Kalenderblätter zum reich werden

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Der Schlüssel

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Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Der Schlüssel zum Reichtum liegt meiner Meinung nach im Delta zwischen den Einkünften und dem persönlichen Lebensstil. Und das über einen längeren Zeitraum. Ohne ausreichende Einkünfte kann sich ein solches Delta nicht heraus bilden.

Das ist die erste Erkenntnis, die man auf seinem Weg zu Wohlstand und Reichtum gewinnen muss. Sichere also ein möglichst hohes Maß an Einkommen. Nun, bei allem politischen Alltagsgeplänkel, mit dem versucht wird, uns zu beschäftigen und unsere Aufmerksamkeit zu fesseln; – ja, uns gegebenenfalls auch noch mit einzubinden, in ihr gesellschaftliches Ränkelspiel. Über die Medien wird permanent versucht, uns emotional zu sensibilisieren. Das gelingt bei uns Menschen gut, denn schließlich sind wir aus biologischer Sicht so etwas wie Herdentiere. Und Herdentiere, liebe Leser, die fühlen sich nun einmal in der Herde am sichersten. Die Herde gewährt Schutz, Sicherheit und garantiert durch soziale Komponenten auch für Schwächer die besten Überlebenschancen. So sind wir nun einmal. Und so verwundert es nicht, dass wir uns in der Gemeinschaft auch am wohlsten fühlen. Darüber hinaus fühlen wir uns auch besonders gut und edel, wenn wir für die Gemeinschaft etwas Gutes tun.

Die Kehrseite der Medaille ist die, dass wir uns auf diese Weise zwar gut fühlen, aber unsere Kraft und unsere Energie vergesellschaftet werden. Im Extremfall bleibt für uns selbst gerade einmal so viel übrig, dass wir zurecht kommen. In Deutschland, einem recht reichen Land, ganz gut zurecht kommen. Aber genau das ist auch das Problem. Das Augenmerk liegt auf dem zurecht Kommen und generiert zwischen den Zeilen, einen bescheidenen Lebensstil. Der gesellschaftliche Reichtum wird quasi von staatlicher Seite aus umverteilt. Dass wir auf diese Weise selbst nicht reich und wohlhabend werden, sondern allenfalls Mittelmaß erreichen können, dürfte auch jedem Leser klar sein. Dieses Mittelmaß des Lebensstils, stellt aber gleichzeitig den Subtrahenden dar, den wir als notwendiges Erfordernis für unsere Lebenssicherung ansetzen können. Es muss nicht der Extremfall des geizigen Minimalisten sein, der sich selbst nicht die Butter auf das Brot gönnt. Der die Butter aus persönlicher Überzeugung heraus weg spart. Der Subtrahend wird dadurch um ein gehöriges Maß nach unten gedrückt und das angestrebte Ziel sicher schneller erreicht. Das erfordert aber in der Praxis über einen längeren Zeitraum eine kaum durchführbare Anstrengung.

Nur ganz wenigen Extremisten dürfte es gelingen, mit einer solchen Einstellung ihre Gefühlswelt so zu dominieren, dass sie fokussiert auf das Ziel quasi umgekehrt wird.     d.h.: Die Zufriedenheit mit dem minimalistischen Lebensstil würde dann zu einem positiven Glücksempfinden, in Erwartung des angestrebten Zieles Wohlstand und Reichtum umgewandelt, das alle Entbehrungen überstrahlt.

Die andere Komponente, die die Herausbildung von Wohlstand und Reichtum maßgeblich beeinflusst, ist bereits genannt. Es ist die Höhe des persönlichen Einkommens und seine Sicherung. Klar ist, dass ein hohes Einkommen gegenüber den notwendigen Ausgaben, das Erreichen des Zieles begünstigt. Dieses stellt so zu sagen den Minuenden dar, von dem der Subtrahend, der zur Sicherung der Existenz notwendigen Ausgaben, abgezogen werden muss. Die Differenz ist dann das für den Vermögensaufbau zur Verfügung stehende Kapital. Je mehr Kapital monatlich übrig bleibt, um so schneller kann der dieses Ziel anstrebende Mensch voran kommen.

Der Zeitfaktor ist die nun entscheidende Komponente. Je länger dieses Tun fortgesetzt werden kann, um so größer wird der Vermögensberg. Wer sich dieses Ziel zu eigen gemacht hat, der wird am ständig wachsenden Vermögen seine helle Freude haben. Je größer dieses wird, um so unabhängiger und freier kann der Besitzer agieren. Entscheidungen treffen, dominieren und andere von sich abhängig machen. Wer Geld, Gold, Aktien, Immobilien, Wald und Acker besitzt, der braucht ich nichts gefallen zu lassen. Wie viel von jedem, das ist Ansichtssache.

Wer all das nicht hat, der muss nicht unbedingt traurig sein. Aber er wird immer Dinge wegen der eigenen Existenzsicherung tun müssen. Dinge, die er vielleicht nicht mag. Und ob das unbedingt glücklich macht, möchte ich arg bezweifeln.

Der Malachit.


3 Kommentare

  1. decordoba1 sagt:

    Das ist wohl wahr, ohne Delta zwischen Einkommen und Ausgaben für die persönlichen Bedürfnisse läuft da gar nichts.

    Die Sache hat aber einen Haken. Fast alle jungen Leute verdienen nur 1.500 Euro im Monat, oft noch weniger. Die Arbeitgeben nützen die Lage aus und zahlen nur den Mindestlohn. Damit finanziert man eine billige Wohnung, ein Gebrauchtauto, einen Urlaub im Jahr und die Lebenshaltungskosten. Da hat man kaum Ersparnisse.

    Es gibt schon Dienstverhältnisse, die gut bezahlt werden. Aber da muss man gut sein und clever verhandeln. Aussendienstmitarbeiter, Disponenten und Planer in den Unternehmen, Techniker in Schlüsselpositionen, Verkaufsmitarbeiter mit Provisionszahlungen. Diese Berufe kann man so nicht in der Schule lernen, darum bewirbt man sich, wenn man die gestellte Aufgabe erfüllen kann.

    Erst wenn man 3.000 Euro im Monat hat, kann man über das Sparen nachdenken 😉

    Es wird immer wieder versucht, durch selbständige Tätigkeit mehr Geld zu verdienen. Davon scheiden bereits 50 % im ersten Geschäftsjahr mit großem Verlust wieder aus. Ein Teil kommt gerade so über die Runden. Nur 10 % verdienen wirklich viel. Man kann es nicht erzwingen.

    Früher hatten wir es leichter: Die Firma hatte gute Löhne bezahlt, aber sie ging pleite – nicht nur wegen der hohen Löhne und zu viel Personal – vorwiegend durch Misswirtschaft. Solche Firmen gibt es heute nicht mehr. Da steckt der Eigentümer das Geld selber in den Sack, wenn die Firma gut läuft. Er denkt, durch sein Geschick hätte er das Geld erwirtschaftet, somit gehört es ihm 😉

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    • Der Malachit sagt:

      Da hast du vollkommen recht. Junge Leute, die wenig verdienen, kommen mehr schlecht als recht so über die Runden. Und das ist die Mehrheit.
      Wer wohlhabend und reich werden will, der sollte sich eher nicht in diese Kategorie einordnen lassen. Das Einkommen ist halt ein wichtiger Eckpunkt für das Delta.

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  2. decordoba1 sagt:

    Noch etwas: Es wird propagiert, mit Finanzgeschäften ein Vermögen zu verdienen. Das ist kaum möglich.

    Wenn man bei den Anlageformen mit überschaubarem Risiko bleibt, verdient man im Schnitt 10 % des veranlagten Kapitals, dazu muss man ein gutes Händchen haben. Ich meine damit Geldanlage in Aktien und Aktienfonds.

    Man kann zwar mit riskanten Geld-Geschäften viel Geld bei wenig Kapitaleinsatz generieren, aber meist verliert man mehr als man vorher verdient hat. Das sind Optionen, Futures, Hebel, wie man es immer benennt.

    Es gibt nur wenige – heute sehr bekannte – Persönlichkeiten, die mit derartigen Geschäften ein Vermögen verdient haben. Ich habe den Verdacht, dass diese Spekulanten es nicht dem Zufall überlassen haben. Sie stützten sich auf Insider-Informationen und Absprachen mit anderen Investoren, sodass sie vorher schon wussten, wohin sich die Kurse bewegen werden. Das gilt auch für Währungsspekulation.

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