Kalenderblätter zum reich werden

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Archiv für den Monat August 2017

Das Demokratieverständnis

Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

„reichwerdensite“ ist die URL dieses Blogs. Und wer dieses Blog besucht, der wird Tipps und Tricks erwarten. Die bekommt er auch prompt geliefert. Er muss sich nur die Mühe machen, die Kalenderblätter 1 – 170 Blatt für Blatt durchzulesen. Das macht natürlich kaum jemand, denn es ist schon etwas mühevoll.

Die Grundlagen bzw. die der Vision des reich Werdens voraus gehenden Gedanken, wie auch die dazu erforderliche, über einen längeren Zeitraum konservierte, allen inneren wie äußeren, dieses Unterfangen verhindern suchenden Einflüssen trotzende, persönliche Bereitschaft des Schaffens, kann sich jeder Interessierte auf diesem Blog den Psychologie-Report beschaffen und studieren. Wer sich diese Mühe macht, der braucht eigentlich nur noch anzufangen; – mit dem reich werden.

Es ist einfacher als die meisten Leser glauben. Und es ist bei weitem nicht so schwierig, wie die absichtlich verkomplizierte Formulierung im vorigen Absatz, der auf den Psychologie-Report verweist.

Das wollte ich noch einmal voranstellen, denn in der Hektik des Alltags, dem ständigen Auf und Ab, der Jagd nach Kompetenz, Einfluss, Macht und Geld, verliert man all zu leicht den Blick für das Große und Ganze. Nur dem sind wir verpflichtet, denn genau das streben Menschen an, die wohlhabend und reich werden wollen.

Der Überschrift dieses Beitrags folgend, geht es um das Demokratieverständnis. Kein Tipp zum reich Werden? Doch, denn genau darum geht es. Es geht um dich, der du reich werden willst.

Die Demokratie verdanken wir bekanntlich den Griechen oder anders, die Erfindung der Demokratie wird den alten Griechen zu geschrieben. Eigentlich ist das eine tolle Sache, die Demokratie. Die heutige Praxis sieht allerdings völlig anders aus. Erinnert ihr euch noch an die Unruhen in Griechenland? Da haben sie, die Griechen, in demokratischer Wahl entschieden, dass sie diesen furchtbaren, die Menschen ausplündernden Sparkurs nicht mehr mitmachen wollten. Da haben die Erfinder der Demokratie es der Regierung einmal so richtig gezeigt. Von wegen, Banken schließen und nur ein paar Euro pro Tag abheben dürfen. Nicht mit uns! Da sind sie auf die Straße gegangen und haben Neuwahlen erzwungen. Da hatten sie auch einen Anführer, der sie von  diesem Eurodiktat befreien wollte.Z 2Den haben sie ganz demokratisch gewählt und der regiert bis heute. Und die Griechen? Denen geht es heute genau so bescheiden wie vor der Wahl. Ein Hilfspaket nach dem anderen versickert im Sande oder vielleicht sollten wir besser sagen, versinkt im Sumpf. Ja das kommt der Wahrheit ziemlich nahe. Es versinkt im Sumpf der Demokratie.

Wie kann das sein, werden die meisten Leser fragen. Er hat den Griechen doch eine Änderung ihrer bescheidenen Verhältnisse versprochen und wurde dafür gewählt. Ist er vielleicht ein Betrüger? Haben die Griechen einen Betrüger gewählt? – Ja und nein!

Natürlich hat er nicht das gehalten, was er seinen Wählern versprochen hatte. Und die Menschen sind enttäuscht. Sie haben an die alte, von ihnen erfundene Demokratie geglaubt. Das ist das Ja auf die Frage, ob er ein Betrüger sei. Aber das gilt nur für die Menschen, die an ihre alte griechische Demokratie geglaubt haben. Dort wurden nämlich die wichtigen, das Volk betreffenden Dinge per demokratischer Entscheidung nach dem Mehrheitsprinzip beschlossen. Diese alte Form der Demokratie könnte man heute mit einem Volksentscheid gleichsetzen. Den Volksentscheid gibt es zwar heute auch noch, aber die von der Verwaltung installierten Hürden sind so hoch aufgebaut, dass es dazu gar nicht erst kommen kann. Erklärung. Wir können doch nicht für jeden Kleinkram die Leute an die Wahlurnen rufen. Da ist natürlich etwas dran! Die heutige Welt ist viel zu kompliziert, die Entscheidungsvielfalt viel zu umfangreich.

Und so hat sich die demokratische Wahl in Bezug auf zu entscheidende Sachverhalte dahingehend gewandelt, dass heute nicht mehr über die die Bürger betreffenden Sachverhalte per Wahl entschieden wird, sondern über die, welche die Sachverhalte entscheiden sollen. Das sind sich berufen fühlende und in Gruppen zusammenfindende Personen. Diese Personen haben auch irgendwann einmal in einem Fachgebiet eine Ausbildung genossen. Nun wollen sie ihr Fachwissen mit individuellen Ansichten mischen und als Politiker einer ein geregeltes Einkommen generierenden Tätigkeit (Job) nachgehen. Aus diesem Grunde heraus sind sie ihrem Arbeitgeber, Bund, Land oder Landkreis, genau so verpflichtet, wie ein VW-Mitarbeiter seiner Qualifikation entsprechend dem VW-Konzern. Politiker sind halt mehr organisatorisch tätig.

Auf den Griechischen Parteiführer Herrn Tsipras bezogen, ist auch er nur seinem Arbeitgeber verpflichtet. Das ist die EU. Und da kann er fordern, versprechen, Reden halten oder auf den Händen laufen was und wie er will. Es ändert nichts an der Tatsache, dass er das zu erledigen hat, was die Bosse ihm vorschreiben. Er hat genau das, in seinem Arbeitsbereich durchzuziehen. Um diesen Job zu bekommen, hat er gelogen und sich halt wählen lassen. Allerdings ist ihm das bestenfalls in der Moralvorstellung eines normalen Menschen zum Vorwurf zu machen. Die Moralvorstellung von Politikern ist auf einer ganz anderen Ebene angesiedelt. Sie besteht vornehmlich aus Kadavergehorsam; bei Tsipras der EU gegenüber. Bei den ihm untergeordneten Politikern erledigt das der parteipolitische Fraktionszwang. Persönliche Vorstellungen und die mehr oder weniger vorhandene fachliche Kompetenz sind diesem völlig unterworfen. Da es sich eingebürgert hat, auf diese Weise an die einkommensträchtigen Jobs im Verwaltungsapparat des Systems der freiheitlich demokratischen Grundordnung, oder auch westliches Wertesystem genannt, zu kommen, hat Herr Tsipras im Rahmen dessen nur das getan, was alle anderen Politiker auch machen.

Ob du diese, sich dem Namen nach der guten alten in Griechenland erfundenen Demokratie bedienende Herrschaftsform nun gut oder schlecht findest, ist deine persönliche Entscheidung. Ebenso verhält es sich mit deiner Meinung, ob du es wichtig findest, die Verwaltungsangestellten des unantastbaren Gouverneursrats in Brüssel zu  wählen und ihnen so zu einer Anstellung verhilfst.

Die Konstruktion des Systems ist so gemacht, dass es weder durch Wahlen noch durch andere denkbare Gegebenheiten verändert werden kann. Es bietet uns aber Möglichkeiten, uns eine materielle Basis aufzubauen. Das beginnt unter Nutzung des die Wirtschaft am laufen haltenden Mediums Geld. Geld ist das Mittel, mit dem du deine Unabhängigkeit von den materiellen Zwängen des Systems, in das wir hinein geboren sind,  aufbauen und immer mehr ausweiten kannst. Das wird allerdings vom System vehement behindert. Das Wecken von Wünschen, unnötiger Konsum in alle Richtungen, das Erheben von Abgaben und Steuern, die moralische Verpflichtung zum Spenden, der Genuss überteuerter Luxusgüter usw. wird über die von den Eliten kontrollierten Medien ständig in die Köpfe der Menschen hineinmanipuliert. Sie haben einzig und allein das Ziel, die Herdenmentalität zu fördern und die Individuen in Abhängigkeit zu halten. Neben der verfassungsmäßigen Beobachtung und Kontrolle von Gruppierungen funktioniert das am unauffälligsten über die Trennung der Menschen vom Geld.

Die geistige Freiheit gewinnst du nur, indem du begreifst, wie das System funktioniert. Wenn du begreifst, dass du und deine Familie das Wichtigste in deinem Leben sind und dass es völlig belanglos ist, ob der Kandidat A, B oder C den Verwaltungsposten im Systemapparat bekleidet. Ob der durch unhaltbare Versprechungen, lauttönende begeisternde Reden oder sonst wie auffällig wird. Das kannst du zwar registrieren, braucht dich aber in keiner Weise zu berühren. Da stehst du drüber!

Das ist gar nicht so einfach, denn von allen Seiten wird dir ständig etwas anderes vorgegaukelt. Der Grund dafür ist, dass sie dich brauchen. Sie brauchen deinen Körper als Organspender, deinen Geist, um ihre Ziele zu verbreiten, deine Seele, um dein Ich durch das Wir zu ersetzen und deine Stimme, um sich einen gutbezahlten Job zu verschaffen.

Der Malachit