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Vorsorge mit Edelmetallen

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Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Reich werden und dann früher in den Ruhestand. Genau das ist der Hintergedanke den die Verfechter dieser Idee haben. Und es muss sich natürlich auch lohnen; es muss reichen, um später seine Freiheit ausleben zu können, seine weitgehende Unabhängigkeit gegenüber dem ansonsten ewig währenden Arbeitszwang zu erreichen.

Wer das schafft und gesund dabei bleibt, der kann sich wirklich glücklich schätzen. Die Idee haben zwar viele, aber die Triebfeder bleibt meistens nicht lange genug gespannt. Außerdem ist der möglichst frühe Start des Projektes von ausschlaggebender Bedeutung. Nur sehr wenige junge Menschen erfüllen dabei die grundlegenden Bedingungen. Neben der Idee und dem kontinuierlichen Tun, müssen auch die Bedingungen eines konstant fließenden aktiven Einkommens, die Fähigkeit des klugen Rechnens und die Priorisierung des Projektes gegeben sein. Meistens unterliegen gerade junge Menschen, die im Elternhaus sich einer Hierarchie unterzuordnen hatten; wer das Geld hat, hat die Macht, den Verlockungen des Konsums. Die Freiheit eigener Entscheidungsmöglichkeit über relativ große Geldbeträge, lässt viele in die von der Gesellschaft ausgetretenen Wege einmünden. Diese ausgetretenen Wege sind über die von Politik und Wirtschaft gekauften und kontrollierten  Medien in die Köpfe der Normalbürger hinein manipulierten Verhaltensweisen. Überkonsum, Kreditfinanzierung von Verbrauchsgütern, Nichtachtung kleiner Geldbeträge, Erwecken falscher Hoffnungen bei hohem Risiko oder minimaler Erfolgsaussichten und die Sensibilisierung gegenüber fremden, leidtragenden Menschen, vom Aussterben bedrohter Tiere, der Zerstörung der Umwelt durch rücksichtsloses, profitorientiertes Wirtschaften anderer und der in der Verantwortung von Politikern liegenden Folgen von Kriegen. Diese Aufzählung ist sicherlich noch nicht vollständig, denn auch Gruppenzwang und Verpflichtungen innerhalb soziabler Verbände muss man auch noch mit hinzu rechnen.

All das, womit junge Menschen nun in Eigenverantwortung entscheiden dürfen und müssen, erreicht eine so gewaltige Dimension, dass es nahezu unmöglich ist, die Übersicht darüber zu behalten. Die Folge davon ist, dass das Geld junger Menschen, wenn es überhaupt in genügend großer Menge vorhanden ist, in viele kleine und große Kanäle abgeleitet wird. Es zerrinnt ihnen quasi zwischen den Fingern hindurch. Logisch, dass es sich so natürlich nicht bei ihnen ansammeln und zum Grundstock eines stetig wachsenden Vermögens heranreifen kann. – Und das soll es auch nicht. Geld muss aus gesellschaftlicher Sicht möglichst schnell wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück geführt werden. In der schnellen Bewegung des Ausgebens und des wieder neu beschaffen Müssens liegt das Ziel von Wirtschaft und Politik. Nur in der schnellen Abfolge beider, kann es schließlich seiner eigentlichen Bestimmung, als Werkzeug für den Warenverkehr dienen zu können, am besten genügen. Und so verwundert es nicht, dass das gesamte System darauf ausgerichtet ist.

Eine Geldanhäufung außerhalb gesellschaftlicher Institutionen, die man als staatstragende Säulen, der Politik, Wirtschaft und Banken bezeichnen kann, ist nicht gewünscht und wird deshalb mit Verordnungen, Verpflichtungen der Bürger usw., selbstverständlich immer in deren Interesse, so beworben und ständig wiederholt, erschwert bzw. möglichst verhindert. Politiker und Banken wollen die Kontrolle behalten. Die Kontrolle darüber, was mit dem Geld passiert. Und solange es im Fluss ist, haben sie diese auch.

Aber es gibt Möglichkeiten, diesem Staatszwang auf elegante Art und Weise auszuweichen. Es ist die Privatvorsorge. Damit sind nicht die unter staatlicher Kontrolle und Verfügungsgewalt von Banken und Versicherungsunternehmen geschaffenen privaten Altersvorsorgeprodukte. Die werden meistens unter Einhaltung bestimmter Bedingungen erst bei Renteneintritt gewährt und dienen trotz ihrer Bezeichnung wieder eher der Gemeinschaft als dem privaten Einzahler. Privatvorsorge sollte auch wirklich privat bleiben. d.h.: unter eigener Kontrolle und privater Verfügbarkeit.

Ein solches Vorsorgeprodukt ist zum Beispiel die privat genutzte, eigene Immobilie, die selbstverständlich schuldenfrei sein muss. Der Vorteil ist, dass dieses Produkt nicht erst mit dem Renteneintritt, sondern bereits vorher zur Verfügung steht und genutzt werden kann. Nachteil ist die örtliche Gebundenheit. Ob dieses Produkt in Frage kommt, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Ein weiteres solches Vorsorgeprodukt ist Edelmetall. Dazu habe ich ein Video gefunden, das ihr euch nach so viel Text anschauen könnt. Die Zahlenkonstruktion des Verfassers ist bewusst sehr einfach gehalten. Da die Renditerechnungen komplizierten Formeln unterliegen, die der Autor nicht verwendet hat, sind die Ergebnisse im Video nicht korrekt.  Aber darum geht überhaupt nicht. Es geht um die Idee selbst. Dass die Renditerechnungen von Versicherungsvertretern formelmäßig korrekt sind, ändert zum Beispiel auch nichts daran, dass die Bedingungen der Verträge mit allerlei, Boni, Gebühren und was sonst noch für undurchschaubaren Tricks versehen sind, dass die ebenfalls selten so zutreffen, wie es dem Kunden bei Vertragsabschluss versprochen wurde. Bei Laufzeiten von 20 Jahren kann auf politischer Bühne so viel passieren, dass ich ein sehr kribbeliges Gefühl in der Magengegend bekomme, wenn ich darüber genauer nachdenke.

Sei es drum. Bei der Vorsorge mit Gold, wie es im Video empfohlen wird, kommt noch ein weiteres Element hinzu. Das unter eigener Kontrolle befindliche physische Gold ist nicht nur eine private Altersvorsorge. Es ist auch schon vorher als Mittel verwendbar und es hat den Vorteil, mobil zu sein. Wenn Not am Mann ist, privat, wirtschaftlich, gesellschaftlich oder politisch, ist Gold besser als kein Gold. – Da wird wohl keiner widersprechen wollen.

Einen schönen Tag noch.

Der Malachit.


2 Kommentare

  1. decordoba1 sagt:

    Die Anlageprodukte der Banken und Versicherungen sind mit Vorsicht zu genießen. Wie oben schon erwähnt, verrechnen diese Institutionen hohe Provisionen und Gebühren, um ihre Unkosten zu decken und die Angestellten zu bezahlen. Der Hauptfehler an dieser Anlage ist aber, dass die Verträge auf Euro lauten. Wenn es zu einer Währungsreform kommt, werden die allenfalls angelegten Guthaben stark abgewertet. Selbst dann, wenn über Fonds in Immobilien, Edelmetall oder andere Rohstoffe investiert wird, kann die Bank den Kunden nach Abreifen der Verträge nicht mehr bezahlen, als sie selber in den Büchern haben.

    Es besteht die Gefahr, dass viele Staaten bald in den Staatsbankrott gehen. Im Verlauf werden sie selber einen Schuldenschnitt von – sagen wir 30 % Quote – definieren. Das bedeutet, dass die Banken und Versicherungen 2/3 ihrer Ansprüche an den Staat verlieren. Es sind aber die Gelder der Versicherungskunden vorwiegend in Staatsanleihen angelegt. Somit ist mehr als die Hälfte dieses Geldes verloren! Noch schlimmer ist es – wenn die Bank pleite geht – dann kann der Anleger seine „Lebensversicherung“ gegen Null abschreiben. Aber gerade die „Links“ orientierten Bürger wünschen sich diese Variante herbei, damit endlich einmal die Kapitalisten zahlen müssen, an den Versicherungssparer denken sie nicht. Sie selber sind davon nicht betroffen – glauben sie zumindet – weil sie ohnehin von der Hand in den Mund leben – oder sie finanzieren sich mit Hartz IV.

    Der Anleger kann es drehen und wenden, wie er will; irgendwo ist ein Risiko damit verbunden. Er hat nicht die Informationen und keinen Zugang zu den Netzwerken der Großkapitalisten – dass er in deren „erlauchten“ Kreis des Geldadels aufgenommen wird.

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    • Der Malachit sagt:

      Danke für deinen Kommentar, in dem du auf weitere Fallstricke der nur unser Bestes wollenden Institutionen verweist. Man kann wirklich kaum alle Tricks überschauen, mit denen sie über die Kontrolle unseres Geldes, uns zu beherrschen versuchen. Aber auch die Spaltung der Gesellschaft ist tatsächlich eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Jede der von dir benannten und global gesehen ständig wachsenden Zahl der sich benachteiligt fühlenden oder bereits resignierenden Personen, hat genau eine Wahlstimme. Das kann die politische Führung nicht ignorieren, ansonsten wird, frei nach Herrn Gabriel, das Pack sehr schnell aggressiv und nur mit unattraktiven Mitteln überhaupt noch regierbar. Da nimmt man lieber von denen, die noch etwas zu verlieren haben, sich deshalb konformer verhalten und beim Mehrheitsprinzip der Demokratie weniger sind. Umverteilung von Werten, damit es ruhig bleibt und weiter gehen kann. HARTZ IV ist das Paradebeispiel dafür.
      Und hier ist schon wieder so ein hinterhältiger Trick, der unser Geld kontrollieren wollenden Institutionen.
      http://goldsparplan24.com/blog/lebensversicherung/az-7-u-5915-stornoabzug-bei-kapitallebensversicherung-unzulaessig.html

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