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Zehnjährige Bundesanleihen

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Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Gerade habe ich die Meldung im n-tv gesehen, dass die zehnjährigen Bundesanleihen einen Zins von 0,00% erbringen. Die Investoren stellen ihr Geld der Bundesregierung quasi umsonst zur Verfügung. Da stellt sich die Frage nach der Werthaltigkeit. Welchen Wert hat unser Geld an den Börsen bzw. im Finanzsektor eigentlich, wenn es aus Angst vor weiterem Wertverlust in den nächsten zehn Jahren jemandem zur Aufbewahrung hinter her geworfen wird. Dass der im nächsten Schritt auch für die Aufbewahrung Gebühren verlangen wird, erscheint mir als nächsten Schritt in Richtung Enteignung nur logisch.

Für Privatanleger kommt so etwas natürlich nicht in Frage, denn die zukünftigen Gebühren kann man sich natürlich sparen, wenn man die Scheine schön gebündelt in den Safe legt. – Ach ja, schwebte da nicht die geniale Idee, um des Fortschritts Willen und um die Schattenwirtschaft und die Kriminalität durch ein Bargeldverbot bekämpfen zu wollen, im Raum?

Denke, denke, denke!

Es kommt also in den nächsten Jahren darauf an, nicht für Minirenditen hohe Risiken an den Finanzmärkten und Börsen einzugehen, sondern die Werte zu sichern. Dazu gibt man als Privatanleger natürlich nicht die Verfügungsgewalt über sein Geld ab, z.B. an die Bundesregierung und wartet darauf, dass sich die Brüder dort in den nächsten zehn Jahren etwas noch anderes, momentan Undenkbares einfallen lassen, sondern sichert seine Vermögenswerte und behält sie unter eigener Kontrolle.

Ich empfehle da Bargeld, das man im Fall der Fälle schnell flüssig machen und in andere Werte umwandeln kann. Für Geldwerte, die man nicht unbedingt braucht, sind Gold und Silber immer eine gute Wahl. Aber Vorsicht! Wenn der „Run“ los geht und alle kaufen wollen, werden die Händler nicht mehr liefern können. Noch ist Zeit, aber wie lange noch?

O.k., Nicht jeder wird das heute glauben, aber war es nicht immer so, dass die Ungläubigen und die, die zu lange zugeschaut haben, die Verlierer waren? Alle Kredite, Versprechungen und langfristigen Anlagen, die auf Papier gedruckt sind, können brennen. Alles, was klimpert und transportabel ist, kann man sichern und bei Seite schaffen.

Wir wollen nicht hoffen, dass es so weit kommt, denn dann werden wir alle verlieren. Manche mehr, manche weniger.

Der Malachit.


2 Kommentare

  1. decordoba1 sagt:

    Richtig – der Anleger wird nicht in Staatsanleihen investieren. Null Ertrag bei relativ hohen Risiko für den Fall des Staatsbankrottes.

    Ein Teil Bargeld ist eine gute Option – auf dem Girokonto, im Bankschließfach, zu Hause im Safe. Darin kann man auch Edelmetall deponieren.

    Ein gewisses Risiko bleibt immer bestehen, falls die Mafia kommt und den Tresor mitnimmt.

    Die Griechen haben letztes Jahr das Bargeld in einen Kochtopf gelegt und samt Deckel im Garten vergraben. Das findet die Mafia nicht so leicht.

    Was ist schon absolut sicher? Vor einigen Jahrzehnten wurde in einem Wiener Park eine Milchkanne mit Goldschmuck und Edelsteinen ausgegraben. Der Besitzer konnte seinen Schatz nicht mehr heben, offensichtlich hat seine Familie den WK2 nicht überstanden.

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    • Der Malachit sagt:

      Bargeld vergraben ist echt krass. Nach ein paar Jahren haben Mikroben und Pilze daraus einen undefinierbaren Klumpen Humus fabriziert, der bei Berührung in Blumenerde zerfällt. Da wäre die Rückkehr zur Drachme doch die bessere Variante gewesen.

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