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Der Bankraub

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Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Ich habe gestern zufällig das Drama „Der Bankraub“ mit der anschließenden Dokumentation im ZDF gesehen.

Im Filmstoff  wurden die  Ereignisse vor und nach dem Crash von 2008 dargestellt. Gut gemacht! In der anschließenden Dokumentation wurden die vom Betrug betroffenen realen Personen interviewt und ihre Beispiele als Beleg für die dort abgelaufenen Machenschaften der Banken, aber auch das anschließende Wirken der politisch verantwortlichen großen Koalition unter Merkelscher Kanzlerschaft hinterfragt. Daumen hoch für diese Dokumentation, auch wenn die Ereignisse nun schon acht Jahre zurück liegen und die politische Brisanz, so etwas zu senden, sich im Laufe der Zeit  erledigt hat. Immerhin haben sie es gesendet und sowohl die beteiligten Banken wie auch politischen Entscheidungsträger an den Pranger gestellt.

Was können wir nun daraus mit nehmen. Ich fühle mich jedenfalls dahingehend bestätigt, dass ich die Kontrolle meines Vermögens auf keinen Fall irgendwelchen Banken übertragen werde. Gleiches gilt für das Vertrauen in die Banken, die mit meinem Geld herum machen. Und, wie die Dokumentation zeigte, auch heute in ähnlicher Weise weiter tun. Es würde zu weit führen, all die Dinge, die dort aufgedeckt wurden, hier zu nennen.

Fazit; es gibt keine Ehrlichkeit in diesen Kreisen und du darfst ihnen auf keinen Fall vertrauen. Denn, und hier möchte ich mit den Worten des im Film als für die Machenschaften der Banken verantwortlichen Darsteller antworten.

„Am Ende des Tages zählt nur die Kohle!“ – Nach diesem Motto handeln sie auch heute noch und aller Werbequatsch z.B.: „Gibt es noch ein ehrliche Bank? Ja die XYZ-Bank, denn bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt bla, bla..und, und, und.“

Heute sind von der Politik weitreichende Sicherungssystem installiert und die Banken unterliegen viel strengeren Auflagen!  Nun kannst du den Banken und den Politikern wieder vertrauen. – Wenn ich da an die Gelddruckmaschine des Herrn Draghi, den Aufkauf von Staatsanleihen bankrotter Staaten durch die EZB und die weitreichende Haftungsverpflichtung der Deutschen gegenüber den Pleitestaaten innerhalb der EU denke, läuft es mir eiskalt über den Rücken. Die Folgen dieser Geldpolitik kann weder ein Politiker noch eine Bank einschätzen. Ich sehe dabei immer die Bilder, als 1923 das Geld vom LKW aus mit Wäschekörben über den Leuten ausgeschüttet wurde. Heute brauchen sie keine Wäschekörbe mehr, denn die Bits in den Computern kann keine Sau sehen. – Aber ist das eigentlich nicht genau das gleiche? Die Antwort auf diese Frage solltest du dir selbst geben, nachdenken und handeln.

Wenn der Euro den Bach runter geht und das wird er wahrscheinlich tun, dann sind die, die den Banken und den Politikern vertraut haben, am A…. . Die vielen kleinen Leute, die vielleicht 10000 Euro auf dem Konto haben, werden wahrscheinlich von den Politikern gerettet, denn das demokratische System funktioniert nach dem Mehrheitsprinzip. Und dort hat jeder genau eine Stimme. Wenn du zum Mittelstand gehörst, wirst du geschröpft, denn irgendwer muss ja die Zeche ja schließlich bezahlen. Der Mittelstand hat noch etwas Vermögen, das umverteilt werden kann. Und jeder zum Mittelstand gehörige hat auch nur eine Stimme, auf die die Politiker im Fall der Fälle verzichten werden. Mit den vielen Stimmen der kleinen Leute können sie sich dann wieder in ihre Ämter wählen und das System fortbestehen lassen.

Genau das wird so oder so ähnlich ablaufen. Das System wird am Euro nicht scheitern. Aber wer weitsichtig ist, der sollte sich rechtzeitig einen Platz auf der Arche sichern. Das habe ich aus der gestrigen Fernsehsendung mitgenommen, denn die geschröpften, verzweifelten Mittelständler und Rentner, die 2008 große Teile ihres Vermögens verloren haben, die haben keine Lobby. Auf die paar Wählerstimmern können die Politiker leicht verzichten.

Der Malachit.

 


3 Kommentare

  1. decordoba1 sagt:

    Ich würd darin übereinstimmen, dass man die Geldanlage mit erhöhter Rendite nicht einfach den Banken überlassen darf.

    Aber ich würde den Anlageberatern der Banken nicht unterstellen, dass sie einen Kunden bewusst hineinlegen, um sein Geld abzuzocken. Vielmehr liegt es an der Qualität und Einschätzung eines Anlageberaters, die richtige Empfehlung für einen Kunden abzugeben.

    Die Anlageberater wissen oft selber nicht, was sie einem Kunden verkaufen, sie kennen das Risiko nicht, sie kennen nur die Werbung, die bankintern jede Woche für diverse Anlageprodukte heireinflattern.

    Mir sind Fälle aus dem Fernsehen bekannt, bei denen seriöse österreichsche Banken ihren Kunden niederländische Immobilien-Zertifikate verkauft haben, die nicht viel wert waren (Nachzahlungspflicht an den vormaligen Besitzer des Wertpapieres). Es wurde vor der Finanzkrise Festgeld um etwa 5 % pA Zinsen von isländischen Banken verkauft, die nacher Null wert waren.

    Ich bin selber auch davon betroffen, ich war mir über das Risiko bewusst. Mein Bankberater hat mir Osteuropa Zertifikate der Raiffaisen- International Bank empfohlen. Davon kaufe ich jeden Monat um 100 Euro einen Anteil.

    Dieses Investment ist stark vom Wechselkurs der osteuropäischen Währungen abhängig. Der Wert hat sich früher gut entwickelt. Seit dem Ukraine Bürgerkrieg und den Sanktionen gegen Russland sind die Währungen beider Länder verfallen. So steht mein Ertrag derzeit bei – 10 %, in guten Jahren war er bei +20 % (nicht p.A sondern Kursentwicklung gesamt)

    —————————————————-

    Die Subprime Krise in den USA ist völlig anders zu bewerten.
    Grundvoraussetzung: Jeder Investor muss wissen, dass sein Investment in Aktien +/- 50 % schwanken kann. Ein Investment ist nicht verloren, wenn es kräftig im Minus steht, aber das Unternehmen erfolgreich weiter arbeitet.
    Es ist aber auch ein Totalverlust möglich, wenn die Firma in den Konkurs geht. Das gilt auch für eine Anleihe, wenn die Firma oder Bank oder ein Staat pleite geht , welche(r) die Anleihe begibt.

    Vor 2008 war es in den USA so, dass sie zu viel Geld in den Banken hatten, das sie nicht gewinnbringend veranlagen konnten. Da sind irgendwelche Idioten von Bankmanagern auf die Idee gekommen, Hypothek-Darlehen zum Hausbau oder Wohnungskauf an Leute zu vergeben, die nicht kreditwürdig sind. Der Hintergedanke war, die Hypotheken würden sich selber finanzieren, weil der Preis der Objekte stärker als die Inflation steigt.

    Als sich herausgestellt hat, dass die Schuldner mangels Einkommen die Raten nicht zahlen konnten, ist das ganze Lügengebäude zusammengebrochen. In der Folge ist der Wert der Häuser verfallen und die Banken sind pleitegegangen.

    Zum Fall Lehman Brothers: Diese Investment Bank hat sich mit teuren Anleihen (mehr als 5 % Anleihen bzw. Festgeld) finanziert. Da muss eine Bank schon sehr gut verdienen, dass die Kosten für das Fremdkapital hereinkommen. Als das nicht mehr der Fall war, ist die Bank pleite gegangen.

    Im Windschatten der Krise sind die Isländischen Banken pleite gegangen, die ebenfalls 5 % Zinsen für Festgeld gezahlt haben.

    undsofort und soweiter !

    Fazit: es war nicht die Absicht der Bankmanager, die Kunden in den Totalverlust hineinzutreigen, das war Pech und hat sich so ergeben.

    Jeder muss sein eigener Expert in Geldanlage sein. Ich bin mit meinen Investments auch nicht zufrieden, bin aber mit einem blauen Auge davongekommen.

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    • Der Malachit sagt:

      Hallo decordobar!
      Danke für den ausführlichen Kommentar. Wenn man selbst mit drin steckt, dann sind solche Ereignisse die Hölle. Natürlich sind die kleinen Anlageberater keine Verbrecher. Aber wenn sie Produkte verkaufen, die sie selber nicht verstehen, dann sind es schlicht und einfach Verkäufer. Vergleichbar mit der Kassiererin im Supermarkt.
      Ein Anlageberater sollte da schon etwas mehr Ein- und Durchblick haben. Schließlich geht es dort ja nicht um ein oder zwei Kilo Äpfel, sondern um Tausende von Euro. Dass der in Gewissenskonflikte gerät, ist vorprogrammiert, denn die Provisionen werden schließlich nach der Zahl der Verkaufsabschlüsse bemessen.
      Im Film wurde ein Typ Verkäufer gezeigt, dem es nur ums Verkaufen ging. Der hat seinen Job wirklich gut gemacht und skrupellos verkauft.
      Aber das gibt es immer! z.B.: „Das Kleid steht Ihnen aber wirklich gut!“ Dass das vielleicht am Hintern Falten schlägt, sieht die Kundin ja nicht.

      Mal was anderes. Kommentare um 3 Uhr morgens zu schreiben, ist auch nicht gerade die Norm. Ich schlafe da!
      Der Malachit.

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  2. decordoba1 sagt:

    entschuldige bitte meine Tippfehler, das ist der nachtschlafenen Zeit geschuldet 😉

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