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Krisenmodus?

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Hallo liebe zukünftige Millionäre!

In Bezug auf die letzten beiden Kalenderblätter „Sicher durch die Krise“ habe ich eine interessante Dokumentation gefunden. Sie gibt Auskunft über die Hintergründe dessen, was viele Wirtschaftswissenschaftler befürchten. Wer nur mit Halbwissen ausgestattet ist, wie die meisten Normalbürger, sollte sich diese 45 Minuten in der Weihnachtszeit und danach einmal gönnen.

Aber Vorsicht! Die Dokumentation ist journalistisch bearbeitet. Diese Bearbeitung setzt hinsichtlich der dem Allgemeinwohl verpflichteten und die Medien kontrollierenden Regierung Prioritäten. Wenn du also Ratschläge erwartest, wie du dich persönlich verhalten und absichern solltest, dann wirst du systemkonform instruiert. Dem dort vorgestellten „Normalbürger“ werden die üblichen Ratschläge erteilt. Anlage seines Geldes in von der Volksbank empfohlene Börsenprodukte. Der arme Mann glaubt nun, dass er dadurch eine Rendite für sein Erspartes erhält. Schaut euch ruhig einmal den hämisch gierigen Gesichtsausdruck der Bankberaterin an und denkt euch euren Teil dazu. Die darauf folgende Empfehlung ist die Renovierung seines Eigenheims, die natürlich von einer Firma durchgeführt werden soll. d.h.: Das Geld des vorgestellten „Normalbürgers“ wird nicht angelegt und gesichert, sondern ausgegeben. Es wird mit dem für die Gesellschaft größten Nutzen verwendet; der Rückführung in den Geldkreislauf. Da man in diesem Zusammenhang von einer Investition in das Eigenheim spricht, wird der Zuschauer  zielgerichtet desinformiert. Eine Investition verdient Geld. Die Renovierung des Eigenheims ist also keine Investition. Sie ist nichts anderes als Konsum. Und da in diesem Fallbeispiel die Renovierung des Eigenheims noch gar nicht erforderlich gewesen wäre, vorgezogener Konsum, bzw. Überkonsum, der die Wirtschaft ankurbelt.

So kann man zwar gut informieren, aber gleichzeitig den größten möglichen gesellschaftlich Nutzen daraus gewinnen. Aber auch die Banken kommen berechtigter Weise in der Dokumentation nicht gut weg. Banken haben niemals den größten Vorteil ihrer Kunden im Auge, sondern immer ihren eigenen. Da verwundert es schon, dass dem in der Dokumentation vorgestellten „Normalbürger“ Bank- und Börsenprodukte empfohlen werden. Dass die Banken keine Kredite an die Startups vergeben und diese unter Geldmangel leiden, bestätigt meine Aussage. Banken priorisieren immer ihre eigenen Interessen. Die Startups, die vielleicht später einmal einen großen gesellschaftlichen Nutzen erbringen könnten, sind immer mit einem hohen Risiko verbunden. Dieses meiden die Banken. Startups müssen sich das Geld anderswo besorgen und hohe Zinsen dafür bezahlen. Das ist Risikokapital mit hohen Renditen! Hoffentlich investiert kein Normalbürger dort sein Geld. Zumindest das wurde dem vorgestellten „Normalbürger“ nicht auch noch empfohlen. Und nun viel Spaß und Entspannung bei der informativen Dokumentation.

Der Malachit.


1 Kommentar

  1. Danke für den Hinweis auf die Dokumentation!
    Erschrecken, was das öffentlich rechtliche Fernsehen da in die Welt hinausposaunt. Man muss es ja mit der Angst zu tun bekommen. Schrecklich auch dieser Kapitalismus, Geldjongleure, pfui 😉
    Ich jedenfalls würde mich über mehr positive und konstruktive Berichterstattung freuen.
    Viele Grüße
    MFF

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