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Vorsorge – Vermögensaufbau

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Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Die Niedrigzinspolitik der EZB wird in den Medien vehement thematisiert. Die Folgen für die Sparer, die für ihr Alter vorsorgen wollen, werden aufgezeigt und es wird auch vorsorglich unterstrichen, dass die klassischen Versicherungen keine Renditen mehr erwirtschaften können. Klar, dass sich die Leute nun erst recht verunsichert fühlen und nach Alternativen Ausschau halten. – Nicht alle, versteht sich. Die kleinen Leute, die gerade so über die Runden kommen, die, die im Niedriglohnsektor beschäftigt sind und jene, die ohnehin arbeitslos sind und dann HARTZ IV beantragen müssen, fallen nicht darunter. Die Formel, dass die Leute ihr Geld lieber ausgeben, ist die gängigste, gepredigte Ansage. Wenn die Leute diesem Vorbild herdentriebmäßig folgen, ist gesamtgesellschaftlich betrachtet schon einmal der Hebel zur Ankurbelung der Wirtschaft angesetzt. Besser geht es eigentlich nicht, denn eine boomende Wirtschaft ist der Garant dafür, dass es weiter geht, dass die Karre am Laufen gehalten wird. Damit hätten die Regierenden über die Medien ihr Ziel erreicht.  O.k.!

Nun fragen sich die Bürokraten, wie sie an das Geld der Leute kommen, die besser verdienen. Die überhaupt etwas beiseite legen können und dem Mittelstand zuzuordnen sind. Das ist genau die Zielgruppe, die überhaupt noch für ihr Alter vorsorgen kann und sich auch Gedanken dazu macht. Außerdem gibt es auch noch ein paar Altprofiteure, die zu besseren Zeiten von höheren Zinsen profitiert haben und auf relativ hoch verzinsten Anlageprodukten sitzen. So wie ich, der aus einer immer noch laufenden Anlage stolze 5% Zinsen pro Jahr kassiert. Wie mir ein Bekannter aus seinem Umfeld berichtete, gibt es auch noch höher verzinste Altverträge. Leider läuft meine Anlage nächstes Jahr aus und ich muss mich nun darum kümmern, wie ich dieses Geld weiter vermehren kann.

Vielleicht sollte ich zu meiner Bank gehen oder doch lieber nicht? Die Mainstream-Medien haben schließlich genau dafür die perfekte Lösung in der Schublade. Höhere Renditen gibt es derzeit nur an der Börse. Mit höherem Risiko, versteht sich. Aber kann man den von der Lobby gekauften Medien und ihrer in der Verdummungsmaschinerie vorprogrammierten, gesellschaftsorientierten Angeboten trauen?

Ich habe mir da eine von der Lügenpresse (Fernsehen) verbreitete Sendung angeschaut und frage mich nun, ob ich den Medien oder den Banken vertrauen soll. Vielleicht habt ihr ja da die richtige Idee. Oder ist es vielleicht so, dass man lieber keinem vertrauen sollte?

Tja, schwierige Frage.

Der Malachit.


8 Kommentare

  1. decordoba1 sagt:

    Ja – die Bank gewinnt immer.

    Ich zahle horrende Depotgebühren bei einer seriösen österreichischen Bank.

    Die Internetbanken berechnen viel niedrigere Transaktions- und Depotgebühren. Aber ich traue denen nicht. Was ist, wenn diese Bank (mit dem Sitz auf irgendwelchen Inseln) pleite geht und meine Wertpapiere in ihrem Depot für mich nicht mehr verfügbar sind, weil diese zu dem Vermögen der Bank und zur Konkursmasse zählen? (*)

    Es bieten auch die österreichischen Banken eine Online-Version ihrer Wertpapier-Dienstleistung an, das ist ohne die Beratung durch den Anlageberater. Das wollen aber die Bankangestellten in den Raiffeisenbanken nicht haben, das ist ihr Geld, ihr Einkommen und ihr Arbeitsplatz. Außerdem verlangen sie eine einmalige Gebühr bei der Übertragung von dem einen Depot in das andere Depot.

    *) Noch riskanter sind kleine Anlagefirmen – private Anlageberater – da ist der Anlagebetrug nicht weit weg. Der Geschäftsführer/Direktor dieser Firma fährt mit dem Ferrari herum, und vom Geld der Kunden ist nach dem Konkurs nicht mehr viel da. Ich kenne da ein Beispiel aus meinem Umfeld, der Mann und Schneeball-Spezialist sitzt immer noch im Gefängnis. Das Geld der Anleger ist weg.

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    • O.T. sagt:

      Ja, Österreich ist für Kunden von Onlinebrokern seit es brokerjet nicht mehr gibt, ein teurer Markt.
      Aber denkst Du das die Kleinbanken in Ö. wirklich sicherer sind als eine BNP?

      Ich bin bei Flatex mit den Aktien die ich vor 2011 (KGSt frei) gekauft habe, mit allen andern bei DEGIRO. Die 15 EUR aus, und die 10 EUR einbuchen mußte ich tw. schlucken … aber billiger als ein Verkauf/Neukauf.

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  2. O.T. sagt:

    Das erste Beispiel im Video, „tütteliger“ Alter, investiert Geld – wie kann man nur als Bank so skrupellos sein, einen 79jährigen für voll geschäftsfähig zu halten?

    Zweites Beispiel, alte einsame Frau die gerne bei Kaffee und Kuchen plaudert. Die Kinder hat sie wahrscheinlich vergrault, deswegen reden sie nichts mehr mit ihr. Der einzige der sich noch mit ihr unterhält ist der mäßig Bekannte Fondverkäufer. 25 – 30% Verlust in der Finanzkrise? Im Ernst, ein wahrer Glückstreffer! Viel weniger verloren als die Aktienmärkte in dieser Zeit.
    Auch hier, sie heult rum, unterschreibt alles war man ihr unter die Nase hält.

    Aufruf an die Politik: Alle Menschen ab 35 Jahren die Geschäftsfähigkeit aberkennen. Nur wer nachweisen kann, einigermaßen für sich selbst einstehen zu können, aus dieser Kuratel nehmen! Alle anderen werden ab da von den „Verbraucherschützern“ verwaltet.

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  3. decordoba1 sagt:

    Es gibt keine absolut sichere Geldanlage, heute nicht und früher auch nicht.

    Da muss jeder seine Anlagestrategie finden. Die Aktien internationaler Unternehmen sind die letzten 6 Jahre nicht so schlecht ausgestiegen. Daher ist es eine gute Strategie, Aktien dieser Gesellschaften, gut gestreut, zu erwerben. Aktienfonds sind noch eine Möglichkeit, wenn sich der Kunde nicht mit Aktien auskennt, aber da bezahlt er den Fondsmanagern eine Gebühr für diese Dienstleistung.

    Von Optionen, Futures, Hebeln, Warentermingeschäften sei dringend abgeraten.

    ein anderes Beispie: ein österreichischer Arzt hatte seine Reserven in Gold angelegt, es waren Goldbarren – mehr als 5 Kilo – er hat sie in seinem Tresor gelagert. 2015 war er im Urlaub, als er zurück kam, war sein Safe samt dem Gold von der Mafia gestohlen.

    Zur Anlage in Aktien: Ich habe 2008 viel abgelegt aber den Verlust nicht realisiert. So habe ich durch Zuwarten den Verlust vermieden. Ich hatte nicht unbedingt ein „glückliches Händchen“ – Osteuropa, Erdölindustrie, das hat mir Verluste eingebracht, die ich nicht völlig kompensieren konnte.

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  4. Der Malachit sagt:

    Hallo zusammen!
    Danke für eure Kommentare. Es ist anscheinend nahezu unmöglich mit Börsenprodukten nach Abzug der Transaktionskosten, Verwaltungsgebühren, Ausgabeaufschlägen und Steuern überhaupt noch einen nennenswerten Gewinn zu erwirtschaften. Für Leien, die die meisten wohl sind, scheint das zuzutreffen. Somit sind all das, was in Richtung der Zielgruppe Mittelstand über die Medien beworben und von den „Experten“ empfohlen wird, meiner Meinung nach nichts anderes als Betrugsversuche.
    Offensichtlich ist auch dieses Genre darauf ausgerichtet, in breiteren Kreisen der Bevölkerung kein Vermögen entstehen zu lassen.
    Geld verdient Geld darf nicht zum Modell für viele werden. Es bleibt das Geheimnis eingeweihter Kreise mit Informationsvorsprung. Was sich dabei im Umfeld an Zockern, Händlern von allerlei Papieren und Papierchen herum treibt und versucht sich gegenseitig zu betrügen, gehört wohl mit zu diesem Geschäftsfeld.

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  5. Oliver sagt:

    Ich habe mir den Film angeschaut und bin immer wütender geworden. Ich habe vor Urzeiten selbst eine Bankausbildung gemacht und danach kurz bei der Deutschen Bank gearbeitet. Damals (Ende 80er Jahre) kamen die ersten Ausläufer der Fonds und Zertifikate auf, aber Bankberater waren zum größeren Teil tatsächlich noch Berater. Es geht auch heute noch um Geld und Vertrauen. Das Vertrauen ist inzwischen ziemlich aufgebraucht und die Banken sind, wenn man diesen Vorfällen glauben darf, z.T. kriminelle Vereinigungen. Interessant ist die Abwehrstrategie dieser Branche und gleichzeitig die Ohnmacht der Politik. Ist natürlich klar, dass ein Politiker wie Steinbrück nicht vertrauenswürdig sein kann, wenn er selber Vorträge (das sind häufig nichts anderes als versteckte Bestechungsgelder, da was für das angebotene Geld „offiziell“ getan wird) mit 20.000 € Honorar bekommt. Riester & Rürups Werdegänge sind mindestens als dunkelgrau zu bezeichnen, gleiches unser Altbundeskanzler Schröders Nähe zu Maschmeyer.

    Ein Freund von mir arbeitet in der Commerzbank und hatte mich vor ein paar Jahren gefragt, ob er sich in einer neuen Abteilung engagieren soll und hat mir das Geschäftsprinzip geschildert. Ich habe ihm daraufhin gesagt, wenn er sein Gewissen ablegt, Leute gerne ruiniert und in zwei Jahren so viel verdient, dass er nicht mehr arbeiten muß, soll er es sich überlegen. Er hat es dann zum Glück doch nicht getan und der Commerzbank war die Sache am Ende doch zu heiß. Das Geschäftsmodell hätte Al Capone sich ausdenken können.

    Zurück zu Grundfrage: Vertraue keinem Geldberater und deiner Bank erst recht nicht. Deine Bank ist nichts anderes als ein Geschäftspartner, mit dem Du sehr vorsichtig umgehen mußt. Ich bin selbstsändig und sage mir, es gibt 5% Aspiranten, die Du ständig im Auge behalten musst. Dia Bank gehört definitiv dazu. Bei mir hat keine Bank allumfassende Einsicht und ich habe bei vier Banken Konten.Anlagen betreibe ich nur für mich selber (kenne mich zum Glück aus) und mir kommen keine Zertifikate oder irgendwelche Fonds ins Haus, die ich nicht verstehe oder die eine Gebührenstruktur haben, die jenseits von Gut und Böse ist. Berater habe ich keine und werde ich abblocken, falls sich jemand mal melden sollte. Banken sind definitiv nicht vertrauenswürdig.

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  6. decordoba1 sagt:

    Ich würde das so einschätzen:

    Ein guter Investor/Spekulant gewinnt mit seiner Anlagestrategie durchschnittlich 10 % des eingesetzten Kapitals pro Jahr (das sind Wertsteigerung/Kursgewinne und Dividenden). Davon nimmt die Bank einen Prozentpunt an Depotgebühr und Provision bei Kauf- Verkauf. Unter diesen Umständen bleibt dem Kunden noch 9 %. Das ist nicht so schlecht, die Bankmanager sagen: Das ist fair 😉

    Wenn aber jemand in Anleihen investiert, verdient er nicht 10 %. Kurzfrist-Spekulanten haben noch weniger Ertrag pro Geschäftsfall und zahlen jedes mal die Transaktionsgebühr.

    Je geringer die Spanne, umso wichtiger ist ein Broker, der deutlich weniger als 1 % des eingesetzten Kapitals nimmt. Aber mir ist das zu heiß. Ich bin schon alt und mein Einkommen aus der Rente erlaubt es mir nicht, noch größere Summen zu investieren. So lasse ich mein Depot, so wie es ist (vorwiegend Aktien). Mein Risiko ist nicht größer als bei Anlageformen in Anleihen und Sparbücher.

    Begründung: Es besteht die Gefahr des Staatsbankrottes in mehreren Euro-Staaten. In der Folge würde der Euro zusammenbrechen. Die neue Währung in den Ländern würde zu einer starken Abwertung der Guthaben, die auf Euro lauten, führen. Da schätze ich den Wert eines guten Unternehmens höher ein; jedenfalls stabiler, als ein Finanzprodukt, das auf Euro lautet.

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    • Der Malachit sagt:

      Wenn man die von dir avisierten 8% bis 9% jährlich einfahren könnte, wäre das in Ordnung. Wie sieht aber die Praxis aus?
      Wenn, sagen wir einmal 100000 Euro Anlage 9% bringen, sind das pro Monat 750 Euro. So kann man das betrachten und so wird es auch von der Branche dem Anleger vermittelt. O.k. – Aber wenn der Markt im selben Jahr um 15% fällt, so wie der DAX von 12000 auf 10200 Punkte (etwa derzeit), hat das eingesetzte Kapital einen Verlust erfahren. Und genau das wird dabei ausgeblendet. Nur wenn der Markt steigt oder gleich bleibt stimmt die Rechnung. Die Gesamtbilanz ist eine Gleichung mit mehreren Unbekannten, deren Variabilität wir nicht unter unserer Kontrolle haben.
      Ich bin ja etwa in deinem Alter. Die weisen Alten z.B.: bei den Naturvölkern, haben dort eine ganz andere Stellung als in unserer Gesellschaft. Dort wird auf ihren Rat gehört. Bei uns werden sie ausgebotet, dumm gemacht und betrogen. Das gibt zwar offiziell keiner zu bzw. wird eifrig bestritten. Die Praxis zeigt aber genau das Gegenteil. (Video) oder der Umgang im Seniorenheim.
      Erst im Alter trauen sich auch ehemaligen Politiker die Karten auf den Tisch zu legen. Bei YouTube stehen Interviews mit Helmut Schmidt, von Dohnanyi u.a., die z.B.: Themen der aktuellen Politik betrachten. Jetzt im Alter dürfen oder durften sie das.
      Ich wünschte mir so etwas auch für den Finanzsektor. Aber wenn es uns Geld geht, scheint alles im Verborgenen zu bleiben. Ich bin da sehr, sehr vorsichtig und kann nur jedem empfehlen, das auch zu sein.

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