Kalenderblätter zum reich werden

Startseite » Beitrag verschlagwortet mit 'Psychologie' (Seite 3)

Schlagwort-Archive: Psychologie

Ebolapatient in Hamburg

Hallo liebe Leser dieses Blogs!

Eigentlich wollte ich mich ja in diesem Blog darauf konzentrieren, euch zu helfen, wohlhabend und reich zu werden. Kernpunkt ist, dass man sich nicht von den, durch die Bürokraten kontrollierten Medien manipulieren lässt, sondern seinem individuellen Selbstverständnis folgend das Erreichen des eigenen Lebenszieles in den Mittelpunkt seines Tuens stellt.
Das eigene Lebensziel kann sein, wohlhabend und reich zu werden. Es kann aber auch etwas anderes sein, denn nicht jeder Mensch kann sich aus den Zwängen von Religion, Ethik und Moral und der seelischen Manipulation durch die Gesellschaft befreien.
Da habe ich gerade die Pressekonferenz zum Thema des in Deutschland angekommenen Ebolapatienten im TV gesehen.
Der redegewandte Oberarzt bemühte sich, fachlich sicherlich dem derzeitigen Erkenntnisstand folgend, Auskunft über die von den Pressevertretern gestellten Fragen zu geben. Dabei wollte er der Öffentlichkeit vermitteln, dass die Aufnahme des Patienten in der Eppendorfer Klinik aus rein humanitären Gründen erfolgt ist. Sicher hat der beleidenswerte Patient aus Sierra Leone in Hamburg bessere Überlebenschancen als dort, wo er sich angesteckt hat.
Doch das kann nicht der Grund dafür sein, den Menschen nach Aussage des Oberarztes für sage und schreibe 300.000 Euro dort die Chance einer Heilung einzuräumen. Da frage ich mich, in welcher Krankenkasse ist der eigentlich, dass die so großzügig diese Behandlungskosten übernimmt?Forschung wird nach Aussage des Oberarztes in der Klinik nicht betrieben.
Da frage ich mich, wenn nicht dort, wo bietet sich denn eine bessere Chance, dieses zu tun?
Sicherlich erscheint es aus ethischen Gründen dem Patienten gegenüber nicht angebracht, die Frage zu stellen, wie viele Kinder in Afrika man mit 300.000 Euro vor dem Hungertod hätte retten können. Aber vielleicht stellen sich die Zuschauer dieser Pressekonferenz die Frage, wenn demnächst wieder dazu aufgerufen wird: „Mit nur fünf Euro im Monat können Sie einem Kind in Afrika das Leben retten.“
Sagen Sie bitte jetzt nicht, dass man das nicht miteinander vergleichen kann. Wenn es um Geld geht, und es geht immer und überall um Geld, kann man alles miteinander vergleichen. Der besondere Charakter des Geldes macht es ja gerade zu dem was es ist, als Maß aller Dinge herhalten und alles in ihm messen können.
Aber zurück zur Pressekonferenz. Wer im Auftreten und Gebaren der Befragten ein klein wenig Psychologie walten ließ, dem ist bei allem Bemühen den Anschein einer rein humanitären Aktion erwecken zu wollen, das Unbehagen des Klinikleiters Prof. … nicht entgangen. Sicher ist eine solche Pressekonferenz, in der man unangenehme Fragen beantworten und diese mit gesellschaftskonformen Meinungsbildern kongruieren und die eigentlichen Gründe wohlwissend verbergen muss, eine ungenehme Situation. Als im öffentlichen Rampenlicht stehender Vertreter gesellschaftlich getragener und finanzierter Institution kann man nun mal nicht ehrlich sein. Das erleben die aalglatten von der demokratischen Gesellschaft gewählten Politiker jeden Tag. Da sagte Konrad Adenauer: „Was schert mich mein Geschwätz von gestern!“ So ehrlich kann sich der Professor Klinikleiter natürlich nicht seinem Brötchengeber, dem deutschen Steuervolk gegenüber äußern. Diesen Rest von innerer Ehrlichkeit, den sollte sich der Professor bewahren. Denn dass ihm diese Rumeierei unangenehm war, das glaube ich in dem Interview erkannt zu haben.
Der Malachit.

Kalenderblatt 104

Hallo liebe Leser der Kalenderblätter!

Nun ist der Sommer schon fast wieder vorbei und die meisten haben ihren Jahresurlaub hinter sich. Jetzt heißt es wieder neues Geld zu verdienen, um es im nächsten Jahr wieder mit vollen Händen der Touristikindustrie in den Rachen zu werfen. Egal! – Das Geld ist in diesem Jahr erst einmal weg. Die Urlaubserinnerungen sind aber noch frisch und gar mancher möchte sie auch nicht missen. Ach ja – das Geld. Es ist das Thema des neuen Kalenderblattes. Vielleicht lohnt es, sich einmal etwas mit dem seltsamen Wesen dessen zu beschäftigen, was wir so einfach als „Geld“ bezeichnen.
Viel Spaß beim Lesen:Kalenderblatt 104
Und aus dem Vorjahr das jahreszeitlich passende Kalenderblatt zur Erinnerung:Kalenderblatt 052
Der Malachit.

Fußball – WM und das deutsche Gold

Hallo liebe Blogleser!

Ich möchte mich hier in meinem Blog den vielen Glückwünschen anschließen, die unsere Fußballnationalmannschaft derzeit aus aller Munde erreichen.
Beeindruckend ist für mich immer wieder, wie solche Ereignisse die Massen elektrisieren. Was die situationsbedingt so alles produzieren und vor allem wie sie es produzieren, ist Emotion pur. Wie Menschen in dieser Euphorie ihre Verhaltenssteuerung außer Kraft setzen können, würde ich fast schon als gefährlich bezeichnen. Glücklicher Weise handelt es sich bei diesem Ereignis um ein freudiges.
Ähnliches ist aber auch vorstellbar, wenn negative Ereignisse die Emotionen frei setzen. Das kann bei einer miesen Stimmung in Krisensituationen zu ähnlichem Kontrollverlust ausarten. Wehe dann denen, die dafür verantwortlich sind.
Jetzt kann ich auch besser verstehen, weshalb mich alle naselang irgendwelche Callcenter-Mitarbeiter anrufen und Meinungsumfragen veranstalten wollen. Die losgelassene Herde kann in solchen Situationen ganze Regierungen hinwegfegen. Darauf will man bestimmt vorbereitet sein, um spannungsabbauende Steuerungen anzuleiern. Bisher habe ich die Beteiligung an solchen Meinungsumfragen stets abgelehnt. Aber verstehen kann ich die Bedenken der etablierten Bürokraten nun schon viel besser.
Es ist halt ihr Job, die Karre am laufen zu halten.
Vertrauensbildende Maßnahmen spielen in der Politik eine wesentliche Rolle. So würde ich die von den Finanzbürokraten momentan in die Diskussion gebrachte Rückholung des deutschen Goldes sehen. Jetzt,wo die Finanzkrise scheinbar etwas zur Ruhe gekommen ist, kann man den Leuten den unhaltbaren Zustand zumuten. Zwei Drittel des deutschen Goldes lagern im Ausland. Mit der Absichtserklärung, dass die Bundesbank das Gold zurück in die Heimat holen will, kann man nun positiv punkten. Da fragt keiner, warum das Umlagern von ein paar Tonnen Gold JAHRZEHNTE dauert.
Was denen da an albernen Erklärungen einfällt, ist unvorstellbar. Da wird davon gesprochen, dass die Goldbarren nicht dem allgemeinen Standart entsprechen und erst umgegossen werden müssen.
Ich denke auch dass es besser ist, die in den USA eingelagerten Goldbarren umzugießen, aber aus anderen Gründen. Warum die USA für das Umgießen von ein paar Goldbarren Jahrzehnte brauchen, kann man nur vermuten. Wahrscheinlich werden sie vorher noch kurz neue Raumschiffe entwickeln und auf dem Mars landen.
Also liebe Bundesbank, wenn man wirklich etwas will, dann muss man es auch tun und nicht jahrelang darüber reden dass man es tun will.
Hier der ganze Artikel. Zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken.
Bild 17
Also dann liebe Leser und Freunde des reich Werdens, von der Bundesbank könnt ihr dahingehend noch etwas lernen. Wenn ihr Gold habt, dann lagert es zunächst einmal sicher im Ausland ein. Wenn ihr es dann zu Hause haben wollt, kann es jahrzehnte dauern, bis ihr an euer Gold wieder heran kommt. Es gibt ja solche Edelmetallverwahrungsgesellschaften, die sich damit rühmen, für euch Edelmetalle physisch zu kaufen und dann sicher für euch einlagern wollen.
Man hat über die Geschäftspraxis solcher Gesellschaften gelesen, dass die das Gold gar nicht in der Menge kaufen, wie sie es versprechen. Die eine Hälfte lagert zwar in deren Tresoren, aber mit dem Rest wird munter an den Terminmärkten herumspekuliert. Natürlich ist das bei unseren amerikanischen Freunden bestimmt nicht so. Die haben jedes Gramm, dass ihnen die anderen Länder anvertraut haben, natürlich physisch gelagert. Allein der Versuch einer Zählung scheitert immer wieder an irgendwelchen Problemen. Also Vertrauen wir einmal auf die Ehrlichkeit der Amerikaner, was angesichts von Spionageafhären der NSA zwar etwas schwierig, aber sicher nicht unmöglich ist.
Der Malachit.

Angriff auf unser Geld

Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Der nächste Versuch, an das Geld der kleinen Leute zu kommen, wurde gestartet. In der heutigen Ausgabe der Volksstimme Magdeburg fand ich gerade folgenden Artikel:
Bild 16

Oma Krause von nebenan hat mich auch gleich angerufen und will aus Angst vor dem Wertverlust ihres Geldes sich mit „Kalkuliertem Risiko für Sparer“ davor schützen. Sie hat schon lange nicht mehr so ein altmodisches Sparbuch, wie laut Zeitungsartikel 49% der Bundesbürger. Nein, sie hat inzwischen ein Tagesgeldkonto. Aber nach diesem Artikel hat sie Angst, dass sie wegen der Inflationsrate von 1% und dem laut Zeitungsartikel nur 0,8% erhaltenen Zinsen, Geld verliert.
„Was soll ich denn nur machen Herr Malachit. Wenn ich mal sterbe, kann ich ja nicht einmal mehr die Beerigungskosten bezahlen. Wäre es nicht besser, wenn ich mein Geld in Aktien anlegen würde?“
Es ist wohl so, dass steter Tropfen den Stein höhlt. Wenn man immer wieder solche Artikel lesen muss, dann kann einem schon angst und bange werden.
Da habe ich der Oma Krause gesagt, dass sie ihre 10.000 Euro da lassen soll, wo sie sind. Sie bekommt ja im Jahr 80 Euro Zinsen und die Inflationsrate beträgt nur 1%. Da hat sie in einem Jahr 20 Euro verlohren und immer noch 9.980 Euro übrig. Vielleicht sollte sie aber einmal darüber nachdenken, die Sparkasse zu wechseln.
„Warum denn das? Ich bin doch schon mein ganzes Leben lang bei der Sparkasse.“
… und die kassiert jeden Monat 6,50 Euro Kontoführungsgebühren. Das sind im Jahr 78 Euro, habe ich ihre Worte ergänzt.
Da war Oma Krause ganz schön überrascht, denn darüber hatte sie überhaupt noch nicht nachgedacht.
„Das stand aber nicht in dem Zeitungsartikel.“
Nein natürlich nicht, denn wenn das so wie die Werbung für Aktien jeden zweiten Tag in der Zeitung stehen würde, dann kämen die Leute vielleicht genau auf diese Idee. Das liegt natürlich nicht in derem Interesse und sie wären gezwungen diese Gebühren abzuschaffen. Es gibt ja bereits Onlinebankkonten ohne Gebühren.
Dann hat sie mich noch gefragt, ob sie nicht vielleicht wegen des Risikos … besser auf einen geeigneten Aktienfond setzen sollte. Da stand schließlich „Aktien sind attraktiv – sie werden häufig nur nicht so empfunden.“ Das mit dem Unterstreichen des Wortes häufig ist mir noch eingefallen, um die Volksmeinung zu untermauern.
Da habe ich ihr gesagt, dass sie vor zwei Wochen einen solchen DAX- Index-Fond hätte kaufen sollen. Mit ihren 10.000 Euro hätte das prima geklappt, denn der DAX hatte da etwa so viele Punkte.
„Und nun?“
Ja nun hat er noch 9700 und du hättest innerhalb von 14 Tagen 300 Euro weniger. Dazu kommen noch etwa 3% Ausgabeaufschlag und ein paar Euro Kontoführungsgebühr. So wie bei deinem Sparkassenkonto. Das hat sie dann verstanden, aber wie viel weniger, das habe ich ihr dann ausgerechnet.
Also die Kontoführungsgebühr rechnen wir mal nicht, denn die hättest du ja bei deinem Sparkassenkonto auch zahlen müssen. Aber die 3% Ausgabeaufschlag sind noch mal 300 Euro. Also zusammen 600!
Nun wollte Oma Krause keinen Aktienfond mehr, denn wenn sie in den nächsten drei Wochen wieder 300 oder 400 Euro weniger auf ihrem Konto hat, dann macht das für sie keinen Sinn.
Aber die Bank wechseln, das will sie jetzt doch, damit sie wenigstens die 78 Euro behält. Steuerfrei und der Verlust von 20 Euro im Jahr sind pro Monat etwa 1,60 Euro. „Da esse ich im Monat mal ein Stückchen Kuchen weniger.“ sagte sie, bedankte sich artig und legte den Hörer auf.
Der Malachit

Meinungsmanipulation

Hallo liebe Freunde des Reichwerdens!

Die Entscheidung, reich werden zu wollen, entspricht ganz und gar nicht dem, was die Bürokraten den Bürgern eintrichtern wollen. Die Leute sollen möglichst viel arbeiten, das verdiente Geld möglichst schnell für den Konsum ausgeben, damit die Wirtschaft neue Waren produzieren kann und dann sollen sie, als Folge der stressigen Arbeit und dem damit verbundenen schlechten Gesundheitszustand möglichst vor dem Erreichen des Rentenalters am Herzinfarkt oder Krebs sterben.
Das ist der Idealfall für das Funktionieren unserer Gesellschaft. Wer da nicht mit machen will und ausschert, wird als Außenseiter, Spinner oder als asozial diffamiert.
Sich trotzdem geistig aus der religiösen und gesellschaftlichen Umklammerung zu befreien, erfordert ein starkes Selbstbewusstsein und Wissen. Es ist das Wissen darüber, wie über Funktionsmechanismen die Freiheit der Bürger eingeschränkt oder ihr Verhalten in die gewünschte Richtung manipuliert wird.
Wie das bezüglich des Reichwerdens versucht wird, konntet ihr in den Kalenderblätteren lesen.
Ein ähnliches Beispiel durften wir in dieser Woche erleben. Es ging um die Entscheidung des Bundesgerichtshofes die Helmpflicht für Fahrradfahrer nicht festzuschreiben. Auf den ersten Blick ist das eine für den Bürger gute Entscheidung. Die Richter haben dem Bestreben der Bürokraten, mit Gesetzen und Verordnungen die persönliche Freiheit der Bürger weiter einzuschränken, eine Abfuhr erteilt.
Ende? Keineswegs!
Weil das nun per Verordnung nicht geklappt hat, ziehen die Bürokraten die nächste Karte. Es ist die Karte der Meinungsmanipulation mit Hilfe der von ihnen kontrollierten Medien. Es reicht offensichtlich nicht, dass die höchste Instanz (Bundesgerichtshof) wegen des Themas angerufen worden ist. Jetzt wird das Thema Fahrradhelm so richtig in die Köpfe der Menschen hineinplatziert – als wenn es nichts Wichtigeres geben würde.
Aufwändige Berichte mit Fernsehbildern, wie der Kopf eines Dummies auf der Motorhaube eines ausrangierten Schrottautos zerschellt. Ja, da schauen die Leute hin und bekommen so richtig Angst. Ist es nicht vielleicht doch besser, sich einen Fahrradhelm aufzusetzen? Und damit endet der Manipulationsversuch der Bürokraten nicht. Passend dazu schlage ich gestern die Tageszeitung auf und was schaut mich da an?
Fahrradhelme
Es ist eine Kollektion bunter Fahrradhelme, wie aus einem Kaufhauskatalog.
Eine bessere Werbung für ihre Produkte hätte sich die helmproduzierende Brange wirklich nicht wünschen können. Auf der Titelseite der Tageszeitung zum Anzeigenpreis von 0,00 Euro. Wahnsinn!
Das ist aber noch nicht alles, denn auf Seite 8 der gleichen Ausgabe bekommen die aufmerksam gewordenen Bürger einen ausführlichen Bericht präsentiert; mit Bild, Funktionsbeschreibung usw. Glaubst du nicht? Bitte schön!
Fahrradhelm 2
Natürlich kann der Bürger nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs frei entscheiden, ob er sich einen Helm aufsetzt oder nicht. Tuen die meisten aber wohl angesichts der Sensibilisierung des Themas nicht. Sie werden auch im Zweifel Fahrradhelme kaufen. Und genau das ist es, was die Bürokraten wollten. Waren verkaufen und das Geld der Bürger abziehen.
So funktioniert das mit der Manipulation.
Wenn du nun noch Zweifel hast. „Vielleicht ist ein Fahrradhelm doch gar nicht so schlecht?“ Dann ist das Meisterstück der Bürokraten gelungen; ohne Gesetzesverordnung, bei Bewahrung der Entscheidungsfreiheit dem Volk doch ein paar Tausend neue Fahrradhelme zu verkaufen. Und weil der Nachbar nun einen solchen neuen Fahrradhelm trägt, wirkt sich das über den Herdentrieb auf das Verhalten der übrigen Bevölkerung aus.
Die Wirtschaft wird angekurbelt und der Bürger trennt sich in gutem Glauben, eine eigene Entscheidung getroffen zu haben, von seinem Geld.
Warum auch nicht, denn „Sparen lohnt sich ja nicht“. Aber das ist eine andere Manipulation.
Der Malachit.