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Wir horten Milliarden

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Hallo liebe zukünftige Millionäre!

Am 28.10. 2015 habe ich einen Blogbeitrag zum Sparverhalten der Deutschen geschrieben. – Fazit, sie lassen sich nicht in die unsicheren Aktienmärkte hineinlocken. Sie wollen mehrheitlich nur eines; – Sicherheit!

Und daran scheint sich trotz intensiver Propaganda seitens der Medien, bis heute nur wenig geändert zu haben. Trotz Nullzins-Politik und der Wertsteigerung von Aktien, halten sie stur an ihrem Verhalten fest. Sie lieben das Geld. Sie legen Euro für Euro in ihr Kästchen. Das hat fatale Folgen. – Fatal für die Geldvernichtungsstrategen von EZB und Co. Die Inflation will einfach nicht so richtig in Fahrt kommen. Bei ein bis zwei Prozent sind das gerade einmal 1,50 € von 100 € und das nehmen die Menschen offensichtlich für ihre Sicherheit gern in Kauf. Das viele von der EZB neu geschaffene Geld, kommt bei ihnen überhaupt nicht an. Das neue Geld landet bei den Reichen und die Schere zwischen arm und reich geht dadurch immer weiter auseinander. Was machen die Reichen nun mit ihrem neu hinzugewonnenen Geld? Sie investieren es in die Aktienmärkte. Genau dort fließt es hin und genau dort spielt sich die Inflation ab. Die Aktien werden immer teurer.

Da braucht man überhaupt nicht zu jammern. Das gute Geld bleibt offensichtlich in der Realwirtschaft und koppelt sich vom EZB-Inflationsgeld ab. Realwirtschaft und Verbraucher bilden wohl so etwas wie einen eigenen, in sich geschlossenen Kreislauf. Und wenn die Konsumenten nur so viel Geld zur Verfügung haben, wie vor einem oder zwei Jahren, dann bleiben sie natürlich auch bei ihrem ursprünglichen Verhalten; sie sparen. Sie sparen genau so wie 2015, als ich den letzten Artikel zum Thema schrieb.

Und warum auch nicht? Warum sollten sie mit ihrem relativ wenigen Geld nun plötzlich die teurer gewordenen Aktien kaufen? Das wird sich vielleicht ändern, wenn es einen richtigen, schmerzhaften Aktien-Crash gegeben hat. Wenn die Aktien nämlich, in Euro gemessen, vielleicht nur noch die Hälfte kosten, dann … . Ja dann bekommt der Preis dafür wieder ein, zu dem in der Bevölkerung und Realwirtschaft umlaufenden Geld, akzeptables Verhältnis. Dann macht es auch für Normalbürger wieder Sinn, Aktien zu kaufen. Bis dahin allerdings macht es für die Leute eher Sinn, Cash anzusammeln. Die Menschen sind viel schlauer, als es die Eliten wahr haben wollen. Eigentlich ist es ja auch ganz einfach. Wenn die Qualität stimmt, dann kaufen die Leute dort, wo es am billigsten ist. Die Qualität von Aktien ist allerdings für Normalos kaum prüfbar. Was ihnen von Bankberatern und Anlage-Profis erzählt wird, muss mehr oder weniger geglaubt werden. Dafür ist der Sachverhalt auch viel zu kompliziert und da werden die Menschen misstrauisch. Und so bleiben sie lieber bei dem, was sie verstehen. In der Presse sieht das dann so aus: img380 a

Und wieder sind es die Ostdeutschen, die sich einfach nicht kolonisieren lassen wollen. Ich bin übrigens auch so einer. Mein Rat: Möglichst billig einkaufen und teuer verkaufen. – Was derzeit aus meiner Sicht billig ist, das sind nicht die Aktien, sondern Gold ( ca. 65% des Höchstkurses) und Silber ( ca. 32% des Höchstkurses), jeweils in US-$ gemessen.

Der Malachit.


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