlicher Gelder, Betrug bei Abrechnungen von Ärzten gegenüber öffentlichen Krankenkassen, Betrug der Pharmaindustrie bei der Preisgestaltung von Medikamenten, Betrug bei den Abgaswerten von Autos, unnötige Auslandseinsätze, die das Gegenteil von dem bewirken, was sie sollten, Auslegung von gesetzlichen Vorgaben zu Ungunsten von sozial Schwachen, die sich nicht wehren können, Betrug bei Spendengeldern, die hinterzogen oder zweckentfremdet verwendet werden und, und, und – und all das ist Deutschland.

Unser System heißt zwar Demokratie, aber es ist nichts anderes als eine besondere Herrschaftsform. Und es ist eine Diktatur, eine Konsenzdiktatur oder „Demokratur“. Eine Diktatur in der das Volk seine Verwaltung wählen darf, die dann ihrerseits die Vorgaben der das System tragenden Eliten durchzusetzen hat.

Wer aber hat ein besseres System, als diese Demokratur? – PEGIDA? Tut mir leid, aber außer dem Auflösungsversuch der öffentlichen Ordnung sehe ich da keine sinnvolle Alternative zur Demokratur. Dann doch lieber „Knüppel frei“, auch wenn diese empfindliche Reaktion des Staates diesmal nicht die wirklichen Verursacher der Herausforderung traf.

Das nennt sich dann Politik. Die Regierung zeigt, dass sie sich nicht provozieren lässt. „Knüppel frei“ und Wasserwerfer gegen randalierende Asylbewerber wäre momentan noch unsensibler und würde den anderen Teil der Bevölkerung verunsichern. Gleiches Recht für alle?  – Das gibt es wahrscheinlich nur als Hirngespinst in der Religion, mit der die Menschen seit Jahrhunderten ruhig gestellt und regiert werden.

Vor Gott sind alle gleich.

Lies noch einmal das Kalenderblatt über den gesellschaftlichen Reichtum. Hier   —-> Kal.- blatt 125  und dann üben wir uns einfach einmal in Dankbarkeit über das, was wir haben und andere Menschen in der Welt nicht haben.

Der Malachit.

Kalenderblatt 165

Hallo liebe Kalenderblatt-Leser!

Alles Gute Im neuen Jahr, wünscht euch der Malachit. Und nun auch gleich das erste Kalenderblatt dazu. Es ist der 2. Teil zur Abwertung einer Währung, am Beispiel des argentinischen Peso. Argentinien ist weit weg, werden einige vielleicht sagen. Argentinien hat eine schwache Wirtschaft, Argentinien ist nicht Deutschland. Das ist alles richtig, aber wie schnell sich die Wetterlage ändern kann, haben wir in der Geschichte schon des Öfteren erlebt. O.k. nicht gerade wir derzeit Lebenden und auch die Formulierung „erlebt“ ist vielleicht zu positiv formuliert. Besser wäre vielleicht die Formulierung „erleben müssen“. Und genau das ist es, worauf es an kommt.

Erleben müssen bedeutet, dass wir dem Geschehen unvorbereitet gegenüber stehen und dass es für eine Reaktion, die uns nicht mit in den allgemeinen Abwärtsstrudel reißt, zu spät ist. Sagen wir nicht, das kann uns nicht passieren, sondern schauen wir in die Welt.

Schauen wir in die Ukraine. Wer dachte dort vor zwei Jahren daran, dass die Währung auf Talfahrt geht?

Schauen wir nach Argentinien, also in das neue Kal.- blatt 165. Wer dachte dort vor einem Monat daran, sich gegen eine Abwertung zu schützen oder darauf vorzubereiten?

Schauen wir nach Russland. Dort wird nun, dem fallenden Ölpreis und dem Embargo seien es geschuldet, mit einer Inflationsrate von etwa 14% gerechnet. Gerechnet heißt, dass es auch 20% oder 25% werden könnten. Sicher nicht nur 5%, was die Menschen dort nun hoffen.

Schauen wir nach Japan, wo sich die Menschen Anfang der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts aus den Fenstern stürzten, als der NIKKEI um mehr als die Hälfte einbrach und keiner mehr sein Aktienvermögen retten konnte.

Schauen wir nach Griechenland und deren Bankenschließung, nach Zypern und, und, und.

Und schauen wir nach Deutschland, in das Jahr 1914. Damals waren 10 Mark 3,58 Gramm Gold wert. Ein paar Tage später war es nur noch ein Stück Papier. Im Jahr 1923 wechselte der Wert der Reichsmark von Tag zu Tag. Meine Großmutter erzählte mir, dass die Löhne täglich ausgezahlt wurden und wer am nächsten Tag einkaufen ging, nur noch die Hälfte an Waren für das gestern ausgezahlte Geld erhielt. Im Jahr 1929 fielen die Aktienkurse ins Bodenlose. Wohlhabende Unternehmer haben sich ein paar Tage danach erschossen, weil keine Reaktion mehr möglich war, ihr Vermögen vor dem Verfall zu retten. Weitere Beispiele?

Ich denke, es reicht. Das allen Beispielen gleiche Szenario ist und wird es auch in Zukunft sein, dass es immer der brave Bürger ist, der von den Ereignissen mitgerissen oder überrollt wird. Und die Ungläubigkeit an das, was dann zur Realität wurde.

Schwarze Null? Wer das glaubt, der ignoriert die Verschuldung unseres Landes. Wenn keiner mehr zahlen kann, dann kommt es zum Chaos und keiner hätte vorher daran geglaubt.

Vorsicht ist besser als Nachsicht, auch in Deutschland. Warum? Wer soll denn die nächsten Millionen Flüchtlinge nun auch aus Marokko und Algerien abhalten? Grenzsicherung? Ich möchte die Grenzer sehen, die dann auf Tausende Menschen, die die Zäune der Demokratie nieder reißen, schießen.

Das kann doch gar nicht passieren! – Wenn du so argumentierst, dann reihst du dich genau in die Masse der Menschen ein, die vorher immer so dachten.

Im Moment ist noch Zeit, die persönlichen Weichen zu stellen. Bis dahin kann dir aber das neue Kalenderblatt wichtige Hintergrundinformationen liefern.  —->  Kal.- blatt 165

Einen schönen Tag noch.

Der Malachit.