Kalenderblätter zum reich werden

Startseite » Beitrag verschlagwortet mit 'News'

Schlagwort-Archive: News

Reich werden nach Corona ?

Hallo liebe zukünftige Millionäre!

Verfolgt man die einschlägigen Beiträge in verschiedenen Blogs, dann fällt mir auf, dass die meisten Leser der Meinung sind, dass man die Krise nur aussitzen muss. Langfristig werden sich die Märkte nach dem durch die Corona-Krise verursachten Kurssturz schon wieder erholen und zu neuen Höchstständen aufmachen. Klar, was sollte man denn sonst auch tun? Verkaufen und die Verluste mitnehmen ist sicher keine so gute Idee.

Fakt ist jedenfalls, dass die Märkte ca. 30% korrigiert haben. Wie man sich nun richtig entscheidet, dass hängt davon ab, wie man die Aussichten der Weltwirtschaft in der Zukunft einschätzt.

Ich glaube, dass die Folgen der Corona-Krise nicht zeitlich beschränkt sein werden. Die Krise hat deutlich werden lassen, dass unsere Art zu wirtschaften, ausgedient hat. Die kapitalistische Wirtschaftsweise hat alle Möglichkeiten weitgehend ausgeschöpft und da es kein unbegrenztes Wachstum bei begrenzten Märkten geben kann, ist die Massenproduktion ihrer Basis beraubt. Das betrifft leider nicht nur eine Branche und ist mit der Bankenkrise von 2007 nicht vergleichbar. Es trifft die Realwirtschaft.

Tourismus, der völlig zum Erliegen gekommen ist und Kreuzfahrtschiffe, die im Hafen bleiben.

Das Hotel- und Gastwesen, das sich wohl kaum in nächster Zeit erholen dürfte. Ein halbes Jahr ohne jeden Gast überleben wohl nur sehr wenige Unternehmer. Die Pleite von Tausenden ist wahrscheinlich unausweichlich.

Der Flugverkehr, wo fast alle Passagierflugzeuge am Boden stehen und Kosten über Kosten verursachen. Nicht nur die Fluggesellschaften, sondern auch die Flugzeugbauer mit allen Zulieferern sind da betroffen.

Die Autoindustrie, wo die Neuwagen bereits jetzt auf Halde produziert werden und auf Flugplätzen abgestellt werden müssen.

Konsumgüter, Bekleidung usw. wo die Kaufhäuser von Waren bereits seit Jahren überquellen.

Die Folgen werden Massenentlassungen und ein Heer von Arbeitslosen sein. Das sind genau die Leute, die in Gaststätten gehen, in Urlaub fliegen oder fahren und sich natürlich dafür neu einkleiden und so den Konsum fördern. Sie werden zukünftig viel weniger Geld haben und müssen sehen, wie sie über die Runden kommen.

Wie soll man in einer solchen Situation investieren? Und da stellt sich wohl für die Meisten die Frage, welche Aktien sie kaufen sollen. Es müssten solche Unternehmen sein, die von der Krise profitieren und Gewinne einfahren werden. Ich glaube, dass es nur sehr wenige Firmen sein werden und wir den Boden des Absturzes noch nicht erreicht haben. Die Folgen werden wir noch eine sehr lange Zeit zu spüren bekommen.

Im Angesicht dessen solltest du nicht weiter in Aktien investieren, die Füße stillhalten und Cash aufbauen. Aktienvermögen, das noch im Gewinnbereich liegt, würde ich verkaufen. Aktienvermögen, das im Verlustbereich liegt, halten. Das sehen viele ganz anders und haben Angst, den Einstieg zu verpassen. Übrigens, Warren Buffet hat verkauft und kauft derzeit gar nichts.

Einen schönen Tag noch. Der Malachit.

Die Corona – Krise

Hallo liebe zukünftige Millionäre!

Es ist zum Heulen! Der Crash hat in kürzester Zeit Billionen an Vermögen vernichtet. Wer investiert war, der kann den Verlust wohl nur nach vielen Jahren wieder ausgleichen.

Was ist zu tun? Verkaufen, drin bleiben und aussitzen, nach kaufen und hoffen, dass die Zugewinne die erlittenen Verluste schneller wieder kompensieren? Das sind schwierige Entscheidungen und die muss wohl jeder anhand seiner eigenen Situation treffen. Wer so wie ich den Spargedanken in den Mittelpunkt seines Tuns gesetzt, möglichst viel Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und eigene Kontrolle über seine Vermögenswerte walten lässt, der ist bisher gut gefahren. Bisher habe ich kaum Vermögensverluste erlitten. Vielleicht folgt ja der Eine oder Andere den Empfehlungen, die ich in meinem Psychologie – Report hier gegeben habe. Momentan ist die Situation allerdings schwierig. Die bei vielen Menschen der sogenannten Mittelschicht wegbrechenden Einnahmen werden die Cash-Reserven angreifen. Das knapper werdende Warenangebot im Bereich der Wertanlagen führt zu überhöhten Preisen. Das kann sich noch steigern. Es ist immer gut, sich allseitig zu informieren. Damit meine ich, nicht nur die Mainstream-Nachrichten zu verfolgen, sondern auch die Meinung kritischer Beobachter und Experten auszuwerten. Ein solcher Experte ist der als Mister-DAX bekannte Börsenprofi Dirk Müller. Nehmt euch diese Stunde, denn momentan werden die Meisten etwas mehr Zeit zur Verfügung haben und schaut euch das von mir verlinkte Video an. Das wäre so wichtig, denn Verluste müssen sich ja nicht noch weiter ausweiten.

Einen schönen Tag noch und bleibt gesund.

Der Malachit.

Klimahysterie

Hallo liebe zukünftige Millionäre!

Seit 1991 kürt eine Jury in Deutschland das Unwort des Jahres. Im letzten Jahr hat es der Begriff „Klimahysterie“ geschafft. Aber was ist das eigentlich, dieses Unwort des Jahres? Nun, laut Definition bezeichnet der als Unwort des Jahres ausgewählte Begriff, einen sprachlichen Missgriff in der öffentlichen Kommunikation, der sachlich grob unangemessen ist.

Tja, seit die Bewegung „Friday for future“ weltweit gegen den Klimawandel auf die Straße geht und protestiert, ist das Thema brandheiß geworden. Beobachtet man die Proteste und Äußerungen der Teilnehmer, dann ist das, was da abgeht, von Hysterie nicht so weit entfernt. Die Protestanten und nicht nur diese, glauben doch tatsächlich, dass in naher Zukunft die Welt unter geht. Wie anders als mit „Klimahysterie“ könnte man diese wahnwitzige Vorstellung denn eigentlich beschreiben? Es ist doch nichts anderes, als ein sich weltweit ausbreitender Zustand einer klimatischen Massenpsychose. Als Krankheit kann man das nicht wirklich bezeichnen, eher als eine Art von Religion.  Und nun zu den Tatsachen.

Die Erde verändert sich und geht in ihrer klimatischen Entwicklung in eine Phase der Erwärmung über. Die Ursache dafür ist weitgehend unbekannt oder anders, der seit Millionen von Jahren periodisch wiederkehrende Mechanismus ist von einer außerordentlichen Komplexität. So wie es die Menschen seit Anbeginn ihrer Entwicklung taten, suchten sie nach Erklärungen für die Phänomene in der Natur. Ihrem Entwicklungsstand entsprechend fanden sie auch immer entsprechende. Aus wissenschaftlicher Sicht primitiv, erfanden Sie Götter und die heutigen Religionen gründen darauf. Die Änderung des Klimas ist somit Gott gewollt. Doch das lässt sich im 21. Jahrhundert nicht mehr so leicht vermitteln. Und somit bedarf es, der heutigen Zeit entsprechend, einer mit wissenschaftlichem Anstrich versehenen Erklärung. Die Menschen haben sich wieder einmal etwas zurecht gelegt. In ihrer unbeschreiblichen Arroganz wollen sie selbst die Ursache für den komplexen Vorgang der periodischen Klimaänderungen auf der Erde sein. Sie haben das in der Atmosphäre vorhandene, natürliche Spurengas CO2, weniger als 0,05%,  als Verursacher des Klimawandels ausgemacht. Und noch schlimmer, die davon vom Menschen erzeugten 3% als Teufel erkannt. Tausende Menschen glauben nun an diesen Teufel und die Politiker schüren eifrig das Feuer unter dem Kessel. Schließlich ist es ja ihr Arbeitsplatz, den sie nicht so einfach aufgeben wollen.

Menschen gemachter Klimawandel hat mit Umweltschutz, Vermüllung der Meere, Leid bei Massentierhaltung, Verseuchung von Böden, Gewässern und der Luft durch Industrieabfälle und Artensterben, wenn überhaupt, nur äußerst wenig zu tun. Der Einsatz finanzieller Mittel, um diese Mängel zu beseitigen, ist fraglos zu begrüßen und uneingeschränkt gerechtfertigt. Das Klima wird sich dadurch allerdings überhaupt nicht beeinflussen lassen, denn ein Menschen gemachter Klimawandel existiert bestenfalls in den Köpfen von Sintefaction-Autoren, die davon träumen, durch Terraforming andere Planeten für die menschliche Zivilisation bewohnbar zu machen.

Und nun habe ich für euch noch ein kleines Video produziert, damit ihr euch auf das konzentriert, was wirklich wichtig ist. Setzt eure Kraft dafür ein, wohlhabend und reich zu werden und vergeudet sie nicht für sinnlose; und da ist es wieder – das Unwort des Jahres 2019, „Klimahysterie„.

Viel Spaß und einen schönen Tag.

Der Malachit.

Weltspartag 2019

Hallo liebe zukünftige Millionäre!

Das heutige Datum, es ist der 30.10.2019, ist für uns ein Besonderes. Es ist Weltspartag. Nun, wir wissen es natürlich, dass, wenn man nicht gerade eine Million im Lotto gewinnt oder ein genialer Erfinder, Künstler, Fußballer, Tennisprofi, … ist, das Sparen für alle anderen die einzige Möglichkeit ist, wohlhabend und reich zu werden. Den Weltspartag gibt es bereits seit dem Jahre 1925. Die Idee des Sparens scheint demnach nicht erst seit kurzem, aktuell zu sein. Aber seit es auf Spareinlagen keine Zinsen mehr gibt und die Werbetrommel gebetsmühlenartig wiederholt, dass sich das Sparen nicht mehr lohnt, scheint es doch aus der Mode gekommen zu sein; – oder doch nicht? Die Deutschen geben ihr Geld lieber aus. Ansonsten wird es von der Inflation entwertet. So die allgemeine Propaganda in den Mainstreammedien. Ja, so ist es wohl und viele folgen dem gesellschaftlich gewollten Verhaltensmuster. Der Geldbesitz macht frei, denn Geld ist das Maß aller Werte. Doch was wird aus einer Gesellschaft, wenn seine Teile, die Menschen, alle frei sind. Wer frei ist, kann schließlich tun und lassen was er will. Arbeiten was er will, wann er will und wo er will; oder auch nicht. Keine Abhängigkeit mehr, kein Zwang, den nächsten Euro verdienen zu müssen. Was für eine irreale Vorstellung. Geht so etwas überhaupt? Kann man das erlauben, ein solches Privileg für alle?

Nein, das darf es nicht geben. Die Gesellschaft würde zusammen brechen. Das Privileg, unabhängig und frei zu sein, ist nur für einen kleinen Kreis Auserwählter real. Und es bleibt wie Pech am Geld haften. Blatt 140 5

Das galt offensichtlich bereits in früheren Zeiten, allerdings mit einem wesentlichen Unterschied. Es war der Zugang der Menschen zum besagten Gelde. Geld war knapp und außer dem Adel und dem mit der aufstrebenden Industrie reich werdenden Bürgertum, reichte das Geld für die meisten Menschen gerade einmal zum Leben.

Heute haben breitere Bevölkerungsschichten Zugang zum Geld und bei vielen bleibt auch nach den Festausgaben ein Teil des Geldes am Monatsende übrig. Wenn dieses Geld mit Zins und Zinseszins sich vermehren täte, wäre das für die Währungshüter eine nicht mehr zu bewältigende Katastrophe. Das darf auf keinen Fall eintreten, denn exponentielles Wachstum würde eine Hyperinflation auslösen. Geld muss knapp bleiben. Und so wurde zunächst einmal die Hauptursache dieses Geldwachstums beseitigt, der Zins.

Damit einher und in kindlich einfacher Argumentation bastelte man eine kausale Kette zusammen. Kurz: Wenn es keine Zinsen mehr gibt, dann lohnt sich auch das Sparen nicht mehr. Das Ziel ist dabei, dass die Menschen das ihnen zur Verfügung stehende  überschüssige Geld weg geben, dass sie es verkonsumieren. Mit dem durch die wirtschaftliche Stärke der Industrieländer einher gehenden Erhöhung des allgemeinen Wohlstands ist das Geld viel mehr verbreitet. Einfach wieder weg nehmen geht da nicht mehr. Da müssen schon andere Tricks aus dem Hut gezaubert werden.

Der nächste Coup im Paket, das Geld in der Bevölkerung knapp und diese in Abhängigkeit und unter Kontrolle zu halten, ist die Ausnutzung unserer Gier. Das Sparen, das irgendwie aus der Not heraus geboren als rudimentäre Anlage bei vielen von uns verwurzelt ist, wird umfunktioniert. Aus dem Sparen wird ein Investieren. Investieren ist allerdings immer mit Risiken verbunden. Wer Geld erwirtschaften will, so wird den Bürgern eingetrichtert, der muss auch etwas riskieren. Das kann jeder leicht nachvollziehen. Schließlich gibt es nirgends etwas geschenkt. Und so folgen viele den Empfehlungen von Banken, Sparkassen und Vermögensverwaltern. Die Institutionen des Systems haben die Menschen bei der Gier gegriffen. Ja, was ist denn dabei so schlimm? Schlimm ist es momentan noch nicht, denn solange weiter Menschen daran glauben und der Nachschub klappt, fließt das überschüssige Geld in den großen Topf. Der Topf hat auch einen Namen. Er heißt Börse. Was dort geschieht oder besser, was dort geschehen kann und auch von Zeit zu Zeit passiert, das möchtest du lieber nicht wissen.

Ich habe in der heutigen Zeitung einen kleinen Artikel gelesen. Die Sorge der Finanzaufsicht. Wieso denn eigentlich? Sie brauchten das Geld der Versicherten doch bloß so anlegen, wie die am Telefon lächelnden Experten es den Bürgern empfehlen. img410Warum tun die das denn nicht und jammern herum? – Vorschriften, heißt es dann. Risiko, heißt es dann. Tja, aber den Bürgern wird am Telefon das Blaue vom Himmel herunter empfohlen. Wissen die von der Bafin vielleicht mehr? Natürlich! Und das ist auch der Grund dafür, warum solche Vorschriften existieren. Schließlich möchte man sich im Fall der Fälle nicht vorwerfen lassen, dass man mit dem Geld der Versicherten nicht sorgfältig umgegangen ist. Das sollten sich die Sparer heute am Weltspartag ganz dick hinter die Ohren schreiben. Sparen und Investieren sind zwei verschiedene Schuhe und deshalb heißt es auch Weltspartag und nicht Weltinvestitionstag.

Vielleicht denkt ihr beim Investment-Sparen einmal darüber nach. Das Wort Sparen hat nämlich beim Investieren überhaupt nichts zu suchen.

Der Malachit.

 

Über dich, Europa und die Demokratie

Hallo liebe zukünftige Millionäre!

Du bist das Wichtigste in deinem Leben, deshalb stehst du in der Überschrift auch an erster Stelle. Um erfolgreich zu sein, musst du dich aber den äußeren Bedingungen anpassen. Schließlich bist du nicht Donald Trump, der Fakten schafft und nun glaubt, dass sich die ganze Welt danach richten muss. So etwas kann auf Dauer nicht funktionieren. Die Geschichte kennt viele derartige Beispiele. Dort, wo autoritär Fakten geschaffen wurden, entstanden nur kurzfristig Erfolge. Letztendlich entwickelten sich immer Situationen, die zum Untergang, der Gebildes führten. Das trifft für alle Großreiche, die auf der Erde entstanden sind, zu.  Donald Trump braucht kurzfristige Erfolge, denn er ist wegen der anstehenden Wahl in den USA darauf angewiesen. Das ist eine Folge dessen, was wir als Demokratie bezeichnen. Nun sind wir am letzten Punkt der Überschrift angekommen und müssen das Pferd von hinten aufzäumen. Eine Demokratie ist das aber eigentlich gar nicht. Das Volk entscheidet nur darüber, welcher Diktator mit seiner Mannschaft seine Interessen durchsetzt. Bei Donald kann man das besonders unverfälscht beobachten. Wer nicht seiner Meinung ist, der wird ausgetauscht. Fertig! So funktioniert eine Demokratie, die nur dem Namen nach eine Demokratie ist. Sie trägt dem Charakter nach eindeutig die Züge einer Diktatur. Dieses Herrschaftsprinzip ist auch beim Wirken von Angela Merkel in Deutschland festzustellen. In den ersten Jahren ihrer Machtergreifung hat sie alle Konkurrenten in ihrer Partei beseitigt. Ich habe die Worte „Machtergreifung“ und „beseitigt“ bewusst ausgewählt. Warum, das kannst du dir sicherlich denken. In der heutigen Machart von Demokratie heißt das „Kanzlerschaft“ und „kalt gestellt“, oder „sind zurück getreten“.

Die sich in der westlichen Welt etablierte Demokratie ist eine zeitlich begrenzte Diktatur von Parteiführern. Das Volk entscheidet nur darüber, wer führt. Der verwaltungstechnische Automatismus regelt den Rest. Über wirklich wichtige Dinge wird das Volk überhaupt nicht mehr gefragt. Das darf nur über Belanglosigkeiten entscheiden, z.B.: ob die Sommerzeit in Europa abgeschafft werden soll oder nicht. So etwas wird dann mit erheblichem Aufwand inszeniert. Und das Volk hat das Gefühl, dass es über wichtige Sachverhalte entscheiden kann. – Lächerlich!

Echte Demokratie ist eine Demokratie, bei der das Volk zu wichtigen Sachthemen befragt wird. Und nun zur Verwirklichung einer solchen echten Demokratie. Das geht nur über eine Volksbefragung und das ist organisatorisch echt schwierig. Kann man zu all den zu regelnden Dingen Volksbefragungen durchführen? Das muss man eindeutig verneinen. Zu den wirklich wichtigen, das Volk betreffenden Dingen allerdings schon. Das ist aber um so schwieriger, je größer die zu befragende Menschengruppe ist. In einem Dorf kann man eine für das Dorf wichtige Entscheidung sehr schnell demokratisch entscheiden lassen. Und in der Familie wahrscheinlich täglich praktizieren. Wenn sich jeder an die demokratischen Prinzipien hält, funktioniert auch das Zusammenleben. So ist das mit der echten Demokratie.

Es ist offensichtlich, dass eine echte Demokratie besser funktioniert, je kleiner die betroffene Bevölkerungsgruppe ist. Je größer die Bevölkerungsgruppe ist, um so mehr verliert die direkte Demokratie an Bedeutung. Sie wird mehr und mehr durch die parlamentarische Demokratie der Parteien ersetzt. Dieses Ersatzgebilde bläht sich mit wachsender Bevölkerungsgruppe zu einem immer mehr diktatorische Merkmale aufweisenden Etwas auf. Es entsteht ein zentralistischer Gigant, der nur noch dem Namen nach eine Demokratie ist. Es ist in Wirklichkeit eine Diktatur, die dir als Mensch aufzwingt, was du zu tun hast. Mehr und mehr verlieren die Menschen die Kontrolle über das Gebilde, an deren Spitze sich eine Elite positioniert. Diese Elite entscheidet selbstherrlich im kleinen Kreis über die Völker, die immer mehr zu einer differenzlosen Mischbevölkerung fusionieren. Ob nun an der Spitze dieses zentralistischen Gebildes ein großer Führer, Diktator, Generalsekretär oder Europakommissar steht, ist dem Namen nach völlig unwichtig. Es trägt die Eigenschaften einer Diktatur.

Und nun zu dir? Was kannst du daraus für eine Erkenntnis gewinnen. Eine Erkenntnis, die dir dabei hilft, wohlhabend und reich zu werden. Da unser Europa sich mehr und mehr in die beschriebene Richtung entwickelt, wird es zu einer zentralistischen Diktatur. Zwei Kommissare, deren Namen den meisten völlig unbekannt sind, streiten darum, Europakommissar zu werden. Nun musst du entscheiden, ob es für dich wichtig ist, wer da das Rennen macht. Was du nun am 26. Mai wählst, ist inzwischen so unwichtig, wie etwas nur unwichtig sein kann. Das wird natürlich von allen Seiten, Presse, Fernsehen, usw. vehement bestritten. Wenn du dieser Meinungsmache unterliegst, dann tauchst du ein in die Herde der angestrebten Mischbevölkerung von Großeuropa; ohne Selbst, Eigenverantwortung und Freiheit. Du wirst mit wachsender Größe des Ameisenhaufens immer mehr zur unbedeutenden Ameise. Wenn du das willst, dann gehe wählen. Ich will das nicht. Für mich sind Individualität, eigenverantwortliches Handeln und Selbstbestimmung wichtiger als dieses Großeuropa. Das hilft mir in keiner Weise, wohlhabender und reicher zu werden.

Der Malachit