Kalenderblätter zum reich werden

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Griechenland und Deutschland

Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Wenn man reich und wohlhabend werden will, dann braucht man das Fahrrad nicht immer wieder neu zu erfinden. d.h., dass man von anderen lernen kann und deren positive, wie negative Erfahrungen für sich nutzen sollte.
Es gibt da allerdings ein Problem. In der heutigen Zeit stehen jedem alle Informationen zur Verfügung. Diese sind jederzeit im Netz abrufbar. Dann ist doch alles prima, wo ist das Problem?
Das Problem ist, dass mit dem Netz so viele Informationen verbreitet werden, dass man kaum alles verarbeiten kann.
Das nächste und weitaus schlimmere Problem ist, dass in der Informationsflut ein großer Teil Müll enthalten ist. Den von den guten Informationen zu trennen (Mülltrennung), ist ziemlich schwierig. Das gelingt nicht einmal den qualifizierten Entsorgungsunternehmen richtig. Die Folge davon ist, dass viele wertvolle Rohstoffe einfach in der Müllverbrennungsanlage landen.
Im Netz ist es so, dass die wertvollen Informationen nur sporadisch oder gar nicht veröffentlicht werden. Das hat den Grund, dass es beispielsweise niemandem außer dir selbst nutzt, wenn du reich wirst. Es ist ganz einfach ein ökonomisches Gesetz. Wenn sich der Reichtum bei dir ansammelt, dann fehlt er irgendwo anders. z.B. fehlt er in deinem Land der Allgemeinheit, dann fehlt er auch in anderen Ländern, denn der Reichtum wird in Form von Rohstoffen von dort weg gebracht. Wenn die Menschen in den ärmeren Ländern dann auch mal ein Fahrrad oder Auto haben wollen, müssen sie es dort kaufen, wo es Fahrräder und Autos gibt. Nein, nicht in Albanien oder dem Sudan und auch nicht in Peru oder, ja richtig, in Griechenland.
Das Wissen, wie man reich und wohlhabend werden kann, wird nicht an die große Glocke gehängt, also ins Netz gestellt. Dort tummeln sich millionenfach nur Spaßaffen und freuen sich, wenn der „singende Hund“ auf YouTube millionenfach angeklickt wird. Informationen, wie man reich werden kann, werden in Familienclans geheim gehalten und nur Eingeweihten zugänglich gemacht. Warum sollte man das auch in die Welt hinaus posaunen. Die Leute würden es ohnehin nicht verstehen und glauben lieber dem „singenden Hund“. Dass das Video von einem anderen Spaßaffen getürkt worden ist, um sich hervor zu tun, ist dann die Wahrheit, die vielleicht dahinter steht.
Womit bezahlen denn nun die Albaner ihr Fahrrad? Dazu fällt mir eigentlich nur ein, dass sie keines bekommen. Die Sudanesen auch nicht. Die sind so arm, dass sie übers Mittelmeer schwimmen müssen, um sich ihr Fahrrad persönlich abzuholen. Die Peruaner könnten wenigstens mit Silber bezahlen, wenn ihnen ihr Silber nicht von amerikanischen Minengesellschaften schon vorher gestohlen werden würde. Also bekommen sie nur ein paar lausige US-Dollar, die dann im Land verschwinden. Das hat Papst Franziskus zwischen den vielen winkenden Armen hindurch gar nicht sehen können. Und Griechenland? Womit bezahlen die ihre Fahrräder und Autos? – mit Euro, mit Krediten in Euro, mit Geld also, das sie eigentlich noch gar nicht haben. Mit Geld, dass sie sich erst noch erarbeiten müssen. Wie denn, so könnte man fragen, wenn wir sie aus der Eurozone hinaus komplementieren. Und wann denn, wenn wir sie in der Eurozone halten?
Die Griechen haben aber einen Vorteil. Sie brauchen das Fahrrad nicht neu zu erfinden. Sie können von Deutschland lernen.
1. Vom deutschen Kaiser Wilhelm I.
Der hat 1871 einen Krieg mit Frankreich gemacht und gewonnen. Dann musste Frankreich Reparationen an Deutschland zahlen – in Gold versteht sich. Die französischen Münzen wurden eingeschmolzen und mit dem Bild des Kaiser höchst selbst neu geprägt. Die Reste kann man heute noch im Münzhandel günstig kaufen. 20 Mark, 7,16 g Gold für etwa 250 Euro das Stück.
Haben die Griechen versucht, aber Der Finanzminister Wolfgang und die Mutti haben abgelehnt. Geht auch irgendwie nicht, denn die Griechen haben den Krieg ja nicht so richtig gewonnen.
2. Vom deutschen Volk.
Das war nämlich so clever, dass es nach der Niederlage im 1. Weltkrieg seinen Kaiser abgeschafft hat. Deutschland musste nun seinerseits Kriegsreparationen an Frankreich und Co. bezahlen. Nach dem Versailler Vertrag bis etwa 1980. d.h. etwa 60 Jahre allein für den verlorenen 1. Weltkrieg. Da hat sich das deutsche Volk lieber einen neuen Führer gewählt. Der hat den Franzosen dann mal so richtig gezeigt, was ihre Zahlungsforderungen wert waren. Schulden nach 60 Jahren zurück zahlen, nicht mit uns! Nach 20 Jahren lagen die Franzosen am Boden zerstört und Adolf besuchte Paris.
Damit haben die Griechen nun angefangen. Zuerst haben sie sich eine neue Regierung gewählt, die mit den Milliardenforderungen aufräumen wollte. Dann kam OXI, also nicht mit uns. Und nun müssten sie … . Ja sie müssten ihre Armee aufbauen, sich über die im Versailler Vertrag festgelegten Rüstungsbeschränkungen hinweg setzen und … .
Jetzt bleiben sie aber auf der halben Strecke stehen und haben selbst Vorschläge zu Sparmaßnahmen bei der Armee gemacht. Irgendwie geht das auch nicht so, wie das die Deutschen in den Zwanziger und Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts praktiziert haben. Da muss man sich auch taktisch anders verhalten. Die Taktik von Herrn Tsipras ist wirklich undurchschaubar. Wenn er mit den Russen zusammen gehen würde, dann hätte er zwar den Euro nicht mehr, aber wahrscheinlich das As im Ärmel, das sein taktisches Spiel entscheiden könnte. Die Rückzahlung der Milliarden ist sowieso nicht möglich. Was ist in 60 Jahren, also von 1920 bis 1980 in Deutschland alles passiert. Da denkt weder einer an Kriegsreparationen aus dem 1. Weltkrieg noch an Kriegsreparationen aus dem 2. Weltkrieg noch an sonst irgendwelche Schulden. Genau so muss sich Tsipras auch verhalten. Schulden nicht streichen sondern DEH….HNEN. Nicht 30 sondern am besten 70 oder 100 Jahre. Spielt eigentlich überhaupt keine Rolle, denn in 100 Jahren sind sowieso alle tot und die Welt wird eine völlig andere sein. Wahrscheinlich eine Welt ohne Euro und wenn die Griechen taktisch so klug handeln, dann könnten sie der zukünftigen Entwicklung schon wieder einen Schritt voraus sein.
Wisst ihr, wer die ersten Silbermünzen geprägt hat?
Na dann schau einmal, was ich gefunden habe.
Silbergeld
Silber als Zahlungsmittel: Die Griechen prägten rund 600 Jahre vor Christus die ersten Silbermünzen, die Drachmen. Der Spruch „Eulen nach Athen tragen“ geht zurück auf diese Münzen, die mit einer Eule geschmückt waren. Silbermünzen galten weltweit lange Zeit als Zahlungsmittel (in Deutschland bis 1871). Ab 1870 übernahm jedoch Gold die wichtigste Rolle als Währungsmetall und die wirtschaftliche Bedeutung sank.
Silber in der Geschichte: Die größten Silbervorkommen in der Antike lagen in Laurion, einer Region südlich von Athen.

Wer das Bild genau ansieht, hat natürlich bemerkt, dass das keine Silber-Drachmen sind, denn die gibt es im Moment noch nicht – noch nicht!
Der Malachit

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Das Referendum, die Regierung Merkel und der Wolf

Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

Eigentlich sollte sich dieses Blog ja nur damit beschäftigen, wie man wohlhabend und reich wird. Die Ereignisse in der Welt zwingen mich aber förmlich dazu, auch einmal über den Gartenzaun zu schauen. Was da so alles los ist, kann einen echt nicht kalt lassen. Ohne Rücksicht auf die Ereignisse hinter dem Zaun einfach sein Ding durch ziehen geht nicht. Und aus der Position eines Adlers auf die zurück gelassene Herde schauen, lässt auch diesen, wenn er sich auf einen Felsen nieder gelassen hat, nur ungläubig den Kopf schütteln.
Was musste er da in der letzten Woche alles mit ansehen.
Z 2Steckbrief :.
Ich habe gleich mal einen Steckbrief heraus gegeben, damit jeder weiß, wie der aussieht.
Da wagt es ein kleiner griechischer Randeuropäer in einem demokratischen Rechtsstaat, ein mit der Regierung „Europa“ nicht abgesprochenes Referendum abzuhalten. Das Land war von Brüssel so weit weg, dass es der Adler kaum noch sehen konnte. Unfassbar!
Der hat einfach sein Volk abstimmen lassen. Und das in einer lupenreinen Demokratie. Unfassbar! 88|
Dass so etwas in unserem Land nicht passiert, dafür sorgt unsere Regierung. Schließlich wurde sie ja dafür vom Volk gewählt. Demokratie ist, wenn das Volk abstimmt und die Regierung das regiert, was das Volk will oder so ähnlich. Das sieht dann so aus.
Z 1
Wozu also das Volk befragen. Da würden die vielen Hände nur unnötig beim Regieren behindert.
Für die Meinung des Volkes gibt es doch im Fernsehen bei n-tv immer die Meinungsumfragen.
z.B. gestern: Sollte Griechenland ein drittes Hilfspaket bekommen?
Ja: 9% OXI: 91%
Was glaubt ihr, wie unsere Regierung dazu entscheiden wird? Ich denke sie wird sich für „Ja“ entscheiden, denn OXI kennt die überhaupt nicht.
Sollte Deutschland mehr Flüchtlinge aufnehmen?
Dazu habe ich leider keine Zahlen aus dem Umfragebarometer von n-tv. Dafür wurde gestern im Fernsehen eine Befragung von Bürgern aus Freital in Sachsen gesendet. Dort hat die Landesregierung in einem Gebäude Flüchtlinge unter gebracht.
Da fletschte die Oma aus Sachsen die Zähne: Gesindel, Schmarotzer und dass es denen wie im Schlaraffenland geht. Der Reporter war fassungslos. Die Drehgenehmigung im Saal, wo sich die Bürger versammelt hatten, wurde nicht erteilt. Der Reporter war auch ganz glücklich darüber, dass er die tumultartigen Ausschreitungen nicht noch auf seinem Chip speichern musste, sagte er zumindest und berichtete nur akustisch darüber.
Somit ersparte er wenigstens seinem Chefredakteur die Entscheidung, diesen Beitrag aus rechtsstaatlichen Gründen selektieren zu müssen. Die Regierung regiert inzwischen so, dass noch mehr Flüchtlinge aufgenommen werden. Das ist streng genommen genau so, wie es das Volk zu wollen hat. 88|
Schließlich kann man ja seine Stimme nur ein mal abgeben. Wen wundert es da eigentlich, dass immer mehr Bürger ihre Stimme lieber behalten?
Hier zum Beispiel das Ergebnis der letzten Wahl in Bremen: (Zum Vergrößern einzach auf das Bild klicken.)
Z 4
Es ist gerade mal noch die Hälfte, die sich demokratisch entscheiden möchte. Die andere Hälfte hat sich auch entschieden.
So ist das in der Demokratie.
Und nun noch eine gute Nachricht zum Schluss. Der Wolf trat ja in letzter Zeit immer negativ in Erscheinung. Da wurden Schafe gerissen Pferde in Panik versetzt, ja sogar Kinder gejagt. Ich habe darüber wiederholt geschrieben. Nun kann ich auch mal etwas positives vom Wolf berichten. Ich habe die gute Nachricht farblich hervor gehoben, denn die wurde in dem Artikel ziemlich in der Mitte versteckt. (Zum Vergrößern und Lesen einfach auf das Bild klicken.)
Z 3
Den Blogbeitrag habe ich nicht nur zur Unterhaltung geschrieben. Denkt einmal darüber nach!
Die Wahrheit steht, wie so oft, zwischen den Zeilen.
Der Malachit.

Ostern

Hallo liebe Blog-Leser!

Ostern3
Leider habe ich in diesem Jahr vom BUND keine kostenlosen Osteraufkleber mehr bekommen. Nach jahrelangen, vergeblichen Bemühungen der Institution, einen kleinen Anteil meines Geldes für sich zu erhaschen, haben sie meine Adresse wohl aus ihrem Verteiler gestrichen.
Dabei waren die Tipps z.B. für das Färben von Ostereiern mit kostenlosen Planzenstoffen durchaus nachahmenswert. Aus den Vorjahren habe ich noch eine solche Karte mit Tipps aufbewahrt. Ostern1
Zur Vergrößerung einfach auf das Bild klicken.
Die billigste Variante ist allerdings, die bereits gefärbten Eier beim Discounter für wenig Geld einzukaufen.
Also wie gesagt, die schönen Aufkleber habe ich dieses Jahr nicht mehr bekommen. Dafür bin ich ins Fadenkreuz einer anderen Institution geraten; – einer Bank. Da mein Kontostand einen von dieser Bank wahrscheinlich als Grenzwert veranschlagten Betrag überschritten hat, erachtete sie es offensichtlich als notwendig, sich um mein Geld auf einer anderen Ebene, als des normalen Kundengeschäftes zu kümmern.
Ostern2
Ja so sind sie. Die lieben Banken halten doch für jeden etwas bereit, mit dem sie ihn erfreuen können. Besonders erfreut sind sie dann, wenn sie die Kontrolle über das angelegte Geld ausüben und nach herzenslust darin herum wühlen können. Nach Abzug der vielfältigen Gebühren, Ausgabeaufschlägen und sonstigen Nebenkosten, die natürlich von Zeit zu Zeit variiert werden, bleibt für den das Risiko tragenden Anleger tatsächlich ein kein wenig übrig. Das darf er dann, um Gerechtigkeit walten zu lassen, mit seinem Finanzamt teilen.
Na dann: Ostern4
Der Malachit.

Eurokrise und Griechenland

Hallo liebe zukünftigen Millionäre!

In einer Pressemitteilung wird uns heute eine zukunftsweisende Offerte zugänglich gemacht. Es geht mal wieder um unser Geld; um unseren Euro also. Nun lassen sie langsam die Katze aus dem Sack und entlassen die armen Griechen aus Demselben.
Wenn nicht gerade heute der 1. April wäre, könnte man glauben, dass die Europolitiker nun endlich ein Einsehen mit den armen Griechen hätten. Denn, so könnte man weiter philisophieren, aus Griechenland ist nun wirklich nichts mehr heraus zu holen, was für uns Deutsche nutzbar gemacht weden könnte. Mit deutschen Panzern bis an die Zähne bewaffnet, eine respektable Armee aufgebaut zu haben, ist ja schon einmal etwas. Aber was wollen die Griechen in ihrer jetzigen Situation eigentlich mit der hochgerüsteten Panzerarmee? Wollen sie sich gegen die Türken verteidigen, die Türkei vielleicht annektieren oder Bulgarien erobern?
Also nicht mit meinen Euros. Hoffentlich haben die unsere Panzer auch bezahlt. Später mit Drachmen wird das nämlich schwierig. Was sollen wir denn mit den vielen Drachmen. – Aber wie ist das eigentlich mit dem Euro überhaupt? Wenn die EZB so wie bisher weiter Euros druckt, dann lassen sich die vielen Euros vielleicht gegen wertstabile Drachmen eintauschen. Und wenn bisher noch nicht geschehen, können die Griechen die viele Millionen Euro kostenden Panzer auch mit ein paar Tausend Drachmen bezahlen. 🙄
Da kenne sich noch einer aus. Aber die Mitteilung ist echt. Oder soll sie uns nur für das zukünftige Geschehen vorbereiten? Wenn doch heute nicht gerade der 1. April wäre und der Hintergrund so lebensnah nach vorn drängen würde.Aprilscherz mit Hintergrund
Wisst ihr eigentlich, was garantiert kein Aprilscherz ist?
Dann lest einmal, was Fürst Otto v. Bismarck vor über huntert Jahren gesagt hat. Wenn ihr klug genug seit, dann folgt ihr dem und tauscht euro Euros rechtzeitig gegen griechische Drachmen ein.:DD
Der Malachit.

Politische Ereignisse, die uns treffen — treffen sollen

Hallo liebe Leser!

Die politischen Ereignisse überschlugen sich in der letzten Zeit dermaßen, dass man kaum zum Luftholen kommt.
Da sind die Pegida-Demonstrationen und die damit verbundenen Irritationen. z.B. das Bild, auf dem sich der Anführer Bachmann als Charlie Chaplin verkleidet hat. Das war richtig „Butter bei die Fische“.
Dann die vielen tausend Gegendemonstranten; also gegen Charlie Chaplin. Da können sich wahre Demokraten mal so richtig einhaken und unter den Augen von tausenden abkommandierten Polizisten mit einer Menschenkette verhindern, dass die anderen Deutschen die Islamisierung des Abendlandes verhindern.
Und dann das politische Gerangel um den Kinderporno-Herunterlader. Um das geht es da plötzlich überhaupt nicht mehr. Nachdem er aus seinem selbst gewählten Rattenloch im Ausland wieder hervorgekrochen ist, wird er als Wahrheitsaufklärer von den parteipolischen Gegnern hofiert. Held Edathy. Einfach nur ekelhaft!
Direktübertragungen der Feiern in Auschwitz! Auf allen Nachrichtenkanälen des Fernsehens und im öffentlich rechtlichen Fernsehen. Toll! Einschaltquote etwas über 6%. Das deutsche Volk darf das nicht etwa vergessen, denn die Neusiedler in Israel sind schließlich jetzt unsere Freunde gegen die arabischen Störenfriede da unten.
Und dann die Entscheidung der EZB. Ich weiß wirklich nicht, was ich dazu noch sagen soll. Aber mal ehrlich: Was kann man denn von einem italienischen Finanzpolitiker an den Schalthebeln von Geld erwarten. Vor knapp hundert Jahren war die 20 Lire Münze noch eine richtige Goldmünze, ähnlich wie die 20 Mark Münze. Etwa 50 Jahre später waren 1000 Lire eine Mark. Kann man von so einem Währungsleichtfuß aus Italien eine Stabilitätspolitik für eine gemeinsame Währung erwarten?
Und dann noch die Wahl in Griechenland. Da müssen wir drüber verhandeln. Also nicht über das Wahlergebnis. Wahlergebnisse sind nicht verhandelbar; – also alternativlos. Das haben die Griechen ja schon vor jahresfrist angedeutet, als sie unsere Kanzlerin – nein nicht als Charlie Chaplin verkleidet haben. So diskret sind die nicht vorgegangen. Die haben unserer Kanzlerin kackfrech eine Armbinde mit verfassungfeindlichem Symbol verpasst. Jetzt weiß sie genau, wo die Griechen; also die Griechen wäre jetzt vielleicht übertrieben, aber sagen wir einmal, große Teile der Griechen, uns Deutsche einordnen. Ja, so ist das und die neue griechische Regierung fordert deshalb auch 160 Mrd Euro, 300 Mrd, 500 Mrd, mit nach oben offen bleibender Option Kriegsentschädigung von uns Faschisten.
Wisst ihr was? Das passt eigentlich sehr gut in das Bild vom politischen Verantwortungsbewusstsein, das uns unser Bundespräsident auf seiner Rede in Auschwitz eindringlich eintrichtern wollte. Wenn das so stimmt, dann ist die griechische Forderung nach Kriegsreparationen so was von überfällig, dass uns das schlechte Gewissen geradezu erdrücken müsste.

Und wenn du nun alles, was natürlich nur die Spitze des Eisberges ist, in einen Zusammenhang bringst, dann kommt sogar etwas dabei heraus.
Du musst dich viel mehr um das kümmern, was in der Welt passiert und worauf du keinerlei Einfluss hast.
Du musst unseren Politikern vertrauen, die dafür sorgen, dass unser Land einen guten Ruf in der Welt genießt.
Du musst Buße tun, auch für die Sünden, die andere begangen haben.
So wird ein Volk erfolgreich beschäftigt.
Kein Wort darüber, wie du dich darauf vorbereiten solltest, wenn das ganze Lügengebäude in sich zusammen bricht.
Kein Wort darüber, wie du dich positionierst, um selbst den Kopf frei zu bekommen.
Kein Wort darüber, wie du die Dinge händelst, auf die du wirklichen Einfluss hast und die in deinem persönlichen Verantwortungsbereich liegen.
Vielleicht mit Konfuzius: „Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben.“
Oder „american way of life“ : „Kümmere dich um dich selbst, sonst tut es keiner.“
Nicht gerade edel aus gesellschaftlicher Sicht, aber mit den Worten der Kanzlerin, – „alternativlos“.
Der Malachit.