Kalenderblätter zum reich werden

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Neues und altes Geld

Hallo liebe zukünftige Millionäre!

Die Zeit vergeht schnell und so habe ich längere Zeit keine Beiträge mehr auf diesem Blog veröffentlicht. Andererseits ist über die Chance, unter den derzeit relativ stabilen äußeren Bedingungen in deutschen Landen, wohlhabend und reich zu werden, aus meiner Sicht alles gesagt.

  • Warum es Sinn macht, sich damit zu beschäftigen.
  • Wie man damit beginnen kann.
  • Was man beachten sollte.

Und, dass es an einem selbst liegt, ob man reich werden will oder eben nicht. Das habe ich in den Kalenderblättern bereits alles geschrieben. Abrufbar als PDF-Dateien auf diesem Blog. Viel Neues gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Wir müssen allerdings auf sich einstellende Veränderungen reagieren. Eine solche sich einschleichende und im tägliche Leben von immer mehr Menschen genutzte Möglichkeit der Bezahlung, ist das Plastikgeld. Das neue Geld kommt einfach daher. Karte ins Lesegerät stecken, Geheimzahl eintippen, fertig. Das ist für den Nutzer bequem. Das umständliche herumhantieren mit Scheinen und Münzen entfällt. Außerdem wird der Betrag Cent genau vom Konto abgebucht. Und die Entwicklung in diese Richtung geht weiter. Bei Bezahlvorgängen mit dem Handy braucht man nicht einmal mehr die Geheimzahl eingeben. Nahfeld-Technologie heißt das Zauberwort. Per eingebautem Funkchip braucht man es nur noch an das Terminal halten, fertig. Was spricht eigentlich dagegen?Ich sehe das so. Durch die Vereinfachung mittels elektronischer Zahlungsvorgänge wird der verantwortungsbewusste Umgang mit Geld unterlaufen.

  1. Die Übersichtlichkeit geht verloren. Nun, es liegt doch an jedem selbst, ob er das zulässt. Schließlich bekommt man ja bei jedem Kauf den Kassenbon und den kann man verantwortungsbewusst abheften und den Kauf nachvollziehen. – Das ist richtig. Doch welcher Nutzer tut das? Bei den vielen elektronischen Zahlungsvorgängen, der Aufbewahrung der dazugehörigen Kassenbons und der verantwortungsbewussten Kontrolle der Abbuchungen bei der Auswertung der Kontoauszüge, entsteht beim Nutzer ein erheblicher Verwaltungsaufwand. Die Zeitersparnis beim Zahlvorgang an der Kasse wird bei der Kontrolle zu Hause in einen zusätzlichen Zeitaufwand umgewandelt. Selbst wenn jemand das in guter Absicht sorgfältig erledigt, wird er den Aufwand mit der Zeit scheuen. Er wird die Kontrolle vernachlässigen und mehr und mehr die Übersicht über sein Geld verlieren. So wird es sein und genau so ist es von den Banken und vom Staat gewollt. Es ist die Abschaffung des Bargeldes durch die Hintertür.
  2. Der Bezug zum Geld geht verloren. Wenn man mit Bargeld bezahlt, dann entwickelt man zum Geld einen inneren Bezug. Bargeld besteht aus Objekten (Scheinen und Münzen). Auch wenn der innere Wert aufgrund der verwendeten Materialien eher gering ist, bleiben es reale, greifbare Objekte. Dinge, die man anfassen und abzählen kann. Dahinter steht zwar nur das staatliche Versprechen eines materiellen Gegenwertes, aber aufgrund seiner Händelbarkeit begreifen wir es als etwas Wertvolles. Etwas von Wert achtet man natürlich viel mehr als etwas, das wertlos ist. Wir gehen mit dem Bargeld eine Art Beziehung ein. Wir achten es, pflegen es und schätzen es. Das ist beim „neuen Geld“, das nur aus einer Plastikkarte besteht, schon anders. Wir können die Karte zwar auch anfassen, aber abzählen, bündeln usw. können wir nicht mehr. Der Wert der Karte besteht nur mittelbar über das Konto. Und dieses besteht aus mathematischen Symbolen – Zahlen, die wir nur anschauen aber nicht anfassen können.
  3. Die Abhängigkeit der Menschen wird verstärkt. Wer nur noch elektronisches Geld bei der Bezahlung verwendet, ist vom Funktionieren der Technik vollkommen abhängig. Nun mag es sein, dass in deutschen Landen die Banken und der Staat peinlichst darauf achten, dass diese Technologie funktioniert. Schließlich ist das ja in ihrem Interesse. Im Fall der Fälle, könnte die totale Abhängigkeit vom elektronischen Geld dazu genutzt werden, staatliche Repressalien gegenüber Einzelpersonen, aber auch unliebsamen Personengruppen durchzusetzen. Wenn es kein Bargeld mehr gibt und dein Konto abgeschaltet wird, kannst du dir nicht einmal mehr eine Bockwurst mit Brötchen kaufen.
  4. Dem Betrug werden neue Möglichkeiten eröffnet. Besonders im Ausland, wo die Technik nicht perfekt funktioniert, bieten sich vielfältige Möglichkeiten. Kartenzahlung: Wer hat da nicht alles Kartenzahlungsgeräte. Auf einer Urlaubsreise packte der Kellner gleich zwei aus. Karte rein! „Ihre Karte funktioniert nicht.“ – Zur Bestätigung wurde die Karte eines Mitreisenden eingesetzt. „Sehen Sie, die funktioniert. Da Ihre Karte nicht funktioniert, müssen Sie schon bar zahlen.“ O.k.! Tja, zu Hause bemerkte man dann bei der Kontrolle der Kontoauszüge, dass die Karte im Ausland doch funktioniert hatte. – doppelt bezahlt. Wer will bei Beträgen von dreißig oder vierzig Euro ohne eine Quittung aus dem angeblich nicht funktionierenden Kartenlesegerät sein Geld zurückfordern? – Dieses Szenario ist nicht gestellt, sondern einer Bekannten genau so passiert!
  5. Abschaffung der persönlichen Freiheit und Gleichschaltung der Massen. Wenn es zu einer Krisensituation kommen sollte, wie wir es ich Zypern und Griechenland in der Vergangenheit erlebt haben, können staatliche Maßnahmen problemlos durchgesetzt werden. Du bist gezwungen, dich denen zu unterwerfen. Da du kein „altes Geld“ (Bargeld) mehr besitzt und auf das „neue Geld“ (Plastikkarten) angewiesen bist, kannst du dich nicht absetzen und beispielsweise in Südamerika eine neue Existenz beginnen. Du bist arm wie eine Kirchenmaus und wie alle anderen auf das staatliche Wohlwollen und die Freigabe deines Kontos angewiesen.

Die einzige Möglichkeit, die dir dann noch bleibt, ist dein Gold und Silber, das du vielleicht gehortet und der staatlichen Zugriffsmöglichkeit entzogen hast, zusammen zu packen und in Australien neu zu beginnen. Dazu darf das Zeug natürlich nicht in einem Bankschließfach liegen, denn da kommst du im Krisenfall nicht mehr heran.

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Der unaufhaltsame Fortschritt

img366Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Es ist schon sehr beeindruckend, was IT-Unternehmen heute schon hervorbringen, was sie leisten und womit sie unser Leben bereichern. Das Problem ist nur, wie wir damit umgehen. Wenn ich wir sage, dann meine ich das im Sinne der Menschheit überhaupt bzw. die, welche die Kontrolle über die Produkte ausüben, die an den Schaltstationen der Macht positioniert sind und die, welche uns regieren.

Die Eröffnungsrede auf einer Konferenz halten zu lassen, ist sicher kein Problem. Doch wie im Artikel zu lesen ist, besitzt der Roboter bereits die Staatsbürgerschaft von Saudi-Arabien. So lange dort die Königsfamilie regiert, ist das auch noch kein Problem. Was aber, wenn das Schule macht? In einer Demokratie wäre der Roboter als Staatsbürger wahlberechtigt, könnte sich für eine der demokratischen Parteien entscheiden. Was, wenn er sich selbst programmiert und eigene Parteien gründet? Ist das der Beginn der Herrschaft der Maschinen über die Menschheit?

Und Blockchain? Computer rechnen und schaffen virtuelles Geld. Was ist hier los? Leute, wohin geht diese Reise? Ach du hast deine Bitcoins auf deinem eigenen Rechner und da kann keiner ran. – Ich möchte nicht wissen, wer alles Zugang zu meinem Rechner hat, was er kann oder nicht kann. Ich wundere mich immer nur, welche „Outsider“ in meinem Rechner herumfuhrwerken, Programme updaten und alles auf den neusten Stand bringen. Beeindruckend ist auch, die Anzahl der Emails, die als Spam abgefangen werden. Und das ist sicher nur die Spitze des Eisberges. Da sind auch noch die weltweit agierenden sozialen Netzwerke, das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, Bundestrojaner, und weiß der Geier, welche Daten noch ausspioniert, abgegriffen und an andere Interessenten verkauft werden, die mich dann mit Werbeemails nerven. Außerdem kann man im Fall der Fälle auch noch das Bewegungsprofil deines Handys erstellen. Wenn du das alles zusammen nimmst, dann ist es doch eigentlich ein Wunder, dass du glaubst, unabhängig und frei zu agieren.

Warum funktioniert dieses chaotische System überhaupt noch oder ist es bereits zu spät? Was haben wir noch unter Kontrolle oder glauben wir nur daran, es unter Kontrolle zu haben. Wenn ich hier wir schreibe, dann gehe ich von mir aus und denke, dass du als Leser ähnlich überrollt wirst. – Was wird demnächst passieren? Und wann wird es passieren?

Ein ziemlich mieses Gefühl für einen, der sich aufgemacht hat, wohlhabend und reich zu werden. Ein Smilay hilft da wohl nicht weiter.

Der Malachit

 

Gutes Benehmen – Respekt – Konsequenz

Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Kaum jemand, der etwas auf sich hält, wird diese Handlungs- und Verhaltensweisen mit negativen Merkmalen verbinden. So zumindest steht es geschrieben und wurde als Erziehungsziel in früheren Gesellschaften angestrebt. Ja, das war auch systemische Grundlage eines guten Miteinander. Allerdings und das darf man nicht vergessen, sind das auch die Merkmale, die in ihrer extremen Ausprägung ein gewisses sich Einordnen bzw. sich Unterordnen bedingen. Und wenn nicht, zu einer der Konsequenz entsprechenden Abkehr- und Verweigerungshaltung führen. Das analysiert, möchte ich für meine Person in Anspruch nehmen und ich bin stolz darauf, so zu sein und entsprechend zu handeln.

Nun sind wir Menschen aber nicht alle gleich. Gar mancher lebt sein Ich in genau den dazu entgegengesetzt angelegten Handlungsweisen aus und fühlt sich wohl dabei. Auf den Punkt gebracht, bilden somit

„schlechtes Benehmen, Respektlosigkeit und Inkonsequenz“

die Grundlagen ihres Daseins und Tuns. Anders sein als das allgemein akzeptierte Gute; anders sein als die graue Masse. Mal so, mal so – unberechenbar, böse, respektlos. Es ist eine Tatsache, dass ein solches Verhalten mit einem sich Abheben, ein sich Profilieren einher geht bzw. beabsichtigt wird.

Wer das einmal genau durchdenkt, der wird sehr schnell zu der Erkenntnis gelangen, dass solche Profilierungsversuche nur bei bildungsfernen Bevölkerungsschichten auf fruchtbaren Boden fallen können. – Dieses Potential zu aktivieren, ist das Bestreben einiger Politiker, denn in unserer Gesellschaft hat jeder Mensch, gleich welcher Variabilität,  genau eine Stimme. Dafür wird offensichtlich alles geopfert. Das gute Benehmen, Andrea Nahles gegenüber dem politischen Gegner:  „Jetzt gibt es auf die Fresse!“

Wenn das der Schüler in der Schule seinem Lehrer so sagt, dann bejammert die Gesellschaft die Bildungspolitik; – zu recht! Und wenn der Sohn so seinem Vater, der für die Familie arbeitet und sich aufopfert gegenüber tritt, dann ist wohl mit der Erziehung zu Achtung und respektvollem Umgang miteinander etwas schief gelaufen.

Da stellt sich die Frage, wer sich wundert und vor allem, wer so etwas wählt.

Martin Schulz: „Mit uns wird es keine „GROKO“ geben.“

Ich möchte jetzt nicht alles im einzelnen ausweiten. Ein Stichwort als negativ hinterlegte Verhaltensweise genügt; Inkonsequenz. Da helfen auch keine scheinheiligen Erklärungsversuche mit Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft und pi, pa, po. Bei einem solchen wetterwendischen Vorbild für unsere Gesellschaft würde es mich nicht wundern, wenn es nun doch einen Minister mit Namen Schulz geben wird.

Nun sind andere Politiker bzw. Politiker anderer Parteien dahingehend nicht viel anders und das nicht nur seit Konrad Adenauers wegweisendem Satzes: „Was schert mich mein Geschwätz von gestern.“  Aber und das nehme ich zumindest so wahr, scheinen sich die negativen Merkmale „schlechtes Benehmen, Respektlosigkeit, Inkonsequenz“ , in der SPD derzeit besonders zu häufen. Und da wundert sich die Partei über schlechte Umfrageergebnisse. Es sind wohl doch nur noch ein paar wenige Berufsoptimisten mit Fraktionszwang der Meinung, dass so etwas in Ordnung ist. Bleibt zu hoffen, dass die zerrissene Partei beim demokratischen Mitgliederentscheid über die „GROKO“ wenigstens in Ansätzen zu dem zurück findet, welche die Grundlagen einer funktionierenden Gesellschaft ausmachen.

„Gutes Benehmen, Respekt, Konsequenz“

Der Malachit.

 

Spartipps zum Jahreswechsel

Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Viele Menschen nehmen sich zum Jahreswechsel vor, im neuen Jahr etwas in ihrem Leben ändern zu wollen. Ja, ändern zu wollen, denn der Wille ist stark, aber … – wahrscheinlich wisst ihr, wie der Spruch weiter geht. Rauchen abgewöhnen, abnehmen, mehr Sport treiben und, und, und. Kennen wir wahrscheinlich alle, aber der Wille allein reicht oft nicht. Außerdem ist da immer dieses schwache Fleisch, die Gewohnheiten und die Bequemlichkeit. Wer sich zum Jahreswechsel so etwas vornimmt, der hat meines Erachtens bereits den Samen des Scheiterns gelegt. Warum das so ist, kann man schnell erklären. Der Kandidat verschiebt das, was er sich vorgenommen hat, in die Zukunft. Und so ist er erst einmal fein raus. Er hat sich, ohne etwas dafür tun zu müssen, Zeit verschafft. Zeit, die er eigentlich schon für sein Anliegen nutzen könnte. Und so ist auch schnell erkennbar, dass ihm die Angelegenheit nicht so richtig wichtig ist. Wenn etwas wirklich wichtig ist, dann beginnt man damit sofort und nicht erst in ein paar Wochen.

Wer wohlhabend und reich werden will, bei dem verhält es sich genau so. Ja, ja das Fleisch ist schwach und wer sich nicht dahinter klemmt, der wird weiter fettleibig sein, weiter rauchen, nicht regelmäßig Sport treiben und sein Geld gewohnheitsmäßig zum Fenster hinaus werfen. Dabei ist es gar nicht so schwer, etwas in seinem Leben zu ändern; etwas, was überhaupt nicht weh tut. z.B. kein Geld mehr zum Fenster hinaus werfen. Also kein Geld mehr unnötig weg geben. Das ist eine Frage des Wollens und zwar nicht erst ab dem 01.01.2018, sondern sofort. – Sofort, ja heute noch, ab jetzt, denn gerade in der Vorweihnachtszeit und zum Jahreswechsel wird viel Geld unnötig ausgegeben. – Man will sich etwas Gutes gönnen, etwas leisten. O.k., das geht schon, aber oft verlieren wir dabei völlig die Kontrolle. Plötzlich stellt man am Abend nach dem Weihnachtsmarktbesuch fest, dass da 50 oder noch mehr Euros im Portmonee fehlen. Das Schlimme dabei ist, dass man nicht einmal mehr weiß, wo denn die Scheine geblieben sind. Dabei wollten wir uns doch etwas Gutes tun, etwas gönnen. – War das uns Gegönnte, das dafür weg gegebene Geld wirklich wert? Wenn man hinterher nicht einmal mehr weiß, wo das Geld geblieben ist?  Aus dieser Sicht betrachtet, wird man oft feststellen, dass es das nicht war. Das Ergebnis allerdings, das ist real. Es sind die fehlenden Scheine im Portmonee.

Wer reich werden will, der muss beim Geld beginnen. Er muss anfangen, sorgfältig damit umzugehen, er muss jede Geldweggabe hinterfragen und zwar so:

1. „Brauche ich die Ware wirklich?“

2. „Ist die Ware das dafür weggegebene Geld wirklich wert?“

3. “ Gibt es kostengünstigere oder gar kostenlose Alternativen?“

Wer so an die Dinge heran geht, der wird mehr und mehr feststellen, dass die meisten angebotenen Dinge entweder überhaupt nicht nötig oder überteuert sind. Und das hat mit sich etwas gönnen überhaupt nichts mehr zu tun, sondern mit gewohnheitsmäßiger, unachtsamer Geldweggabe; gerade zu Weihnachten und zum Jahreswechsel. Wer nach Alternativen sucht, dem bleiben ein paar hundert Euro erhalten.

Geld festhalten!

Sofort damit beginnen!

Wem es ernst ist, wohlhabend und reich zu werden, der sucht nach Möglichkeiten! Wem dazu auf die Schnelle nicht so recht etwas einfällt, der kann in den Kalenderblättern stöbern. Und wer keine Zeit dazu hat, für den habe ich unten ein paar Links zum Jahreswechsel eingestellt. Lesen müsst ihr allerdings selbst und es tun auch.

Kalenderblatt 069 , Kalenderblatt 066 , Kalenderblatt 072

Ach ja, noch ein Hinweis. Die Links führen nur zu den Beiträgen. Die Kalenderblätter sind PDF-Dateien und können über die Maske, oben auf dieser Webseite direkt aufgerufen werden. Hier noch einmal ein direkter Link als Weihnachtsgeschenk von mir.

https://reichwerdensite.files.wordpress.com/2015/12/kalenderblatt-069.pdf

 

Alles Gute in der Woche vor dem Fest.

Der Malachit.

 

Irreführende Pressemitteilung

img335 (2)Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Die Presse hat ja die Aufgabe, uns allseitig zu informieren. Allerdings und das scheinen die meisten oberflächlich agierenden Menschen, in der heutigen schnelllebigen Zeit zu vergessen, ist die Presse ein wichtiges Element der Regierenden, die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

O.k., der Presseartikel wurde erst auf Seite 8 veröffentlicht, war also nicht so wichtig. Und dennoch ist er enorm meinungsbildend. Menschen, die auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten ihres Geldes sind, könnten auf die Idee kommen, einen Teil ihres Geldes in Bitcoins anzulegen. Wenn schon keine Zinsen mehr gezahlt werden und die Volksbank, wie ich heute in der gleichen Presse lesen konnte, auch für Neuverträge bei Privatkunden „Negativzinsen“ einführen will, dann folge ich eben dem Onkel Dagobert. Der muss es ja wissen, schließlich hat er es zur reichsten Ente gebracht. Genau so verläuft der gewollte Gedankengang in den Köpfen der Menschen. Frei nach dem Motte, nur nicht nachdenken, sondern dem Erfolgreichen folgen; Dagobert würde Bitcoins kaufen.

Da die vorsichtigen Deutschen immer noch nicht so richtig der ständig gerührten Aktientrommel folgen und im Börsenkrieg für die Erträge aus ihren Ersparnissen kämpfen wollen, kann man ja vielleicht einige mit Traumrenditen für Bitcoins locken. Der Bitcoin  hat noch Luft nach oben! – Warum? Nun, das kann man aus der Geschichte lernen. Auf dem Höhepunkt der Tulpen-Spekulation, wurden im Jahre 1637 für drei Tulpenzwiebeln einer neuen Sorte 30 000 Gulden bezahlt. Also 10 000 Gulden für eine Tulpenzwiebel. Heute heißt die neue Tulpenzwiebelsorte Bitcoin und man bezahlt für einen Bitcoin etwa 10 000 Euro. Aber es ist noch Luft, denn 10 000 Gulden waren im Mittelalter ein riesiges Vermögen. 10 000 Euro heute sind nicht einmal mehr eine gute Kutsche mit Pferden;  Verzeihung – ein Auto. Der Bitcoin kann also noch erheblich weiter steigen, vielleicht auf 100 000 Euro. Dann kommen wir aber immer noch nicht in die Bereiche der Kaufkraft von 10 000 Gulden im Jahr 1637. – Weiter also, immer weiter! Wer nicht dabei ist, ist selber schuld, wenn er nicht Millionär wird. Aber es gibt doch einen gewaltigen Unterschied zwischen den Tulpenzwiebeln im Mittelalter und den Kryptowährungen heute. Eine Tulpenzwiebel ist nämlich eine Tulpenzwiebel und bleibt dem Käufer als gegenständliches Etwas nach dem Platzen der Spekulationsblase erhalten. Ein Bitcoin ist ein … , na sagen wir einmal, ein virtuelles Wesen. Ein Geist, ein Gespenst, das nur in der Phantasie der Menschen existiert. Was bleibt aber von dem Geist übrig, wenn das Mysterium seines Erscheinens entschlüsselt ist?  – Nichts, nicht einmal eine Tulpenzwiebel.

Aber o.k., solange die Menschen daran glauben, bleibt das Wesen in den Köpfen der Menschen real. Übrigens glauben die Hälfte der Amerikaner an die Existenz von Geistern. – Onkel Dagobert hat daran sicher nicht geglaubt und total misstrauisch war der, wenn es um sein Geld ging. Er hat es nicht einmal den Banken anvertraut und seinen eigenen Geldspeicher gebaut. Davon sollten wir vielleicht lernen. Ach ja und seine Dollar hatten Golddeckung, die die FED nach einigen Abwertungen 1973 gänzlich abgeschafft hat. Darauf sollten wir vielleicht reagieren und unsere Dollar bzw. Euros rechtzeitig in wertbeständiges Gold tauschen. Das hätte Onkel Dagobert bestimmt getan, wenn seine Dollars keine Golddeckung gehabt hätten.

Dagobert würde Bitcoins kaufen, ist die Überschrift des Presseartikels. Wenn es nicht als Satire gemeint war, sondern als meinungsbildendes Instrument, dann ist es eine faustdicke Lüge.

Der Malachit