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Spielen um Geld

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Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Wer sich auf den Weg machen will, wohlhabend und reich zu werden, der hat in meinem „Psychologie – Report“ die wesentlichen Elemente kennen gelernt. Ja, es ist mühevoll und gar mancher mag den Weg nicht gehen wollen. Schnell reich werden geht nämlich nur im Märchen oder im Lotto. Es ist eine Tatsache, dass viele genau darin die Chance sehen, ihre finanziellen Probleme zu lösen. Nun ist es ja bekanntlich so, dass im Lotto und seinen staatlich organisierten Ablegern nur etwa die Hälfte der von den Spielern eingezahlten Gelder, wieder als Gewinne ausgeschüttet wird. Mit der zur Beruhigung des Gewissens von Millionen Lottoverlierern, in deren Hirne eingetrichterte Sozialsensibilisierung, sollen sie weiterhin ihr Geld der sozialen Verteilung zuführen. Mit Bildern von notleidenden und behinderten Menschen werden in den öffentlich rechtlichen Medien die Werbeblocks eifrig hinterlegt und die Ausplünderung der sozial Schwachen voran getrieben. Es ist nämlich kein Geheimnis, dass die weitaus größte Zahl der Lottospieler aus genau diesen Bevölkerungsschichten stammt. Ein Beleg dafür ist, dass dort, wo die relativen Einkommen der Bevölkerung am geringsten sind, der auf die Bevölkerungszahl bezogene größte Geldbetrag für staatliche Lottospiele ausgegeben wird. Das ist Sachsen-Anhalt. Nun sind die Sachsen-Anhalter sicherlich nicht ein Volk von Spielern. Der Grund liegt wohl in der allgemeinen Hoffnungslosigkeit, auf anderen Wegen wohlhabend zu werden.

Das Spiel selbst ist eine Art von Unterhaltung, die aber im Lotteriespiel um Geld überhaupt nicht mehr besteht. Hier geht es nur noch um den Gewinn. Aber warum suchen sich die meisten Leute ausgerechnet das Geldspiel aus, bei dem sie am wenigsten ihres Einsatzes zurück bekommen? Sollte es die allgemeine Sozialverbundenheit mit den Ärmsten und am meisten Benachteiligten sein, die die Menschen antreibt, ihr Geld mit denen zu teilen? Oder geht es wirklich nur um die klitzekleine Chance, reich zu werden? Jeder kann sich selbst dazu seine Gedanken machen.

Wenn ich mir ein Spiel aussuchen könnte, dann müsste es schon ein Spiel sein, dass mir einen gewissen Unterhaltungswert bieten kann. Eine Spielshow im Fernsehen, in der von vielen anonymen Beteiligten Millionenbeträge eingesammelt werden, kommt für mich nicht in Frage. Eine Art von Massenhypnose, die darauf hinaus läuft, ein kleines Rädchen im großen Ganzen sein zu wollen, ist nichts für mich. Dazu bin ich mir zu wichtig. Natürlich möchte ich das Spiel auch gewinnen. Bei einem Spiel um Geld würde ich mir das Spiel aussuchen, bei dem ich per Saldo die höchste Gewinnausschüttung erhalte. Lotto gehört mit etwa 50% sicher nicht dazu. Das Geldspiel müsste außerdem so angelegt sein, dass ich es selbst gestalten kann und eine gute Gewinnchance habe.

Es gibt ja Menschen, die überhaupt nicht spielen. Ich gehöre nicht dazu und habe mich vor langer Zeit auf die Suche nach einem solchen Spiel gemacht.

Der Malachit.


3 Kommentare

  1. decordoba1 sagt:

    Jeder Investor ist in gewissem Sinne ein Spieler. Er kauft Aktien und erwartet, dass diese in absehbarer Zeit an Wert zunehmen.

    In diesem Sinne bin ich auch ein Spieler.

    Die Aktien waren in den letzten 10 Jahren eine gute Wertanlage, langfristig gesehen. Es war turbulent, nach 2008 hat sich deren Kurs halbiert. Das wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, um einzusteigen, aber die Leute hatten wenig verfügbares Geld und sie hatten das Vertrauen in die Aktien verloren.

    Die Verluste hatten sich innerhalb weniger Jahre wieder ausgeglichen. Insgesamt konnte man gutes Geld verdienen.

    2016 war auch ein gutes Jahr für Aktien. Eigentlich sollte ich jetzt einen Teil davon zu Geld machen. Ich brauche es nicht. Sollte ich mir etwa ein neues Auto kaufen? Geld auf dem Sparbuch ist keine Option, das bringt keine Zinsen. Edelmetall ist sicher im Wert, aber nicht sicher vor der Mafia.

    Deshalb bleibe ich in Aktien investiert – es is nicht leicht!

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    • Der Malachit sagt:

      Ja, da hast du irgendwie recht. Der Aktienmarkt ist wohl so etwas wie ein Spiel. Mich stören dabei aber drei Dinge.
      1. die Unberechenbarkeit des Ausgangs,
      2. die Höhe des Einsatzes und
      3. der Unterhaltungswert.
      Wenn man mit so hohen Einsätzen von tausenden Euros agiert, nicht weiß wie das Spielchen ausgeht und Angst um seine angelegten Gelder haben muss, dann ist der Unterhaltungswert doch ziemlich eingeschränkt. Wenn das Spielchen gut geht und ein Überschuss ausgezahlt wird, dann kommt der Staat daher und will mit kassieren. Ist das aber noch ein Spiel?

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  2. decordoba1 sagt:

    Ich würde das so sehen: Es ist ein Spiel mit hohem Unterhaltungswert und gleicht in der Spielsucht dem Casino-Besuch. Der Kapital-Einsatz ist hoch, allerdings ist es unwahrscheinlich, dass man hoch verliert. Voraussetzung ist, dass man mit Augenmaß und Vernunft sein Kapital einsetzt. Das ist streng zu unterscheiden vom Spiel mit Optionen, wo ein Totalverlust häufig ist.

    Eine Gewinnsträhne beim Aktiengeschäft verleitet den Investor, sein leicht verdientes Geld locker auszugeben. Das gleicht einer Euphorie. Bei manchen steht der „Porschel“ vor der Haustür 😉

    Eine Durststrecke von Jahren, wie es nach 2008 der Fall war, stürzt in Depressionen. Das ist nicht nur eine Depression der Weltwirtschaft, das erfasst auch die Aktionäre. Aber die Hartgesottenen kommen durch, sie verkaufen nicht in der Panik und tauchen durch die Krise durch.

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