Kalenderblätter zum reich werden

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Archiv für den Monat Oktober 2018

Weltspartag 2018

Hallo liebe zukünftige Millionäre!

Wie wird man eigentlich reich? Diese Frage und manches drum herum interessiert viele Menschen. Doch und das ist auch eine Tatsache, begreifen sie das reich Werden nicht als einen langsamen Prozess. Sie meinen viel mehr, dass es sich dabei um ein Ereignis handelt. Eine Erbschaft beispielsweise oder den berühmten Lottogewinn, den Millionen Menschen Woche für Woche anstreben. Plötzlich reich, das ist es, was sie wollen.

Der bekannte Money- Coach Bodo Schäfer hat uns das Thema in vereinfachter Art und Weise nahe gebracht. Auch wenn die Zeiten inzwischen andere geworden sind, das grundlegende Prinzip des reich Werdens hat sich nicht geändert. Und wie könnte es am Weltspartag anders sein, als dass ich daran erinnere.

Das Grundprinzip des reich Werdens ist das Sparen. Wer wohlhabend und reich werden will, der muss möglichst früh damit beginnen. Den ersten Geldeimer, den Bodo „Finanzieller Schutz“ nennt, nach und nach füllen. Das ist Geld, welches keinem Risiko ausgesetzt werden darf. Das ist Euro für Euro weggelegter und sicher aufbewahrter Zaster. Ein Geldberg, der Monat für Monat wächst. Da können die Medien, Geldanlageberater oder sonst welche Finanzexperten im Quadrat springen. Einen seinen finanziellen Schutz aufbauenden Menschen muss das überhaupt nicht interessieren. Aber, ja aber der Mensch ist nun einmal kein resistenter Stein, sondern ein denkendes Wesen. Und ein Mensch, der sich für das Thema Geld und Finanzen interessiert, der hört doppelt genau hin. Immer wenn es um das Thema Geld geht, dann hat er ein offenes Ohr. In dieses hinein brüllen dann die von der Finanzwirtschaft gekauften oder denen hörige Medien ihre Parolen. z.B. „Sparen lohnt sich nicht!“ Die Nullzinspolitik frisst das Geld der Sparer auf. Die Sparer werden abgezockt. Die Sparer geben ihr Geld lieber aus, da es immer weniger Kaufkraft hat. usw.

Das hat Methode. Die Menschen sollen sich keine finanzielle Sicherheit schaffen. Sie sollen ihr Geld schnell wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück fließen lassen. Die Leute sollen möglichst von der Hand in den Mund leben, auf das nächste Gehalt warten, den Überziehungskredit ihres Kontos nutzen. Dann bleiben sie schön im Hamsterrad stecken, abhängig vom Job, leicht lenkbar, regierbar und unfrei. Genau so ein Volk wünschen sich Wirtschaft und Regierung. Wer abhängig ist, der hat Angst etwas zu verlieren. Der begehrt nicht auf, der reagiert seinen Unmut und seine Aggression am Wochenende auf dem Fußballplatz ab. Montag steht er wieder schön brav am Band und schraubt Maschinenteile zusammen. Und jetzt kommt das Schönste; – ein ganzes Leben lang. Wer außerdem noch Schulden hat, vielleicht von einem Reihenhauskauf in der Eigenheimsiedlung, der ist rettungslos verloren. Der wird niemals reich.

Reichtum beginnt mit dem Sparen. Manche wollen mit ihrem Geld gleich hoch hinaus und schnell reich werden. Chancen nutzen, rein in die Aktienmärkte, um Rendite zu erwirtschaften. Ja, das hat neun Jahre lang auch einigermaßen gut funktioniert. Wir hatten eine Aktienhausse. Das war ein glücklicher Umstand und ein Hausdach ohne den nötigen Unterbau. – Achtung! Leute passt bloß auf, dass euch das Aktiendach jetzt nicht abhanden kommt. Macht möglichst schnell den Unterbau dicht. Ich weiß, dass die Leser meines Blogs eher die Investoren sind und drin in den Aktien.

Die meisten Menschen in Deutschland sind trotz der jahrelangen Niedrigzinsphase allerdings nicht so mutig. Sie sind eher Konservativ unterwegs. Sie bauen am Fundament ihres finanziellen Hauses oder anders ausgedrückt, sie füllen ihren ersten Geldeimer, den finanziellen Schutz. Das Wichtigste ist laut einer Postbank-Studie für die Deutschen die Sicherheit. Auf dem zweiten Platz steht die Verfügbarkeit der Ersparnisse und erst an dritter Stelle steht die Rendite. Deshalb liegt das Geld der Sparer (43%) auf den Girokonto. 36% setzen auf das Sparkonto und fast ein Viertel bunkern ihr Geld zu Hause. d.h.: Ein Viertel der Deutschen entziehen ihr Geld komplett dem Zugriff von Banken und Staat. Da kannst du jammern oder auch nicht, die Deutschen waren und sind es wohl auch heute noch, ein Volk von sehr vorsichtigen Investoren. Nun, dann können sie auch nicht reich werden, könnte man philosophieren. Allerdings sind die Spareinlagen der Deutschen von 2016 bis 2017 weiter gestiegen. Der Weltspartag liegt also zumindest in Deutschland im positiven Trend.

Natürlich fehlt in dem von mir als Grundlage meines Blogbeitrags verwendeten Presseartikel nicht das eigennützige Kredo des Niederlassungsleiters der Commerzbank in Magdeburg (Sachsen/Anhalt).  …… Thomas Luda empfiehlt seinen Kunden deshalb, vom Sparer zum Anleger zu werden. Zitat: „Wer sein Vermögen dauerhaft erhalten oder vermehren will, kommt an Wertpapieren nicht vorbei.“ sagt der Magdeburger Commerzbankchef.

Nun, da hat er wohl recht. Wer allerdings seinen ersten Eimer füllt, um wohlhabend und reich zu werden, der sollte die Finger von den Aktien lassen. Er sollte nicht mit dem Dach seines Finanzhauses beginnen, sondern mit dem Unterbau. Er sollte einfach sparen und seinen Geldberg wachsen lassen. Ein kleiner Sparplan auf einen ETF steht dem nicht entgegen. Er könnte ein zweites Gleis sein, heute am Weltspartag.

Der Malachit.