Kalenderblätter zum reich werden
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Kalenderblatt 180

Hallo liebe zukünftige Millionäre?

Das neue Kalenderblatt 180 ist nun geschrieben und hier als Beitrag eingestellt. Außerdem habe ich es auch in die Sammlung der Kalenderblätter zum Abruf als PDF-Datei abgelegt. Nun zum Thema und viel Spaß beim Lesen und Nachdenken.

Der Prozess des reich Werdens oder anders ausgedrückt, der Anhäufung von Geld, ist ein Vorgang, der sehr lange andauern muss. Seine größte Effizienz erreicht er dann, wenn dieses in der Öffentlichkeit verpönte Verhalten und mit reichlich negativ assoziierten Begriffen hinterlegte Tun, zum vorrangigen, das eigene Leben bestimmenden Prinzip verinnerlicht wird. Egoistisch, hartherzig, unsozial, mitleidslos, geldgierig, geizig, … sind die dafür geprägten Worte. Nun, wer möchte sich schon mit solcherlei Begriffen schmücken? Schließlich leben wir ja nicht allein in dieser Welt, sind biologisch betrachtet sogar gemeinschaftlich orientiert und dadurch in einer Gesellschaft integriert. Deren Regeln gelten auch für uns. Ob wir das nun wollen oder nicht, müssen wir uns an diese Regeln halten. Und das ist auch gut so, denn die Regeln der Gesellschaft beinhalten für uns günstige Bedingungen. Sie sorgen für eine relative Sicherheit nach innen. Eine absolute Sicherheit, einem Glashaus gleich, kann es nicht geben und sie gewährleisten den Schutz gegen äußere Feinde. Wer diese Regelungen verwaltet, spielt für uns prinzipiell keine Rolle. d.h.: Welche Partei im gesellschaftlichen System gerade die Regierung stellt, ist unerheblich. Wir haben andere Dinge zu regeln. Wir müssen mit den Menschen klar kommen, die in unserem unmittelbaren Umfeld agieren. Das sind die Familie, die Freunde, die Arbeitskollegen. Wir dürfen nicht erwarten, dass diese ein solches Tun, wie das konsequente Anhäufen von Geld großartig finden. Immerhin sind sie der ständigen, manipulativen Einflussnahme, der vorrangig auf das gesellschaftliche Wohl orientierten Medien unterworfen. Und steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein. Sie werden es mit ziemlicher Sicherheit nicht großartig finden, wenn wir uns primär so verhalten, dass nicht die Gesellschaft, sondern wir selbst den größten Verteil erlangen. Ergo, sie werden es nicht großartig finden, wenn wir uns egoistisch, unsozial und geldgierig verhalten. Geiz ist, wie es in einem die Aufmerksamkeit der Massen erwecken wollenden Werbespruch einst hieß, schon lange nicht mehr geil. Und war es gesellschaftlich betrachtet auch nie. Die ständige Beeinflussung seitens der Medien Presse, Funk und Fernsehen, hat bereits deutliche Spuren hinterlassen. Viele meinen inzwischen, dass sich das Sparen nicht mehr lohnt und dass das Geld nicht auf das Sparbuch, sondern an die Börse gehört. Wer allerdings geizig ist, der sichert sein Eigentum ab und setzt es nicht um ein paar Prozent Willen den Gefahren unkalkulierbarer Weltrisiken aus. Die Börsenkurse spiegeln die wirtschaftlichen Verhältnisse der dort gelisteten Firmen schon lange nur noch sehr bedingt wider. Sie reagieren mehr auf Tweets, und politisches Weltgerangel als auf wirtschaftlich relevante Firmengewinne oder Verluste. Aus diesem Grund ist geiziges Verhalten eher vorteilhaft und die Gier, die ja bekanntlich Hirn frisst, könnte unser egoistisches Tun in schmerzlicher Weise vergesellschaften. Das bedeutet, dass das durch jahrelanges kontinuierliches Tun angehäufte und somit in persönlichem Besitz befindliche Geld, mittels von der Gesellschaft geschaffener Institutionen, wie z.B. der Börse, in den Besitz anderer über geht oder von den dort installierten Mechanismen überhaupt vernichtet wird. Das müssen wir unbedingt vermeiden.

Unser in persönlichem Besitz befindlicher Geldberg kann nur wachsen, wenn er gehegt und gepflegt wird. Dieses Geld besitzt eine völlig andere Qualität als das durch die Kreditwirtschaft der Banken erzeugte Giralgeld auf den Konten von Firmen, Versicherungen, Hedgefonds und sogenannten Vermögensverwaltern. Wir sind unser eigener Vermögensverwalter und unser Geld ist versteuertes, ehrliches und reales Geld. Es sind echte, unserer eigenen Verwaltung und Kontrolle unterliegende Geldscheine. Oder auch ehrliches, versteuertes, auf einem Bankkonto verwahrtes Geld. Nur das ist echtes Geld. Auch wenn der Staat durch seine inflationäre Geldpolitik, ständig daran herum nagt und etwas wegknabbert, bleibt uns der weitaus größte Teil davon erhalten. Nur darauf kommt es an. Den kleinen Verlust können wir allerdings durch eigene Umschichtungen niedrig halten. Wenn wir Teile unseres Geldberges aus der elektronischen Kontenform in die Papierform umwandeln, entziehen wir den Banken zumindest einmal die Kontrolle über unser Geld. D.h.: Sie können uns nicht mit Negativzinsen auf Geldeinlagen bei ihnen belasten, Verwahrgebühren erheben oder sonst wie bevormunden. Auch wenn der Geldschein nur ein auf gesellschaftliches Vertrauen oder wie es auf der Dollarnote heißt:

Dollar 1   “ IN GOD WE TRUST „

gegründet ist. Angesichts solcher Sicherheit frage ich euch, wer denn dem lieben Gott nicht vertrauen würde. Wenn mir jemand genau sagen kann, was es denn ist, – dieses Etwas, dass wir Gott nennen, dann würde ich dem auch gern vertrauen. Nun, ihr merkt wohl schon, wo rauf das hinaus läuft. Mit dem Geldschein sollt ihr auf etwas vertrauen, von dem niemand sagen kann, was es denn ist; – also Gott. Hm, eine ziemlich unsichere Sache.  Immerhin haben wir mit dem Geldschein ein real existierendes Ding in der Hand. Etwas, das wir sehen und anfassen können, das wir in die Tasche stecken und wegtragen können. Das ist schon eine ganze Menge mehr Kontrolle als über die das Geldguthaben repräsentierenden Zahlen auf dem Kontoauszug einer Bank. Um an mein eigenes Geld zu kommen, bedarf es zumindest noch eines funktionierenden Geldautomaten.

Mit dem Wechsel des Geldes von der Papierform in eine andere Form könnt ihr sogar den Inflationsverlust ausgleichen. Doch das werde ich euch in einem anderen Beitrag mitteilen.

Alles Gute. – Der Malachit.

Weltspartag 2019

Hallo liebe zukünftige Millionäre!

Das heutige Datum, es ist der 30.10.2019, ist für uns ein Besonderes. Es ist Weltspartag. Nun, wir wissen es natürlich, dass, wenn man nicht gerade eine Million im Lotto gewinnt oder ein genialer Erfinder, Künstler, Fußballer, Tennisprofi, … ist, das Sparen für alle anderen die einzige Möglichkeit ist, wohlhabend und reich zu werden. Den Weltspartag gibt es bereits seit dem Jahre 1925. Die Idee des Sparens scheint demnach nicht erst seit kurzem, aktuell zu sein. Aber seit es auf Spareinlagen keine Zinsen mehr gibt und die Werbetrommel gebetsmühlenartig wiederholt, dass sich das Sparen nicht mehr lohnt, scheint es doch aus der Mode gekommen zu sein; – oder doch nicht? Die Deutschen geben ihr Geld lieber aus. Ansonsten wird es von der Inflation entwertet. So die allgemeine Propaganda in den Mainstreammedien. Ja, so ist es wohl und viele folgen dem gesellschaftlich gewollten Verhaltensmuster. Der Geldbesitz macht frei, denn Geld ist das Maß aller Werte. Doch was wird aus einer Gesellschaft, wenn seine Teile, die Menschen, alle frei sind. Wer frei ist, kann schließlich tun und lassen was er will. Arbeiten was er will, wann er will und wo er will; oder auch nicht. Keine Abhängigkeit mehr, kein Zwang, den nächsten Euro verdienen zu müssen. Was für eine irreale Vorstellung. Geht so etwas überhaupt? Kann man das erlauben, ein solches Privileg für alle?

Nein, das darf es nicht geben. Die Gesellschaft würde zusammen brechen. Das Privileg, unabhängig und frei zu sein, ist nur für einen kleinen Kreis Auserwählter real. Und es bleibt wie Pech am Geld haften. Blatt 140 5

Das galt offensichtlich bereits in früheren Zeiten, allerdings mit einem wesentlichen Unterschied. Es war der Zugang der Menschen zum besagten Gelde. Geld war knapp und außer dem Adel und dem mit der aufstrebenden Industrie reich werdenden Bürgertum, reichte das Geld für die meisten Menschen gerade einmal zum Leben.

Heute haben breitere Bevölkerungsschichten Zugang zum Geld und bei vielen bleibt auch nach den Festausgaben ein Teil des Geldes am Monatsende übrig. Wenn dieses Geld mit Zins und Zinseszins sich vermehren täte, wäre das für die Währungshüter eine nicht mehr zu bewältigende Katastrophe. Das darf auf keinen Fall eintreten, denn exponentielles Wachstum würde eine Hyperinflation auslösen. Geld muss knapp bleiben. Und so wurde zunächst einmal die Hauptursache dieses Geldwachstums beseitigt, der Zins.

Damit einher und in kindlich einfacher Argumentation bastelte man eine kausale Kette zusammen. Kurz: Wenn es keine Zinsen mehr gibt, dann lohnt sich auch das Sparen nicht mehr. Das Ziel ist dabei, dass die Menschen das ihnen zur Verfügung stehende  überschüssige Geld weg geben, dass sie es verkonsumieren. Mit dem durch die wirtschaftliche Stärke der Industrieländer einher gehenden Erhöhung des allgemeinen Wohlstands ist das Geld viel mehr verbreitet. Einfach wieder weg nehmen geht da nicht mehr. Da müssen schon andere Tricks aus dem Hut gezaubert werden.

Der nächste Coup im Paket, das Geld in der Bevölkerung knapp und diese in Abhängigkeit und unter Kontrolle zu halten, ist die Ausnutzung unserer Gier. Das Sparen, das irgendwie aus der Not heraus geboren als rudimentäre Anlage bei vielen von uns verwurzelt ist, wird umfunktioniert. Aus dem Sparen wird ein Investieren. Investieren ist allerdings immer mit Risiken verbunden. Wer Geld erwirtschaften will, so wird den Bürgern eingetrichtert, der muss auch etwas riskieren. Das kann jeder leicht nachvollziehen. Schließlich gibt es nirgends etwas geschenkt. Und so folgen viele den Empfehlungen von Banken, Sparkassen und Vermögensverwaltern. Die Institutionen des Systems haben die Menschen bei der Gier gegriffen. Ja, was ist denn dabei so schlimm? Schlimm ist es momentan noch nicht, denn solange weiter Menschen daran glauben und der Nachschub klappt, fließt das überschüssige Geld in den großen Topf. Der Topf hat auch einen Namen. Er heißt Börse. Was dort geschieht oder besser, was dort geschehen kann und auch von Zeit zu Zeit passiert, das möchtest du lieber nicht wissen.

Ich habe in der heutigen Zeitung einen kleinen Artikel gelesen. Die Sorge der Finanzaufsicht. Wieso denn eigentlich? Sie brauchten das Geld der Versicherten doch bloß so anlegen, wie die am Telefon lächelnden Experten es den Bürgern empfehlen. img410Warum tun die das denn nicht und jammern herum? – Vorschriften, heißt es dann. Risiko, heißt es dann. Tja, aber den Bürgern wird am Telefon das Blaue vom Himmel herunter empfohlen. Wissen die von der Bafin vielleicht mehr? Natürlich! Und das ist auch der Grund dafür, warum solche Vorschriften existieren. Schließlich möchte man sich im Fall der Fälle nicht vorwerfen lassen, dass man mit dem Geld der Versicherten nicht sorgfältig umgegangen ist. Das sollten sich die Sparer heute am Weltspartag ganz dick hinter die Ohren schreiben. Sparen und Investieren sind zwei verschiedene Schuhe und deshalb heißt es auch Weltspartag und nicht Weltinvestitionstag.

Vielleicht denkt ihr beim Investment-Sparen einmal darüber nach. Das Wort Sparen hat nämlich beim Investieren überhaupt nichts zu suchen.

Der Malachit.

 

Brexit am 31.10.2019 – niemals!

Hallo liebe zukünftige Millionäre!

Nach meinem letzten Beitrag am 25.05.2019 ist viel Zeit vergangen. Und es ist auch viel passiert.

Brexit 1

Theresa May kann wieder frei durchatmen. Die Verantwortung für den Brexit ist von ihr genommen. Verglichen mit den vom Stress gezeichneten Bildern ihrer Amtszeit, wirkt diese Aufnahme doch wesentlich netter. Nun hat sie den Kelch weiter gereicht. Boris Johnson heißt jener, der glaubt, dass er gegen die Interessen der Weltmächte eine neue Britische Großmacht auf der Weltbühne installieren kann.

Was hat Boris Johnson schon alles diesbezüglich versucht. Ein neues Abkommen gibt es nicht. Die EU bleibt hart, denn GB ist einer der Netto-Geldgeber der EU. Den lässt man nicht so einfach gehen.

Das Parlament in London ist weiter gespalten. Der Versuch, es mit Hilfe der Queen auszuschalten, ist nicht gelungen. Schnell hat es vor seiner Entlassung noch ein Gesetz verabschiedet. Ein Gesetz, an das sich auch Boris Johnson halten muss. Es darf keinen ungeregelten Brexit geben. Und deshalb wird es auch keinen ungeregelten Brexit geben. Nun, es ist genau das, was ich euch bereits am 25.5.2019 in meinem letzten Beitrag gebloggt habe. Jetzt sitzt Boris zwischen zwei Stühlen. Ein neues Abkommen mit der EU wird es nicht geben und einen ungeregelten Brexit auch nicht. Die einzige Lösung ist, dass alles so bleibt, wie es ist. GB bleibt in der EU. Aber inzwischen ist Boris Gegner, das Parlament, aus seiner Zwangsentmachtung zurück gekehrt. Ein Gerichtsbeschluss und der Trick mit der Queen ist geplatzt. Eigentlich könnte Boris nun seine Koffer packen und zurück treten.

Brexit 2

– will er aber nicht! Was nun? Welche Optionen hat Boris Johnson noch? Der letzte Strohhalm, an den er sich noch klammern kann,  ist das Referendum des britischen Volkes. Stimmen wir doch einfach noch einmal ab und machen das so lange, bis es halt passt. Demokratie ist da sehr flexibel. Ein neues Referendum würde meines Erachtens genau das Ergebnis bringen, was von den die Welt beherrschenden Eliten gewünscht wird. Inzwischen ist nämlich in der Bevölkerung so viel agiert, manipuliert und Unruhe verbreitet worden, dass sich wohl eine Mehrheit für einen Verbleib GB in der EU aussprechen würde. Und genau das, werden wir in den nächsten Wochen erleben.

  1. Verschiebung des Austrittstermins 31.10.2019 bis zu Neuwahlen.
  2. Abhalten von Neuwahlen.
  3. Boris Johnson braucht nicht zurück treten und kann sein Gesicht wahren.
  4. Die Regierung wird abgewählt und GB bleibt in der EU.

Dann ist die Eine-Welt-Ordnung zumindest für die westliche Welt wieder in Ordnung. Die Demokratie hat gesiegt. Wie diese Art von Demokratie funktioniert, hat sich gerade bei der Wahl zum EU-Parlament gezeigt.

Brexit 3

Ursula von der Leyen, die nicht einmal als Kandidatin aufgestellt worden ist, wird ins höchste Amt der EU , – ich sage einmal gewählt. Dafür hätte sich die EU den Zirkus mit der Aufstellung von Kandidaten zur Wahl des europäischen Parlaments auch sparen können. Wer einen Posten abgreift, das bestimmen nämlich hinter der Fassade der Demokratie agierende Eliten. Die treffen sich hinter verschlossenen Türen. Und drei mal dürft ihr raten, wer auf der letzten Bilderberger-Konferenz geladen war. Ist nicht so schwer, oder?

Der Malachit.

 

 

Brexit – Wie geht es weiter?

Hallo liebe zukünftige Millionäre!

Einige Zeit ist vergangen, die Brexit-Termine sind verstrichen und bevor das Thema wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerät, möchte ich meine Meinung dazu bloggen.

Als das Thema heiß diskutiert wurde und täglich eine neue Paniknachricht in den Medien dazu erschien, wurde Angst und Schrecken verbreitet. Ich hatte damals geschrieben, dass es keinen ungeregelten Brexit geben wird und das aus meiner Sicht begründet. Genau so ist es eingetreten. Der Austrittstermin wurde verschoben, die Gefahr gebannt. Nun wählen sie auf der Insel erst einmal das Europaparlament mit. Alles gut? Aus meiner Sicht ja, denn ich hatte nichts anderes erwartet. Theresa May wollte den Austritt in geregelten Bahnen vollziehen und ist am Parlament gescheitert. Theresa May konnte nicht gewinnen, denn sie wollte ein aus direkter Demokratie (Volksabstimmung) entstandenes Ergebnis geregelt durchsetzen. Geregelt bedeutet dabei, dass sie  etwas gegen die Interessen der vor und hinter den Kulissen agierenden Entscheidungsträger verwirklichen wollte. Die vielfältigen Verflechtungen der weltpolitischen Machtstrukturen gestatten so etwas natürlich nicht. Welche Großmacht hat einen Vorteil davon, dass sich ein neues, in nationalem und eigenverantwortlichem Interesse agierendes politisches Machtzentrum etabliert?

USA? – nein!

Russland? – nein!

China? – nein!

Welche weltweit ausgerichteten, weltpolitischen Globalplayer haben einen Vorteil davon, wenn sich ein in nationalem Interesse agierendes Kontrollorgan in London etabliert? Ein Kontrollorgan, das eigene Zollschranken errichtet, das mit dem Britischen Pfund eine vielleicht stabile Währungspolitik durchsetzt und die mit dem British Empire verbundenen Einflusssphären neu beleben könnte.

Außer einigen national ausgerichteten Kreisen und dem Volk (Abstimmungsergebnis der Demokratie) will das niemand. Dem wird nun ein Riegel vorgeschoben, denn der Fehler mit dieser Demokratie passiert so nie wieder. Das könnt ihr mir glauben. Aber auch dieser Fehler wird nun korrigiert. Die uneinsichtige und gegen die Weltinteressen regierende Person Theresa May wird nun geopfert. Sie hat alles in ihrer Macht stehende versucht. Aber kämpfe mal gegen fast die ganze Welt. Wir Deutschen kennen das und die Geschichte lehrt uns, wie das immer endet. Tja Theresa May, so ist das. Irgendwie tut sie mir leid. Aller Einsatz, Aufregung und Kraft vergebens!

Soweit zum Brexit und jetzt zum zweiten Teil der Überschrift. Wie geht es weiter? Nun wirst du vielleicht sagen: „Reine Spekulation!“ Ja, aber aus meiner Sicht ist das Ergebnis bereits eingetütet. Wenn der neue Austrittstermin Ende des Jahres herannaht, werden die sich nun weiter polarisierenden Kräfte aufeinander prallen. Es werden die gewinnen, die im Einklang mit den weltpolitischen Interessen stehen. Erinnert ihr euch? Kein weltpolitischer Globalplayer hat ein Interesse daran, dass sich ein neuer Mitbewerber etabliert. Und deshalb lehne ich mich wieder einmal weit aus dem Fenster. Es wird nicht nur keinen ungeregelten Brexit geben, es wird überhaupt keinen Brexit geben. GB bleibt schön eingebunden in den europäischen Strukturen. Von Brüssel kontrolliert, einher gehend mit einem weiteren Abbau nationaler Kompetenzen, Schritt für Schritt eingeschmolzen in den Tiegel einer europäisch gewollten Vermischung. Je mehr Unruhe dadurch auf dem Kontinent und seinen zerstrittenen Staaten entsteht, um so besser für die hinter den Kulissen agierenden NGO, Weltbank und Co. Die City of London eingebunden in das System der „Eine-Welt-Idee“.

Der Malachit.

Über dich, Europa und die Demokratie

Hallo liebe zukünftige Millionäre!

Du bist das Wichtigste in deinem Leben, deshalb stehst du in der Überschrift auch an erster Stelle. Um erfolgreich zu sein, musst du dich aber den äußeren Bedingungen anpassen. Schließlich bist du nicht Donald Trump, der Fakten schafft und nun glaubt, dass sich die ganze Welt danach richten muss. So etwas kann auf Dauer nicht funktionieren. Die Geschichte kennt viele derartige Beispiele. Dort, wo autoritär Fakten geschaffen wurden, entstanden nur kurzfristig Erfolge. Letztendlich entwickelten sich immer Situationen, die zum Untergang, der Gebildes führten. Das trifft für alle Großreiche, die auf der Erde entstanden sind, zu.  Donald Trump braucht kurzfristige Erfolge, denn er ist wegen der anstehenden Wahl in den USA darauf angewiesen. Das ist eine Folge dessen, was wir als Demokratie bezeichnen. Nun sind wir am letzten Punkt der Überschrift angekommen und müssen das Pferd von hinten aufzäumen. Eine Demokratie ist das aber eigentlich gar nicht. Das Volk entscheidet nur darüber, welcher Diktator mit seiner Mannschaft seine Interessen durchsetzt. Bei Donald kann man das besonders unverfälscht beobachten. Wer nicht seiner Meinung ist, der wird ausgetauscht. Fertig! So funktioniert eine Demokratie, die nur dem Namen nach eine Demokratie ist. Sie trägt dem Charakter nach eindeutig die Züge einer Diktatur. Dieses Herrschaftsprinzip ist auch beim Wirken von Angela Merkel in Deutschland festzustellen. In den ersten Jahren ihrer Machtergreifung hat sie alle Konkurrenten in ihrer Partei beseitigt. Ich habe die Worte „Machtergreifung“ und „beseitigt“ bewusst ausgewählt. Warum, das kannst du dir sicherlich denken. In der heutigen Machart von Demokratie heißt das „Kanzlerschaft“ und „kalt gestellt“, oder „sind zurück getreten“.

Die sich in der westlichen Welt etablierte Demokratie ist eine zeitlich begrenzte Diktatur von Parteiführern. Das Volk entscheidet nur darüber, wer führt. Der verwaltungstechnische Automatismus regelt den Rest. Über wirklich wichtige Dinge wird das Volk überhaupt nicht mehr gefragt. Das darf nur über Belanglosigkeiten entscheiden, z.B.: ob die Sommerzeit in Europa abgeschafft werden soll oder nicht. So etwas wird dann mit erheblichem Aufwand inszeniert. Und das Volk hat das Gefühl, dass es über wichtige Sachverhalte entscheiden kann. – Lächerlich!

Echte Demokratie ist eine Demokratie, bei der das Volk zu wichtigen Sachthemen befragt wird. Und nun zur Verwirklichung einer solchen echten Demokratie. Das geht nur über eine Volksbefragung und das ist organisatorisch echt schwierig. Kann man zu all den zu regelnden Dingen Volksbefragungen durchführen? Das muss man eindeutig verneinen. Zu den wirklich wichtigen, das Volk betreffenden Dingen allerdings schon. Das ist aber um so schwieriger, je größer die zu befragende Menschengruppe ist. In einem Dorf kann man eine für das Dorf wichtige Entscheidung sehr schnell demokratisch entscheiden lassen. Und in der Familie wahrscheinlich täglich praktizieren. Wenn sich jeder an die demokratischen Prinzipien hält, funktioniert auch das Zusammenleben. So ist das mit der echten Demokratie.

Es ist offensichtlich, dass eine echte Demokratie besser funktioniert, je kleiner die betroffene Bevölkerungsgruppe ist. Je größer die Bevölkerungsgruppe ist, um so mehr verliert die direkte Demokratie an Bedeutung. Sie wird mehr und mehr durch die parlamentarische Demokratie der Parteien ersetzt. Dieses Ersatzgebilde bläht sich mit wachsender Bevölkerungsgruppe zu einem immer mehr diktatorische Merkmale aufweisenden Etwas auf. Es entsteht ein zentralistischer Gigant, der nur noch dem Namen nach eine Demokratie ist. Es ist in Wirklichkeit eine Diktatur, die dir als Mensch aufzwingt, was du zu tun hast. Mehr und mehr verlieren die Menschen die Kontrolle über das Gebilde, an deren Spitze sich eine Elite positioniert. Diese Elite entscheidet selbstherrlich im kleinen Kreis über die Völker, die immer mehr zu einer differenzlosen Mischbevölkerung fusionieren. Ob nun an der Spitze dieses zentralistischen Gebildes ein großer Führer, Diktator, Generalsekretär oder Europakommissar steht, ist dem Namen nach völlig unwichtig. Es trägt die Eigenschaften einer Diktatur.

Und nun zu dir? Was kannst du daraus für eine Erkenntnis gewinnen. Eine Erkenntnis, die dir dabei hilft, wohlhabend und reich zu werden. Da unser Europa sich mehr und mehr in die beschriebene Richtung entwickelt, wird es zu einer zentralistischen Diktatur. Zwei Kommissare, deren Namen den meisten völlig unbekannt sind, streiten darum, Europakommissar zu werden. Nun musst du entscheiden, ob es für dich wichtig ist, wer da das Rennen macht. Was du nun am 26. Mai wählst, ist inzwischen so unwichtig, wie etwas nur unwichtig sein kann. Das wird natürlich von allen Seiten, Presse, Fernsehen, usw. vehement bestritten. Wenn du dieser Meinungsmache unterliegst, dann tauchst du ein in die Herde der angestrebten Mischbevölkerung von Großeuropa; ohne Selbst, Eigenverantwortung und Freiheit. Du wirst mit wachsender Größe des Ameisenhaufens immer mehr zur unbedeutenden Ameise. Wenn du das willst, dann gehe wählen. Ich will das nicht. Für mich sind Individualität, eigenverantwortliches Handeln und Selbstbestimmung wichtiger als dieses Großeuropa. Das hilft mir in keiner Weise, wohlhabender und reicher zu werden.

Der Malachit

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