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Neue Weltordnung – neue Chance?

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Hallo liebe zukünftige Millionäre!

Am 18.01.2016 habe ich Folgendes gepostet:

„Während die Börsen hin und her taumeln, geht es in der Welt um ganz andere Dinge.

Es geht auf der Welt immer um Macht. Und es geht darum, die Macht auszubauen. Damit wären wir beim springenden Punkt, bei der Weltmacht. Die dafür eingegangenen Koalitionen zwischen den Akteuren, ich benenne einmal nur die der Weltmacht am nächsten stehenden Kräfte USA, Russland, China und die nun, noch bevor sie sich zu einer solchen etablieren konnte, von den anderen wieder in den Pool der Regionalkräfte zurück getriebene EU. Die EU-Idee mit einer enormen deutschdominierten Wirtschaftskraft, einer Regierung in Brüssel, einer starken einheitlichen Währung und französischen und britischen Atomwaffen ist vom Tisch. Die anderen können keine weitere Weltmacht gebrauchen und haben mit der Destabilisierung des nahen Ostens, dem Strom der Flüchtlinge und der damit verbundenen Erstarkung der nationalen Interessen innerhalb der EU ihr Ziel erreicht. Eine Weltmacht EU wird es auf Sichtweite der nächsten Jahrzehnte nicht geben.“

Nun sind zweieinhalb Jahre vergangen. Wir sind der damals von mir gegebene Prognose ein Stück näher gekommen. Die weltpolitische Gesamtlage hat sich in genau diese Richtung entwickelt. Oder besser gesagt, die, die das politische Weltgeschehen bestimmen, haben erfolgreich gearbeitet.

Der Brexit ist der erste Baustein. Dadurch wurde ein bedeutendes Land aus dem sich formierenden europäischen Verbund herausgelöst. Die Folgen sind bedeutsam. Es wird keine britischen Atomwaffen unter der Kontrolle einer sich etablierenden EU-Regierung in Brüssel geben. Ebenso wenig Stützpunkte in Überseegebieten und in Gebieten, die traditionell zum britischen Empire gehörten und in denen der britische Einfluss noch besteht. z.B. Falklandinseln. Das ist weltpolitisch, und in diesen Dimensionen bewegen wir uns, wenn es um die Weltherrschaft geht, von sehr großer Bedeutung. Mit dem Brexit wird Groß Britannien zu einer Regionalmacht herab gestuft und die EU geschwächt. Die EU besitzt also bestenfalls noch die französischen Atomwaffen und deren Überseegebiete und das sind erheblich weniger als sonst.

Durch die organisierte Masseneinwanderung entstehen innerhalb der EU Spannungen, die einen schnellen Zusammenschluss der Staaten zu einem Großstaat EU behindern. Die einzelnen Staaten haben alle Hände voll zu tun, um dieses Problem zu bewältigen. Sie streiten und reiben sich auf. Die Provinzen finden nicht zusammen, sondern streben nach Autonomie. Keine guten Voraussetzungen für einen Staatenverbund EUROPA mit eigener Armee und einheitlicher Währung.

Die wirtschaftlichen Probleme in vielen Ländern der EU tragen ebenfalls dazu bei, einen schnellen Zusammenschluss zu verhindern. Über die Rettungsschirme wird Deutschland zunehmend in die Rolle des Garanten gedrängt. Sein Reichtum wird in die armen Provinzen verteilt. Keine guten Voraussetzungen für ein wirtschaftlich starkes Gesamtgebilde EU. Wenn man ständig mit den diesbezüglichen, inneren Problemen beschäftigt ist, kann man weltpolitisch nur eingeschränkt agieren. Handelsbeschränkungen, Embargos gegenüber anderen Staaten (Russland) behindern die wirtschaftliche Weiterentwicklung.

Und zu guter Letzt wurde auch noch Donald Trump zum US-Präsidenten gemacht. Seine neue Politik „American first“ trägt ebenfalls in erheblichem Maß dazu bei, die Herausbildung einer Weltmacht EU zu verhindern. Alles, was er von den EU-Staaten fordert, ist darauf ausgerichtet, die Probleme in der EU zu verstärken. Wenn die europäischen Militärausgaben drastisch erhöht werden, kann man dieses Geld natürlich nicht in die Infrastruktur gering entwickelter osteuropäischer Staaten investieren. Wenn man Strafzölle auf Waren aus der EU erhebt, dann behindert man den Absatz der Waren und somit die Wirtschaft in der EU. Dass dadurch die Wirtschaft in der USA ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wird, nimmt er in Kauf. Schließlich ist Herr Trump auch nur ein Vollstreckungsgehilfe der im Hintergrund agierenden Hochfinanz. Und denen geht es nicht um Arbeitsplätze in den USA, sondern um die Weltherrschaft.

Vor zweieinhalb Jahren kostete das Öl um die 30$, heute ist es etwa doppelt so teuer. Die Inflationsrate ist aber nach wie vor recht niedrig und der Euro hat gegenüber dem US-$ von 1,09 auf 1,17 zugelegt. Die Unze Gold kostete am 01.02.2016 etwa 1032 Euro und ist heute für 1050 Euro zu haben. Was weltpolitisch inzwischen zu einem gewaltigen Umbruch ansetzt, bemerken wir kleinen Leute wirtschaftlich derzeit in Europa überhaupt nicht; – noch nicht. Meine Wahrnehmung diesbezüglich ist jedenfalls so.

Ich hoffe, dass es trotz der weltpolitischen Eskapaden in der EU friedlich bleibt. Denn das ist die Grundvoraussetzung für unser Ziel, wohlhabend und reich zu werden oder zu bleiben. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine Gute Nacht.

Der Malachit.


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