Kalenderblätter zum reich werden

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Archiv für den Monat Dezember 2019

Kalenderblatt 180

Hallo liebe zukünftige Millionäre?

Das neue Kalenderblatt 180 ist nun geschrieben und hier als Beitrag eingestellt. Außerdem habe ich es auch in die Sammlung der Kalenderblätter zum Abruf als PDF-Datei abgelegt. Nun zum Thema und viel Spaß beim Lesen und Nachdenken.

Der Prozess des reich Werdens oder anders ausgedrückt, der Anhäufung von Geld, ist ein Vorgang, der sehr lange andauern muss. Seine größte Effizienz erreicht er dann, wenn dieses in der Öffentlichkeit verpönte Verhalten und mit reichlich negativ assoziierten Begriffen hinterlegte Tun, zum vorrangigen, das eigene Leben bestimmenden Prinzip verinnerlicht wird. Egoistisch, hartherzig, unsozial, mitleidslos, geldgierig, geizig, … sind die dafür geprägten Worte. Nun, wer möchte sich schon mit solcherlei Begriffen schmücken? Schließlich leben wir ja nicht allein in dieser Welt, sind biologisch betrachtet sogar gemeinschaftlich orientiert und dadurch in einer Gesellschaft integriert. Deren Regeln gelten auch für uns. Ob wir das nun wollen oder nicht, müssen wir uns an diese Regeln halten. Und das ist auch gut so, denn die Regeln der Gesellschaft beinhalten für uns günstige Bedingungen. Sie sorgen für eine relative Sicherheit nach innen. Eine absolute Sicherheit, einem Glashaus gleich, kann es nicht geben und sie gewährleisten den Schutz gegen äußere Feinde. Wer diese Regelungen verwaltet, spielt für uns prinzipiell keine Rolle. d.h.: Welche Partei im gesellschaftlichen System gerade die Regierung stellt, ist unerheblich. Wir haben andere Dinge zu regeln. Wir müssen mit den Menschen klar kommen, die in unserem unmittelbaren Umfeld agieren. Das sind die Familie, die Freunde, die Arbeitskollegen. Wir dürfen nicht erwarten, dass diese ein solches Tun, wie das konsequente Anhäufen von Geld großartig finden. Immerhin sind sie der ständigen, manipulativen Einflussnahme, der vorrangig auf das gesellschaftliche Wohl orientierten Medien unterworfen. Und steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein. Sie werden es mit ziemlicher Sicherheit nicht großartig finden, wenn wir uns primär so verhalten, dass nicht die Gesellschaft, sondern wir selbst den größten Verteil erlangen. Ergo, sie werden es nicht großartig finden, wenn wir uns egoistisch, unsozial und geldgierig verhalten. Geiz ist, wie es in einem die Aufmerksamkeit der Massen erwecken wollenden Werbespruch einst hieß, schon lange nicht mehr geil. Und war es gesellschaftlich betrachtet auch nie. Die ständige Beeinflussung seitens der Medien Presse, Funk und Fernsehen, hat bereits deutliche Spuren hinterlassen. Viele meinen inzwischen, dass sich das Sparen nicht mehr lohnt und dass das Geld nicht auf das Sparbuch, sondern an die Börse gehört. Wer allerdings geizig ist, der sichert sein Eigentum ab und setzt es nicht um ein paar Prozent Willen den Gefahren unkalkulierbarer Weltrisiken aus. Die Börsenkurse spiegeln die wirtschaftlichen Verhältnisse der dort gelisteten Firmen schon lange nur noch sehr bedingt wider. Sie reagieren mehr auf Tweets, und politisches Weltgerangel als auf wirtschaftlich relevante Firmengewinne oder Verluste. Aus diesem Grund ist geiziges Verhalten eher vorteilhaft und die Gier, die ja bekanntlich Hirn frisst, könnte unser egoistisches Tun in schmerzlicher Weise vergesellschaften. Das bedeutet, dass das durch jahrelanges kontinuierliches Tun angehäufte und somit in persönlichem Besitz befindliche Geld, mittels von der Gesellschaft geschaffener Institutionen, wie z.B. der Börse, in den Besitz anderer über geht oder von den dort installierten Mechanismen überhaupt vernichtet wird. Das müssen wir unbedingt vermeiden.

Unser in persönlichem Besitz befindlicher Geldberg kann nur wachsen, wenn er gehegt und gepflegt wird. Dieses Geld besitzt eine völlig andere Qualität als das durch die Kreditwirtschaft der Banken erzeugte Giralgeld auf den Konten von Firmen, Versicherungen, Hedgefonds und sogenannten Vermögensverwaltern. Wir sind unser eigener Vermögensverwalter und unser Geld ist versteuertes, ehrliches und reales Geld. Es sind echte, unserer eigenen Verwaltung und Kontrolle unterliegende Geldscheine. Oder auch ehrliches, versteuertes, auf einem Bankkonto verwahrtes Geld. Nur das ist echtes Geld. Auch wenn der Staat durch seine inflationäre Geldpolitik, ständig daran herum nagt und etwas wegknabbert, bleibt uns der weitaus größte Teil davon erhalten. Nur darauf kommt es an. Den kleinen Verlust können wir allerdings durch eigene Umschichtungen niedrig halten. Wenn wir Teile unseres Geldberges aus der elektronischen Kontenform in die Papierform umwandeln, entziehen wir den Banken zumindest einmal die Kontrolle über unser Geld. D.h.: Sie können uns nicht mit Negativzinsen auf Geldeinlagen bei ihnen belasten, Verwahrgebühren erheben oder sonst wie bevormunden. Auch wenn der Geldschein nur ein auf gesellschaftliches Vertrauen oder wie es auf der Dollarnote heißt:

Dollar 1   “ IN GOD WE TRUST „

gegründet ist. Angesichts solcher Sicherheit frage ich euch, wer denn dem lieben Gott nicht vertrauen würde. Wenn mir jemand genau sagen kann, was es denn ist, – dieses Etwas, dass wir Gott nennen, dann würde ich dem auch gern vertrauen. Nun, ihr merkt wohl schon, wo rauf das hinaus läuft. Mit dem Geldschein sollt ihr auf etwas vertrauen, von dem niemand sagen kann, was es denn ist; – also Gott. Hm, eine ziemlich unsichere Sache.  Immerhin haben wir mit dem Geldschein ein real existierendes Ding in der Hand. Etwas, das wir sehen und anfassen können, das wir in die Tasche stecken und wegtragen können. Das ist schon eine ganze Menge mehr Kontrolle als über die das Geldguthaben repräsentierenden Zahlen auf dem Kontoauszug einer Bank. Um an mein eigenes Geld zu kommen, bedarf es zumindest noch eines funktionierenden Geldautomaten.

Mit dem Wechsel des Geldes von der Papierform in eine andere Form könnt ihr sogar den Inflationsverlust ausgleichen. Doch das werde ich euch in einem anderen Beitrag mitteilen.

Alles Gute. – Der Malachit.